Calla überwintern: So hast du auch im nächsten Jahr was von der Blume

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Eine Calla erfolgreich zu überwintern ist kein Hexenwerk. Wenn du die folgenden Tipps und Tricks beherzigst, treibt deine Calla auch im nächsten Frühling wieder prächtig aus.

Die Calla, auch Zantedeschia genannt, kommt ursprünglich aus Südafrika und ist dort warme bis heiße Temperaturen gewöhnt. Die meisten Calla-Arten sind deshalb nicht winterhart und überstehen keinen Frost. Um möglichst viel von deiner Calla zu haben, solltest du sie rechtzeitig auf den Winter vorbereiten.

Beachte: Alle Pflanzenteile der Calla sind giftig. Deshalb solltest du unbedingt Handschuhe tragen, wenn du sie pflegst. Platziere sie außerdem außer Reichweite von Kindern und Haustieren.

Calla überwintern: So geht’s

Wie du bei der Überwinterung deiner Calla vorgehst, hängt davon ab, ob du sie als Zimmer- oder Kübelpflanze oder im Garten hast.

So überwinterst du eine Calla, die im Garten wächst:

  1. Entferne abgestorbene Pflanzenteile nach der Blüte und grabe die Pflanze im Herbst aus.
  2. Befreie die knollige Wurzel von überschüssiger Erde und lege sie dann zum Beispiel in eine Holzkiste.
  3. Überwintere die Knolle an einem dunklen, kühlen Ort.

Callas, die in Blumentöpfe oder Kübel gepflanzt sind, werden im Herbst nicht ausgegraben – sie verbringen die Wintermonate in ihren Behältern. Wie du mit ihnen umgehst, liest du im nächsten Abschnitt.

Calla überwintern: Das ideale Winterquartier

Die Calla braucht im Winter viel Licht, verträgt dann aber keine direkte Sonneneinstrahlung.
Die Calla braucht im Winter viel Licht, verträgt dann aber keine direkte Sonneneinstrahlung. (Foto: CC0 / Pixabay / ftanuki)

Kultivierst du deine Calla im Blumentopf oder Pflanzkübel, verläuft die Überwinterung etwas anders. Wichtig ist, dass du sie – falls sie über den Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse steht – rechtzeitig herein holst. Wenn die Temperaturen in der Nacht unter 15 Grad Celsius fallen, wird es ihnen zu kalt.

Entferne im Herbst abgestorbene Blätter und Blüten und bringe die Calla dann in ihr Winterquartier. Dieses sollte die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Callas benötigen viel Licht. Suche einen hellen Überwinterungsort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Zu viel Sonne kann dazu führen, dass die Calla Blätter verliert.
  • Die südafrikanische Pflanze mag am liebsten kühle Temperaturen zum Überwintern. Etwa zehn Grad Celsius sind optimal für die Zeit von Herbst bis Jahresende. Danach kannst du die Temperatur langsam auf zwölf bis 15 Grad steigern.
  • Weiterhin solltest du darauf achten, dass der Raum nicht zugig ist. Zugluft verträgt die Calla nicht.

Calla im Winter: So pflegst du sie richtig

Über die Herbst- und Wintermonate braucht die Calla nur wenig Pflege.

  • Düngen solltest du sie in dieser Zeit überhaupt nicht, denn sie benötigt keine zusätzlichen Nährstoffgaben.
  • Auch beim Gießen solltest du sehr sparsam sein. In ihrem Herkunftsland Südafrika ist es im Winter äußerst trocken, deshalb kommt die Pflanze beim Überwintern nahezu ohne Wasser aus. Ab Januar kannst du die Calla vorsichtig gießen. Das Substrat sollte zwischen den Wassergaben aber immer gänzlich austrocknen.
  • Kontrolliere die Calla ab und an auf Schädlinge und Krankheiten. Vor allem für Blattläuse und Spinnmilben ist sie anfällig.
  • Vertrocknete Pflanzenteile kannst du problemlos entfernen.

Und nach dem Winter?

Im Mai kannst du die Calla wieder einpflanzen.
Im Mai kannst du die Calla wieder einpflanzen. (Foto: CC0 / Pixabay / ArtTower)

Im Januar oder Februar kannst du die Calla aus ihrem Winterquartier holen und in frische Erde umtopfen. Stelle sie anschließend auf ein Fensterbrett, damit sich die Pflanze langsam wieder an wärmere Temperaturen gewöhnt.

Ausgegrabene Knollen setzt du im März in Blumenerde und gießt sie sparsam an. Die Calla treibt dann aus und kann ab Mai wieder ins Freiland gesetzt werden.

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