Faire Bademode: Empfehlenswerte Labels für bessere Badesachen

Foto: Todd Quackenbush auf Unsplash unter CC0

Aus recycelten Fischernetzen oder handgemacht von Berliner Näherinnen: Faire Bademode fristet längst kein Schattendasein mehr. Immer mehr Labels produzieren nachhaltige Bikinis, Badeanzüge und Badehosen – und die sehen richtig gut aus.

Noch bis vor ein paar Jahren war faire Bademode ein Nischenthema, mit dem sich nur wenige Hersteller beschäftigten. Mittlerweile ist die Vielfalt an nachhaltigen Bikinis, Badeanzügen und Badehosen so groß, dass man wirklich Schwierigkeiten hat, sich für ein Modell zu entscheiden. Denn auch das ist ein Gedanke von fairer Bademode: Nicht mehr zehn billige Teile in der Schublade horten, sondern das eine Modell finden, das lange hält und gefällt.

Vor allem in Australien und den USA scheinen nachhaltige Badelabels zur Norm geworden zu sein – hier findet man sie buchstäblich wie Sand am Meer. Da es uns aber nicht sonderlich nachhaltig erscheint, Bademode per Air Post zu bestellen, findest du hier mehrheitlich Marken, die in Europa produzieren.

Was nachhaltig produzierte Bademode von herkömmlicher untewrscheidet: Sie wird unter fairen Bedingungen produziert, die Hersteller versuchen die Lieferkette möglichst kurz zu halten und sie verwenden nachhaltige Materialien. Einziger Haken: Das Mikroplastik-Problem bleibt leider auch bei Recycling-Kunstfaser bestehen, auch nachhaltige Bademode aus synthetischen Materialien verliert winzige Faserteile, die im Wasser zurückbleiben. Leider kommt meistens dennoch recyceltes Polyester und Nylon zum Einsatz, manchmal aber sogar Bio-Baumwolle.

Nachhaltige Bikinis und Badenzüge 2019: von Mymarini

Die nachhaltigen Bikinis und Badeanzüge des Hamburger Labels Mymarini sind schön schlicht und zeitlos designed und können auch wegen des stabilen Materials besonders lange getragen werden. Doch damit nicht genug, Gründerin Mareen Burk hat sich eine weitere Besonderheit einfallen lassen: Die Modelle kann man wenden – und so hat man quasi gleich zwei Bikinis im Schrank hängen.

Mymarini designed die Bikinis und Badeanzüge in Hamburg, genäht wird in Kroatien. So bleibt die Lieferketten relativ kurz und übersichtlich. Das verwendete Material kommt aus Italien. Es besteht zwar aus Kunstfaser (zu 80 Prozent aus Polyamid und 20 Prozent Elasthan) ist aber mit dem Öko-Tex Standard 100 zertifziert. Für die „Classic Line“ sowie für den schwarzen Stoff der „Palmers-Print-Kollektion“ verwendet Mymarini ein weiteres Material: Econyl – eine Faser aus recyceltem Plastikmüll, der aus unseren Meeren gefischt wird.

Tops ab 50 Euro, Pants ab 70 Euro, Badeanzüge ab 180 Euro. 

Erhältlich**: online z.B. im Avocadostore

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Kann man von beiden Seiten tragen: Bademode von Mymarini. (Foto: © Mymarini)

Bademode 2019 für Damen: Frija Omina

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Die Bademode von Frija Omina entsteht in einer Berliner Manufaktur, die GOTS-zertifziert ist. (Foto: © Frija Omina)

Das Berliner Label Frija Omina fertigt seine Unterwäsche, Bademode und Streetwear in kleiner Auflage in der eigenen Manufaktur in Berlin. Die nachhaltigen Bikinis und Badeanzüge sind also Made in Germany. Das besondere: Teils kommen sie ohne Kunstfaser aus. Die Naturfaser-Bikinis bestehen aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle, sie trocknen dadurch zwar langsamer als gewöhnliche Polyester-Bikinis, dafür trägt man aber auch weniger Chemie auf der Haut.

Alle weiteren Bikinis und Badeanzüge bestehen aus recycelten Materialien: aus recyceltem Nylon, das größtenteils aus alten Fischernetzen wiedergewonnen wird. Produziert wird mit Ökostrom und möglichst ohne Verschwendung: Stoffverschnitte werden nicht weggeschmissen, sondern als Füllmaterial für Kissen verwendet.

Bikinihosen am 45 Euro, Tops um die 75 Euro, Badeanzüge um die 100 Euro.

Erhältlich**: online z.B. im Avocadostore oder bei Etsy

Bleed: nachhaltige Swimwear aus Econyl

Nachhaltige Bademode: Bessere Badehosen und Boardshorts 2018Faire Bademode aus dem Meer für das Meer, auch das vegane Fair-Fashion-Label Bleed nutzt für seine Bademode die Recyclingfaser Econyl: Nylon, das aus alten Fischernetzen hergestellt wird, die entweder aus dem Meer gefischt oder Fischern abgekauft werden. Materialgewinnung, Verarbeitung und Produktion finden in Süd- und Osteuropa statt.

In der aktuellen Kollektion findet man nachhaltige Bikinis, einen Badeanzug, ein Top und Surfleggins – wobei man Leggins und Top auch zum Yoga oder Sport tragen kann.

Und: Bei Bleed gibt es endlich auch Badehosen und Boardshorts für Männer. Zwar nur zwei Modelle, aber immerhin.

Oberteile und Hosen ab 45 Euro, Badeanzüge 80 Euro.

Erhältlich**: u.a. im Avocadostore oder bei Grundstoff

Crystal Flow: sportliche Bademode für Damen

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Nicht nur was fürs Wasser: die Bademode von Crystal Flow. (Foto: © Crystal Flow)

Auch das Münchner Label Crystal Flow verwendet die Recycling-Faser Econyl. Die Bikinis werden in München designed und in Serbien unter fairen Bedingungen gefertigt.

Die sportlichen Teile eignen sich besonders, wenn nichts verrutschen darf: zum Beispiel beim Schwimmen oder Surfen. Aber auch außerhalb des Wassers, kann man die faire Bademode von Crystal Flow gut tragen – zum Beispiel beim Yoga, Volleyball oder als Sport-BH.

Bikinihosen und -oberteile ab etwa 40 Euro.

Erhältlich: online z.B. im Avocadostore** oder im Onlineshop des Herstellers.

Upcycling-Bademode von Anekdot

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Das Upcycling-Label Anekdot macht auch Bademode – aus Müll. (Foto: © Anekdot)

Das Berliner Eco-Fashion-Label Anekdot macht seit 2015 Dessous und Bademode für Damen, die in Berlin fair und in Handarbeit produziert wird. Auch Stoffe und Design kommen aus der Hauptstadt.

Gründerin und Designerin Sofie Andersson lässt ihre Kollektion aus Materialien nähen, die woanders übrig bleiben: Sie besteht aus unverkäuflichen Warenbeständen, Reststücken, Überschüssen, Vintage-Teilen und ebenfalls aus dem Recycling-Material Econyl.

Das Upcycling spart Ressourcen und macht jedes Stück zu etwas Besonderem. Dabei vermeidet das Label nicht nur durch, sondern auch bei der Produktion Müll: in separaten Mülltonnen werden Stoffabfälle sortiert, damit später auch aus dem kleinsten Rest noch etwas sinnvolles wie Haarbänder oder Kissenfüllungen hergestellt werden kann.

Bikinislips ab 65, Tops ab 75 Euro, Badeanzüge um die 100 Euro. 

Erhältlich**: online z.B. im Avocadostore

Woodlike Ocean: Bikinis und Badeanzüge für Frauen

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Faire Bademode für jede Gelegenheit von Woodlike Ocean. (Foto: © Woodlike Ocean )

Beim Hamburger Label Woodlike Ocean findet man Damen-Bademode für jeden Zweck: Hier gibts Badeanzüge, Sport-Bikinis, aber auch knappere Modelle, die viel Sonne an die Haut lassen (dabei solltest du allerdings auf ausreichend Sonnenschutz achten).

Auch Woodlike Ocean verwendet für seine faire Bademode die Recycling-Faser Econyl. Diese stammt aus Italien, wo das Label die nachhaltigen Bikinis und Badeanzüge auch produzieren lässt. So bleibt die Lieferkette überschaubar und umweltfreundlich.

Bikinihosen und -oberteile ab um die 70 Euro, Badeanzüge ab 170 Euro.

Erhältlich**: online z.B. im Avocadostore

Yoga und Surfen: Faire Bademode von Flying Love Birds

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Fürs Yoga oder zum Surfen: Bademode von Flying Love Birds. (Foto: © Flying Lovebirds)

Die nachhaltigen Bikinis, Leggins und Shirts des süddeutschen Labels Flying Love Birds bestehen aus umweltfreundlichen Materialien wie Bio-Baumwolle, Lyocell, Modal und recycelter Kunstfaser und werden unter fairen Arbeitsbedingungen hauptsächlich in einer kleinen Manufaktur in der Nähe von Heilbronn produziert.

Flying Love Birds ist eigentlich ein Yoga-Label. Aber weil Yoga und Surfen irgendwie zusammen gehören und man zum Surfen Badekleidung braucht, macht das Label Yoga-Kleidung, die man auch im Wasser tragen kann.

Bikinihosen ab knapp 40 Euro, Oberteile ab knapp 50 Euro.

 Erhältlich**:  online z.B. im Avocadostore oder bei Amazon

Surfwear aus Deutschland von Josea

Faire Sportbikinis von Inaska.
Faire Sportbikinis von Josea. (Foto: © Josea)

Das Label Josea macht Bademode fürs Surfbrett – Gründerin (und Surferin) Jocelyn Kotullas Idee dahinter: cooles Design, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Fairness miteinander zu kombinieren. Die Bikinis, Badeanzüge, Shirts und Shorts sind lässig, bequem, sitzen gut und machen mit den Ethno-Prints und pastelligen Tönen auch optisch was her. Die faire Surf-Wear wird komplett in Deutschland gefertigt und zwar erst nach Bestellung. Damit stellt das Label sicher, dass kein unnötiger Müll produziert wird – und auch, indem es auf Plastikverpackungen verzichtet.

Oberteile knapp 100 Euro, Unterteile 80 Euro, Badeanzüge um knapp 130 Euro. 

Erhältlich: online direkt beim Hersteller.

Bikini Fairtrade: Underprotection

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Faire Bademode aus Dänemark: Underprotection. (Foto: © Under Protection)

Das dänische Label  Underprotection bezieht seine Materialien von einem indischen Lieferanten, mit dem es schon über Jahre zusammenarbeitet und mittlerweile eine vertraute Beziehung aufgebaut hat. Das Unternehmen ist mindestens zwei Mal im Jahr vor Ort, um sich die Produktion anzusehen und die Qualität zu überprüfen. Den Arbeitern werden faire Arbeitsbedingungen geboten – das alles wird von der Fair Wear Foundation überwacht, bei der das dänische Label Mitglied ist.

Underprotection verwendet für seine Unterwäsche und Kleidung ausschließlich nachhaltige Materialien wie Bambus, Lyocell, Bio-Baumwolle. Die faire Bademode ist zu 100 Prozent aus recyceltem Polyester, das zudem Öko-Tex zertifiziert ist.

Ober- und Unterteile ab jeweils etwa 40 Euro.

Erhältlich**: online z.B. bei Glore, im Avocadostore oder im Onlineshop des Herstellers.

Nachhaltige Bikinis und Badeanzüge made in Germany – von Oceanchild

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Bademode made in Germany von Oceanchild. (Foto: © Oceanchild)

Relativ neu auf dem Markt sind die schönen Bikinis und Badeanzüge von Oceanchild: Das nachhaltige Label gibt es erst seit 2017.

Oceanchild fertigt seine faire Bademode fair und nachhaltig in Deutschland und verwendet dafür ebenfalls die italienische Recycling-Faser Econyl. Weil die Mode-Industrie viel mehr Kleidung produziert, als überhaupt benötigt wird, hat sich Ocenanchild entschlossen, dem etwas entgegenzusetzen: Alle Modelle gibt es nur in kleiner Stückzahl – auf Nachfrage wird aber nachproduziert. So bleiben Kaum Bikinis und Badeanzüge übrig, wenn eine Kollektion ausläuft.

Ober- und Unterteile ab jeweils zwischen 50 Euro bis 70 Euro.

Erhältlich: online z.B. im Avocadostore** oder im Onlineshop des Herstellers.

Bademode für Damen: Margaret and Hermione

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Bademode aus alten Fischernetzen von Margaret und Hermione. (Foto: © Margaret & Hermione)

Das Wiener Label Margaret and Hermione hat 2015 seine erste nachhaltige Bademoden-Kollektion raus gebracht. Die Bikinis und Badeanzüge des jungen Designerduos bestehen ebenfalls aus Econyl.Muster und Drucke zeichnet eine der Designerinnen, die auch als Illustratorin arbeitet, persönlich. Produziert wird in einer kleinen Manufaktur in Kroatien, die auf Bademode spezialisiert ist.

Ab etwa 78 Euro für Ober- und Unterteile. Einige Teile sind derzeit im Sale.

Erhältlich: online z.B. im Onlineshop des Herstellers oder im Avocadostore**

Thinking Mu: Nachhaltige Bademode für Männer

Faire Bademode für Männer von Thinking Mu
Faire Bademode für Männer von Thinking Mu. (Foto: © Thinking MU)

Das vegane Label bleed als Anbieter für faire Bademode für Männer (und auch Frauen) haben wir bereits genannt. Ein weiterer Anbieter, bei dem Männer auch fündig werden, ist das spanische Label Thinking Mu.

Das junge Label aus Barcelona macht schöne Fair-Fashion für Männer und Frauen und hat eben auch ein paar Badehosen im Sortiment. Diese bestehen aus recycelten Plastikflaschen, der Stoff dafür wird in einem Betrieb in Italien hergestellt.

Bademode ab etwa 80 Euro.

Erhältlich**: Online zum Beispiel bei Glore oder im Avocadostore.

Patagonia: Faire Badehosen und Bikinis

Darüber hinaus halten wir die Modelle des Outdoorlabels Patagonia für empfehlenswert (das gilt selbstverständlich auch für die Bademode für Frauen). Patagonia produziert zwar auch nicht in Europa, achtet aber auf eine umweltfreundliche Produktion sowie faire Arbeitsbedingungen.

Das Label bietet Boardshorts und Badehosen an, die teils aus Recycling-Nylon oder -Polyester bestehen. Sie sind Fair Trade USA zertifiziert, tragen also das us-amerikanische Pendant zum uns bekannten Fairtrade-Siegel. Aus welcher Fabrik genau die jeweilige Shorts kommt, kann man im Shop bei der Beschreibung des jeweiligen Produkts nachlesen.

Bademode ab etwa 50 Euro.

Erhältlich**: u.a. ebenfalls im Avocadostore oder bei Bergfreunde.

Faire Badehosen für Herren von Dedicated

Bademode für Männer von Dedicated
Bademode für Männer von Dedicated. (Foto: Dedicated )

Bei Dedicated findet man hauptsächlich lässige Streatwear für Männer und Frauen. Aber eben auch Bademode. Die ausgefallene Designs haben die Badehosen und Bikinis Illustratoren, Grafikern und Fotografen aus der ganzen Welt zu verdanken.

Die faire Bademode besteht aus recycelten Plastikflaschen. Das Material dafür stammt aus China, wo die Swim Shorts auch unter fairen Bedingungen produziert werden.

Badehosen für knapp 60 Euro.

Erhältlich**: Online zum Beispiel im Avocadostore.

Nachhaltige Sportbikinis von Inaska

Faire Sportbikinis von Inaska.
Faire Sportbikinis von Inaska. (Foto: © Inaska)

Wer auf der Suche nach einem gut sitzenden Sportbikini ist, der auch noch fair produziert wurde, ist beim Frankfurter Label Inaska genau richtig. Die nachhaltigen Bikinis kommen ohne lästige Knoten oder Verschlüsse aus, sitzen gut und machen trotz – oder gerade wegen – des schlichten Designs auch optisch was her: Ein paar Modelle haben Muster, die meisten sind aber einfarbig, dafür ist die Farbpalette ziemlich breit: Von Orange über Grün bis klassisch Schwarz ist so ziemlich alles dabei. Auch Inaska verwendet für seine faire Bademode den recycelten Econyl-Garn und lässt unter fairen Bedingungen in Portugal produzieren.

Pants und Bikinioberteile ab jeweils 40 Euro.

Erhältlich: online bei Grundstoff** oder direkt beim Hersteller

Nachhaltige Bademode von Erlich Textil

Bademode von erlich textil
Bademode von Erlich Textil (Foto © erlich textil)

Bis jetzt gab es beim nachhaltigen Label Erlich Textil neben Handtüchern, Bettwäsche oder Geschirrtüchern ausschließlich Unterwäsche: Schön schlicht designed, zeitlos und dadurch lange tragbar.

Seit diesem Sommer bietet Erlich auch Bademode an, die nachhaltig und fair produziert wird. Die Bikinis und Badeanzüge werden in Portugal gefertigt. Sie bestehen aus dem Recycling–Nylon Econyl, das auch viele andere Labels für ihre nachhaltige Bademode verwenden.

Die Kollektion ist überschaubar, dafür gibt es unter anderem zwei Wende-Bikini-Hosen, die beidseitig getragen werden können. Und auch für Männer ist was dabei: Badehose „Max“ besteht aus der Nylon–Faser Sensil, die aus Abfällen der Nylon-Herstellung gewonnen wird.

Die Badeanzüge kosten knapp 75 Euro, Bikinis um die 100 Euro und die Badehose etwa 80 Euro.

Erhältlich**: am besten direkt bei Erlich Textil, einige Stücke auch im Avocadostore

Was ist das Problem an herkömmlicher Bademode?

Wie jedes andere Fast-Fashion-Teil wird Billig-Badekleidung oft in Niedriglohnländern wie Indien, Bangladesch oder China genäht, in denen niedrige Sozial- und Umweltstandards die Regel sind. Außerdem sind Bikinis, Badeanzüge und -Hosen in der Regel aus Kunstfasern wie Nylon oder Polyester, die auf Basis von Erdöl gewonnen werden und nicht biologisch abbaubar sind.

Viele der nachhaltigen Bademode-Labels haben sich dagegen auf Recycling-Fasern spezialisiert, die man aus weggeworfenen PET-Plaschen, alten Teppichen oder herrenlosen Fischernetzen gewinnt. Dieser Herstellungsprozess gibt Müll nicht nur ein zweites Leben, sondern spart auch Erdöl, Energie und CO2.

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(23) Kommentare

  1. Ein Thema, das wohl jedes Jahr dien Menschen bewegt. Und gerade bei Bademoden möchte wohl jeder besonders gut aussehen, trägt man doch sonst nur noch nackte Haut. Was mich verwundert ist, das beim Thema Bademoden bzw. Badeshorts für Herren fast mehr getan wird wie bei den Frauen, wie man z.B. unter https://rookiro.com sieht. Bei der Damenmode habe ich seit Jahren den Eindruck, das ausser den Farben sich nichts ändert

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