Cajeputöl: Anwendung und Wirkung

Cajeputöl
Foto: CC0 / Pixabay / nir_design

Cajeputöl gilt als pflanzliches Heilmittel bei Erkältungen, Kopfschmerzen und anderen Beschwerden. Mehr zu den Merkmalen, gesundheitlichen Effekten und Nebenwirkungen des Öls erfährst du hier.

Was ist Cajeputöl?

Bei Cajeputöl handelt es sich um ein ätherisches Öl, das aus den gleichnamigen Cajeputbäumen gewonnen wird. Diese gehören zu den Myrtengewächsen. Zur Herstellung werden die Blätter und kleinen Zweige abgeschnitten. Anschließend erfolgt eine Wasserdampfdestillation, bei der sich das Öl von den festen Pflanzenteilen trennt.

Cajeputbäume sind ursprünglich in Südostasien und im Norden Australiens beheimatet. Deshalb spielt die Heilpflanze besonders in diesen Gebieten schon seit langer Zeit eine bedeutende Rolle in der Naturheilkunde.

Heute findest du Cajeputöl auch in Europa in Form von Tropfen oder Salben (wie zum Beispiel dem sogenannten Tiger Balm). Darüber hinaus kommt das Öl in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie zum Einsatz.

So wirkt Cajeputöl

Cajeputöl gilt vor allem bei Erkältungen und Kopfschmerzen als bewährtes Heilmittel.
Cajeputöl gilt vor allem bei Erkältungen und Kopfschmerzen als bewährtes Heilmittel. (Foto: CC0 / Pixabay / Mojpe)

Cajeputöl wirkt aufgrund der enthaltenen Alkohole antibakteriell. Der Wirkstoff Cineol fördert die Durchblutung und die sogenannten Terpene wirken antiseptisch. Deshalb gilt Cajeputöl vor allem als Heilmittel bei:

  • Atemwegsinfekten
  • Halsschmerzen
  • grippalen Infekten
  • Kopfschmerzen
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Prellungen und Verstauchungen
  • Magenkrämpfen

Die Wirkungen von Cajeputöl sind bislang jedoch nicht ausreichend wissenschaftlich nachgewiesen, sondern beruhen auf individuellen Erfahrungen und der traditionellen Anwendung der Heilpflanze. Deshalb sollte Cajeputöl im Rahmen einer Therapie nur unterstützend eingesetzt. Hole dir bei länger anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat.

Cajeputöl: Anwendung und Nebenwirkungen

Du kannst mit Cajeputöl inhalieren.
Du kannst mit Cajeputöl inhalieren. (Foto: CC0 / Pixabay / silviarita)

Cajeputöl kannst du auf unterschiedliche Weise anwenden:

Richte dich bei der Dosierung von Cajeputöl einfach nach den Angaben auf der Verpackung.

Dosierst du das ätherische Öl zu hoch oder reagierst generell empfindlich, kann es bei der Anwendung zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Husten
  • Atemprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Muskelzittern
  • allergische Reaktionen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Sodbrennen

Merkst du, dass sich dein Zustand nach der Anwendung von Cajeputöl verschlechtert, solltest du die Therapie abbrechen und im Zweifelsfall ärztlichen Rat hinzuziehen.

Für Schwangere, stillende Mütter und Kinder ist Cajeputöl generell nicht empfehlenswert, da mögliche Nebenwirkungen noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht sind. Auch Menschen, die empfindlich auf den Wirkstoff Cineol reagieren, sollten das Öl nicht einnehmen. Dabei handelt es sich um den Stoff, der maßgeblich für verschiedene heilende Effekte des Cajeputöls verantwortlich ist.

Wie bei allen Wirkstoffen besteht auch in diesem Fall jedoch das Risiko, dass einige Personen allergisch reagieren. Bei Asthma, Hautausschlag oder offenen Wunden sowie Nieren-, Magen- und Lebererkrankungen solltest du das Öl ebenfalls meiden oder nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.

Weiterlesen auf Utopia.de:

Bitte lies unseren Hinweis zu Gesundheitsthemen.

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: