Fettige Haare: Diese Tipps und Hausmittel helfen

Fettige Haare müssen nicht sein
Foto: CCO/pixabay/BD_VAGHASIYA

Wer fettige Haare hat, sieht schnell ungepflegt aus. Das muss aber nicht sein. Wir verraten, was gegen fettige Haare hilft und von welchen Shampoos du lieber die Finger lassen solltest.

Das hilft gegen fettige Haare

Benutze bei fettigen Haaren einen Kamm
Benutze bei fettigen Haaren einen Kamm
(Foto: CCO/utopia.de/Lea Hermann)

Wenn du zu fettigen Haaren neigst, solltest du schon bei der grundlegenden Pflege besonders auf deine Haare achten. Dazu gehört:

  • Verzichte auf heißes Wasser. Wasche deine Haare nur bei lauwarmer Temperatur. Durch heißes Wasser wird die Talgproduktion nur noch mehr angeregt.
  • Benutze einen Kamm. Eine Bürste verteilt das Fett stärker in den Haaren.
  • Trockne deine Haare nur an der Luft, denn Föhnen reizt die Kopfhaut. Falls du doch föhnen willst, arbeite dich von den Spitzen Richtung Ansatz hoch.

Heilerdekur gegen fettige Haare

Auch eine Haarkur kann gegen fettige Haare helfen – besonders gut eignet sich Heilerde, da sie die Haare beim Entfetten unterstützt. Für eine Kur mit Heilerde gehst du wie folgt vor:

  • Verrühre zehn Esslöffel Heilerde mit 200 Milliliter Wasser, bis die Mischung eine breiige Konsistenz hat.
  • Gebe den Brei nach der Haarwäsche auf die Kopfhaut.
  • Lass die Haarkur für zehn bis 20 Minuten ziehen und wasche sie anschließend gründlich mit lauwarmem Wasser ab.

Kamillentee gegen fettige Haare

Kamillentee ist gut für fettige Haare
Kamillentee ist gut für fettige Haare
(Foto: CCO/pixabay/congerdesign)

Die Kamille hat eine beruhigende Wirkung auf die Talgdrüsen und hilft auch gegen strähniges Haar.

  • Gebe vier Teebeutel Kamillentee in einen Liter heißes Wasser. 
  • Lasse den Tee abkühlen.
  • Benutze den Tee nach der Haarwäsche als Spülung. Der Kamillentee wird dabei nicht ausgewaschen, sondern bleibt im Haar. 

Backpulver gegen fettige Haare

Auch Backpulver wirkt gut gegen fettige Haare, da es das Öl der Kopfhaut aufnimmt. Außerdem bringt es den pH-Wert der Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht. Und so geht´s:

  • Vermische einen Esslöffel Backpulver mit drei Esslöffeln Wasser.
  • Gebe die Paste in dein feuchtes Haar .
  • Spüle die Paste nach ein paar Minuten mit warmem Wasser aus.
  • Wiederhole die Anwendung ein bis zwei Mal pro Woche.

Saure Rinsen gegen fettige Haare

Eine saure Rinse ist ein Gemisch aus Wasser und Essig. Saure Rinsen helfen die Struktur des Haares aufzubessern und beugen so fettigem Haar vor. So stellst du die saure Rinse her:

  • Gebe zwei Esslöffel Apfelessig in einen Liter Wasser.
  • Gib die saure Rinse nach dem Haare waschen über deine Haare.
  • Die Rinse wird nicht ausgespült, sondern bleibt im Haar.

Keine Angst: Der Essig-Geruch verflüchtigt sich sobald die Haare trocken sind!

Shampoo und fettige Haare

Feste Shampoos sind gut für Haare
Feste Shampoos sind gut für Haare
(Foto: CCO/utopia.de/Lea Hermann )

Oft liegt es an einem falschen Pflegeprodukt, das für fettige Haare sorgt. Viele Shampoos enthalten Silikone, die die Haare nur oberflächlich pflegen. Die Silikone können dazu beitragen, dass die Haare fettig aussehen. Auch der Umwelt zuliebe sollte man auf solche Shampoos eher verzichten, einige Silikone sind nämlich nur schwer abbaubar. 

Ein weiteres Problem bei herkömmlichen Shampoos ist außerdem Mikroplastik. Die winzigen Plastikpartikel stecken in vielen Pflegeprodukten. Bessere Alternativen für die Haarwäsche sind Bio-Shampoos oder Haarseifen, die komplett ohne Plastikverpackung auskommen. 

Gesunde Ernährung gegen fettige Haare

Eine ausgewogene Ernährung beugt vor
Eine ausgewogene Ernährung beugt vor
(Foto: CCO/pixabay/jiill111)

Auch die Lebensmittel, die du zu dir nimmst haben Einfluss auf den Zustand deiner Haare. Süße Nahrungsmittel und Getränke kurbeln die Talgproduktion an. Mit fettarmen und ausgewogenen Ernährung beugst du dagegen fettigen Haare vor. Auch viel Wasser trinken hilft. 

Ursachen für fettige Haare

Auch Mützen verursachen fettige Haare
Auch Mützen verursachen fettige Haare
(Foto: CCO/pixabay/pezibear )

Die Gründe für fettige Haare sind vielfältig. Nicht nur die falsche Haarpflege lässt die Haare fettig werden, auch eine hormonelle Umstellung kann schuld sein. Die fettige Kopfhaut kann allerdings auch Veranlagung sein. Alkoholkonsum, Stress oder das ständige Tragen von Mützen fördern fettige Haare zusätzlich. 

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(2) Kommentare

  1. Ein guter Artikel. ich selbst neige manchmal auch zu fettigen Haaren und merke, wenn ich mich gesünder und fettarmer ernähre, dass sich das wieder legt. Die Haarkuren habe ich noch nicht ausprobiert, da werde ich eine mal versuchen. 🙂

  2. Früher hatte ich sehr fettige Haare. Habe sie dann evt. 5x mit Natron gewaschen. Ich mußte damit aufhören, denn meine Haare wurden strohig – aber ich musste nicht menr jeden Tag waschen. War auch ein Vorteil.

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