Dickmännchen: So pflanzt und pflegst du Pachysandra

Dickmännchen Ysandra Pachysandra
Foto: CC0 / Pixabay / manfredrichter

Dickmännchen können bei wenig Pflegeaufwand schattige Plätze in deinem Garten aufwerten. Hier erfährst du, was du bei Anbau und Pflege des Ysanders beachten solltest.

Dickmännchen, auch Ysander oder Pachysandra genannt, sind kleine Sträucher, die am besten in schattigen Gegenden gedeihen. Sie sind ursprünglich in chinesischen und japanischen Wäldern beheimatet. Dickmännchen wachsen flächendeckend. Die Triebe kriechen dabei entweder über den Boden oder wachsen aufrecht. Die Blätter der Ysander sind das ganze Jahr über grün. Teilweise blühen Dickmännchen schon ab Februar, diee weiß-grünlichen Blüten sind dabei relativ unscheinbar.

Dickmännchen werden aufgrund ihres buschigen Wuchses gern als Bodendecker verwendet. So können sie zum Beispiel schattige, leere oder unschöne Stellen aufwerten. Auch als Grabbepflanzung, Zierpflanze für Beete, Themen- oder Waldgärten ist die Pachysandra beliebt.

Dickmännchen: Das solltest du beim Anbau beachten

Dickmännchen wachsen buschig und flächendeckend und sind deshalb vor allem als Bodendecker beliebt.
Dickmännchen wachsen buschig und flächendeckend und sind deshalb vor allem als Bodendecker beliebt.
(Foto: CC0 / Pixabay / dference)

Ysandra kannst du in der Regel nur in Form von Stecklingen, Wurzelausläufern oder ausgewachsenen Pflanzen kaufen. Samen findest du im Handel nicht. Folgende Tipps solltest du beim Pflanzen der Dickmännchen beachten:

  • Wähle einen halbschattigen bis schattigen Standort. Da Pachysandra aus den Wäldern Asiens kommt, ist die Plfanze an Lichtmangel angepasst. Bei zu viel Sonneneinstrahlung werden ihre Blätter schnell welk.
  • Der Boden sollte locker, schwach sauer, humos und einigermaßen durchlässig sein. Zu sauer sollte er jedoch nicht sein. Achte auch darauf, dass die Erde stets mäßig feucht ist.
  • Jungpflanzen kannst du das ganze Jahr über einsetzen. Lockere dafür die Erde vorher gut auf und setze den Wurzelstock flach in den Boden. Zwischen den Pflanzen sollte ein Abstand von etwa 20 bis 30 Zentimetern herrschen.
  • Achte darauf, die Jungpflanzen in der Zeit nach der Pflanzung regelmäßig und ausreichend zu bewässern.
  • Dickmännchen kannst du auch im Topf pflanzen. Verwende dann einen ausreichend großen Kübel.

Beachte: Dickmännchen gelten als giftige Pflanze, da sie Steroidalkaloide enthalten. Zu Vergitftungserscheinungen kommt es in der Regel erst, nachdem man eine relativ hohe Menge des Giftes zu sich genommen hat. Trotzdem solltest du darauf achten, Ysandra außer Reichweite von Kindern und Tieren zu pflanzen.

Ysandra: Pflege und Vermehrung

In trockenen Monaten solltest du Dickmännchen regelmäßig gießen.
In trockenen Monaten solltest du Dickmännchen regelmäßig gießen.
(Foto: CC0 / Pixabay / manfredrichter)

Dickmännchen sind sehr pflegeleicht und eignen sich deshalb auch für Personen, die im Gärtnern noch nicht so viel Erfahrung haben. Folgende Tipps solltest du bei Gießen, Düngen & Co. beachten:

  • Ysandra sind durch den schattigen Standort gut vor dem Austrocknen geschützt. Dies wird durch das dichte Blätterwerk verstärkt. Trotzdem solltest du immer wieder prüfen, ob die Erde noch feucht ist. In besonders trockenen Monaten solltest du die Pflanzen regelmäßig zusätzlich bewässern.
  • Dickmännchen musst du nicht unbedingt düngen. Im Herbst des ersten Jahres kannst du die Erde um die Jungpflanzen mit etwas Kompost aufwerten. Danach solltest du keinen Dünger mehr verwenden.
  • Wachsen die Pflanzen zu dicht, kannst du sie zurückschneiden. Das machst du am besten nach der Blütezeit im April oder Mai. Ausläufer, die zu weit außen vom Bestand wachsen, kannst du einfach ausreißen.
  • Im Winter brauchen Dickmännchen keinen zusätzlichen Schutz. Die Pflanzen vertragen Temperaturen bis zu -28 Grad Celsius.
  • Dickmännchen breiten sich normalerweise von alleine aus. Möchtest du sie trotzdem zusätzlich vermehren, kannst du dies mithilfe von Kopfstecklingen tun.
  • Der beste Zeitpunkt für die Vermehrung der Ysandra ist im Mai bzw. Juni. Du schneidest dann Stecklinge mit einer Länge von sieben bis zehn Zentimetern von einer kräftigen Mutterpflanze ab. Achte darauf, dass die Triebe nicht verholzt sind. Entferne die unteren Blätter und Blütenstände und pflanze die Stecklinge (wie oben beschrieben) in die Erde.
  • Alternativ kannst du einfach einige bewurzelte Ausläufer ausgraben und an einer anderen Stelle wieder einsetzen. Diese Vermehrung kannst du von Frühjahr bis Herbst durchführen.

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