Homeschooling in Zeiten von Corona: 5 Tipps für den Heimunterricht

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Homeschooling steht für viele Eltern gerade aufgrund der Schulschließungen wegen des Coronavirus an. Mit unseren fünf Tipps meisterst du die außergewöhnliche Situation des Heimunterrichts erfolgreich.

Unter normalen Umständen ist Homeschooling in Deutschland verboten, da Schulpflicht gilt. Der Coronavirus stellt uns allerdings in jeglicher Hinsicht vor neue Herausforderungen: Durch die sich verbreitende Pandemie haben die einzelnen Bundesländer Schulschließungen beschlossen. Damit wird der Unterricht in die eigenen vier Wände verlagert und verändert den Alltag von Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen. Um diesen erfolgreich zu meistern, haben wir fünf Tipps für den Heimunterricht zusammengestellt.

1. Fester Tagesablauf

Feste Pausen und Essenszeiten sind beim Homeschooling wichtig.
Feste Pausen und Essenszeiten sind beim Homeschooling wichtig.
(Foto: CC0 / Pixabay / khamkhor)

Besonders erfolgreich funktioniert das Homeschooling, wenn du mit deinem Kind einen festen Tagesablauf vereinbarst. Dieser sollte zwischen Lernen und Hausaufgaben auch Pausen und festgelegte Essenszeiten beinhalten. Sinnvoll ist es auch, während der Pausen kurze Fitness- und Sportübungen für zu Hause einzuplanen oder alternativ eine Runde durch den Garten zu laufen. Auf diese Weise wird das Gehirn deines Kindes gut durchblutet und es kann sich so besser während der nächsten Lerneinheit konzentrieren.

2. Arbeitsplatz einrichten

Ein geordneter Schreibtisch bildet eine gute Voraussetzung für einen erfolgreichen Heimunterricht. Auf dem Arbeitsplatz sollten dabei Spielzeuge, Handys und alle anderen Dinge, die dein Kind ablenken könnten, weggeräumt werden. Im Idealfall ist der perfekte Schreibtisch mit den entsprechenden Lernmaterialien, Stiften, Papier und einem Computer mit Tastatur ausgestattet. Motiviere dein Kind dazu, seinen Schreibtisch nach dem Heimunterricht wieder aufzuräumen. Das erleichtert den Einstieg für das Lernen am nächsten Tag.

3. Kind zur Selbstständigkeit erziehen

Es ist wichtig, dass du die einzelnen Aufgabenstellungen vor Beginn jeder Lerneinheit mit deinem Kind besprichst. Nimm dir genügend Zeit, um auf die möglichen Fragen zu Lernstoff sowie Fragestellung deines Kindes einzugehen. Du solltest allerdings auch deutlich machen, dass du während der Lerneinheit nicht für Fragen zur Verfügung stehst. Das oberste Ziel sollte nämlich sein, dass Kinder ihre Aufgaben für die Schule selbstständig lösen. Gerade wenn du mehrere Kinder hast und zusätzlich vielleicht noch selber im Home-Office arbeitest, ließe es sich auch nicht anders umsetzen. Dafür ist ein gemeinsames Auswerten der Aufgaben am Ende des Tages wichtig.

4. Überfordere dein Kind nicht

Passe die Lerneinheiten beim Homeschooling an das Lerntempo deines Kindes an.
Passe die Lerneinheiten beim Homeschooling an das Lerntempo deines Kindes an.
(Foto: CC0 / Pixabay / Bru-nO)

Das Homeschooling hat einen besonderen Vorteil: Du kannst den Heimunterricht besonders gut an die Fähigkeiten und das Lerntempo deines Kindes anpassen. Überfordere dein Kind daher nicht. Sind die Lerneinheiten zu lang, kann sich dein Kind am Ende nicht mehr konzentrieren. In der Regel werden Aufgaben von der Schule vorgegeben. Hast du das Gefühl, dass dein Kind ein bestimmtes Thema nicht verstanden hat, kannst du deinem Kind zusätzliche Übungen zur Wiederholung geben. Übertreibe es damit allerdings nicht. Das kann andernfalls zu Frustration führen.

5. Motiviere dein Kind

Lernen macht dann am meisten Spaß, wenn dein Kind motiviert ist. Das kannst du beispielsweise dadurch erreichen, indem du dein Kind lobst, wenn es eine Lerneinheit erfolgreich abgeschlossen hat. Aber auch die Plattform, mit der dein Kind lernt, kann es motivieren. Neben den von der Schule vorgegebenen Aufgaben ist eine Lern-App zum spielerischen Wiederholen und Vertiefen der Inhalte empfehlenswert.

Dafür eignet sich zum Beispiel die App „Skills4School“, die du kostenlos im Play Store oder App Store herunterladen kannst. Mit der App kann sich dein Kind Lernpakete für verschiedene Fächer und Klassenstufen erstellen. Je nachdem, welches Datum dein Kind als Frist eingibt, werden ihm eine bestimmte Anzahl an Fragen gestellt, die es beantworten soll. Wird die Frage falsch beantwortet, liefert die App gute Erklärungen zur richtigen Lösung. Der einzige Nachteil: Bis jetzt sind noch nicht alle Schulfächer in der App vorhanden, einige sind noch in Bearbeitung.

Möchtest du, dass dein Kind seine Kenntnisse in Mathematik, Deutsch, Sachunterricht oder Musik verbessert, kannst du auch auf die App „Anton“ zurückgreifen. Auf dieser Plattform kann dein Kind das Fach, die Klassenstufe und ein Thema auswählen und dazu einen Lückentext beantworten. In dieser App ist sogar ein Belohnungssystem integriert. Das bedeutet: Für erfolgreich absolvierte Lerneinheiten bekommt dein Kind Münzen, mit dem es ein Spiel spielen darf. Auch diese App kannst du kostenlos im Play Store oder App Store herunterladen.

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