Grusel-Mandarinen: Witzige Give-aways für die Halloween-Party

Utopia

Eine originelle und nachhaltige Alternative zu den Bergen wertloser Süßigkeiten, die an Halloween traditionell verteilt werden: Halloween-Mandarinen als Mini-Kürbisse. Die Früchte im Grusel-Look sind auch eine tolle Deko-Idee für die Halloween-Party.

Wenn es am Abend des 31. Oktobers wieder „Süßes oder Saures“ heißt und kleine Geister und Hexen an den Türen klingeln, kannst du die Kinder aus der Nachbarschaft mit lustigen Mandarinen-Kürbissen überraschen.

Halloween-Mandarinen bemalen – so geht’s

Die Anleitung für die Halloween-Mandarinen im Grusel-Kürbis-Look ist kinderleicht.

Du benötigst:

  • Mandarinen, am besten sind Bio-Früchte
  • wasserfesten Marker in Schwarz

Bevor du den Stift zur Hand nimmst, solltest du die Früchte gut waschen, das gilt vor allem für chemisch behandelte konventionelle Ware. Aber auch Bio-Mandarinen solltest du mit warmem Wasser waschen, dann haftet die Farbe besser. Wenn die Mandarinen getrocknet sind, darfst du jeder Mandarine ein individuelles Geistergesicht aufmalen.

Mandarinen-Kürbisse: Schnelle DIY-Idee zu Halloween
Mandarinen-Kürbisse: Schnelle DIY-Idee zu Halloween (Utopia)

Erlaubt ist was gefällt: Die Mandarine darf fröhlich lachen oder mit schmalen Augenschlitzen und furchterregenden Zahnlücken grimmig dreinblicken. Bei kleinen Kinder dürfen Mama oder Papa helfen, größere Kinder malen natürlich selbst.

Die Mandarinen im Halloween-Look machen sich auch gut als Deko bei der Halloween-Party. Müll fällt hier garantiert nicht an, die schaurig-süßen Früchte dürfen direkt nach der Party verspeist werden.

Das solltest du beim Mandarinenkauf beachten

Beim Kauf von Mandarinen solltest du immer bedenken: Der Anbau von Zitrusfrüchten ist wasserintensiv, die Früchte wachsen nur in warmen Ländern und müssen weite Wege zurücklegen, bis sie bei uns im Laden liegen. Am besten kaufst du nicht gespritzte Bio-Mandarinen. Die Früchte solltest du vor dem Schälen grundsätzlich gut waschen.

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Noch mehr Idee für nachhaltige Halloween-Mitgebsel

Halloween ist ein Fest des Konsums: Viele Menschen kaufen im Discounter billig produzierte Geister- und Hexen-Kostüme, die gefährliche Schadstoffe enthalten und unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt wurden.

Dazu gibt es an Halloween traditionell Berge von Süßigkeiten, die allesamt portionsweise verpackt sind. Praktisch, um sie den Trick-or-Treat-Kindern aus der Nachbarschaft zu schenken, wenn diese am Halloween-Abend um die Häuser ziehen. Aber die kleinen Gummibärchentütchen und Schokoriegel im Miniformat sind schlecht für die Umwelt und die Gesundheit der Kinder.

Es geht auch anders:

  • Kauf Süßigkeiten im Bio-Laden.
  • Besser als konventionelle Schokolade ist nachhaltig und fair produzierte Schokolade.
  • Kauf besser eine große Süßigkeiten-Tüte als viele kleine, das spart Müll. Gummibärchen kannst du zum Beispiel in hübschen Stoffresten, die du mit einem Stück Kordel verschließt, nachhaltig verpacken.
  • Verschenke Obst! Die Kinder bekommen genug Süßes in der Nachbarschaft, da ist die Freude über etwas Gesundes, wie beispielsweise lustige Grusel-Mandarinen, groß.
  • Mehr Tipps im Beitrag 5 schrecklich einfache Tipps für ein nachhaltiges Halloween

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(4) Kommentare

  1. Bis vor ca. 30 Jahren war Halloween in weiten Teilen Deutschlands nur aus amerikanischen Spielfilmen als Vokabel bekannt, in meiner Region war es nicht heimisch, kam vor 10 Jahren durch türkische Zuwandererkinder auf und wurde von Industrie und Handel gepusht.
    Ich sage den Halloween-Besuchern an der Haustür, dass dieser Brauch von mir nicht bedacht wird, aber kommt an St. Martin wieder, da gebe ich gerne was.

  2. Ich finde diesen Brauch ebenso idiotisch.In seinem Ursprungsland war er sicherlich beeindruckend, wie bei uns im Alpenland die Perchten…aber ohne diese Kürbisse, die kamen in den USA dazu. Er kommt, wenn ich mich nicht irre, ursprünglich aus Irland und ist dann wohl mit irischen Einwanderern in die USA gekommen, wo er, wie so Vieles dort, schrecklich verkitscht und kommerzialisiert wurde.
    Wann hört nur diese abgöttische Liebe zu Allem aus den USA auf? Ich bin für Biodiversität und ebenso für Kulturdiversität, für Vielfalt der Kultur (en) und nicht für diesen besorgniserregenden Einheitsbrei in Musik, Mode, Sprache…und jetzt Brauchtum.
    Zum Glück waren bei mir noch keine Halloween-Kinder, die hätte ich enttäuschen müssen.

  3. Zu Ihrem Hinweis auf die irische Herkunft: Ursprüngliche Bezeichnung „All Hellowes“, also der Vorabend zu Allerheiligen (Sammelfest für alle heiligen Märtyrer und übrigen Heiligen), zum Ende des Kirchenjahres, an dem man der Verstorbenen und des kommenden Sterbens aller Lebenden gedenkt. Von iroschottischen Missionaren im 9.Jh. auf den Kontinent gebracht, ursprünglich noch in der Passionszeit gelegen, im irischen Ursprungsland noch mit vorchristlichen, saturnalien-ähnlichen Bräuchen vermischt. Dann jedoch vom Osterfest(Auferstehung) entkoppelt und auf 1. Nov. verlegt, wegen der Anschauung der sterbenden Natur. Erst in den USA mit Walpurgisnacht-Elementen zu einer Art Winterkarneval, erst recht zum Partygag aufgemischt. (Näheres bei M.Becker-Huberti, Feiern, Feste, Jahreszeiten S.370).

    Kleiner Nachsatz, hätte in meinen ersten Beitrag kommen können: Der empfohlene Marker zur Vergruselung der Mandarinen (wahrlich kein regionales Obst!), wie nachhaltig der wohl ist?