Kartoffelbrei selber machen: Ein schnelles und einfaches Rezept

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Ob als Beilage oder Mittagessen: Nichts geht über frischen Kartoffelbrei. Wir verraten dir ein Rezept, wie du ihn ganz leicht, schnell und nachhaltig selber machst.

Frisch von Zuhause weg und Sehnsucht nach Kartoffelbrei wie bei Mutter? Kartoffelbrei aus dem Supermarkt ist nicht nur geschmacklich kein echter Ersatz. Auch die Umwelt leidet unter dem Konsum von industriell hergestellten Fertigprodukten mit hoher CO2-Bilanz. Außerdem enthält Fertig-Kartoffelbrei oft Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Stabilisatoren und Antioxidationsmittel, dafür aber nicht mehr die ursprünglich enthaltenen Vitamine. Von der anfallenden Verpackung ganz zu schweigen. Wir verraten dir das perfekte Rezept zum Kartoffelbrei selber machen.

Zutaten für Kartoffelbrei

Kartoffeln, Wasser und ein Topf: selbstgemachter Kartoffelbrei braucht nicht viel
Kartoffeln, Wasser und ein Topf: selbstgemachter Kartoffelbrei braucht nicht viel
(Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Zutaten (in Bio-Qualität):

  • 800 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 150 ml Milch
  • 40 g Butter
  • Geriebene Muskatnuss
  • Salz

Für veganen Kartoffelbrei kannst du Milch und Butter ganz einfach durch Pflanzenmilch (zum Beispiel Hafer– oder Sojamilch) und Margarine oder vegane Butter ersetzen. Wer beim Kauf regionale Produkte bevorzugt, schont die Umwelt und sichert sich frische Ware. Die oben angegebenen Mengen reichen für 4 Portionen Kartoffelbrei.

Den perfekten Kartoffelbrei selber machen in sechs Schritten

Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen und vierteln.
  2. In kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten garen, bis sie weich sind (Test: Mit der Gabel hineinstechen und sehen, ob die Kartoffel von selbst wieder abrutscht).
  3. Kartoffeln abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen.
  4. Milch erhitzen und zugeben so lange rühren, bis ein sämiger Brei entsteht.
  5. Butter, Salz und einen Hauch Muskatnuss beifügen.
  6. Noch einmal gut umrühren, und fertig!

Kartoffeln: So verwertest du sie richtig

Unförmige Kartoffeln landen oft auf dem Müll obwohl sie genauso gut schmecken wie runde Artgenossen
Unförmige Kartoffeln landen oft auf dem Müll obwohl sie genauso gut schmecken wie runde Artgenossen
(Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Kartoffeln sind gut lagerbar und landen oft viel zu früh in der Tonne. In einer dunklen, trockenen Umgebung und einer Temperatur von 9-14 Grad Celsius sind sie am längsten haltbar. Wer keinen kühlen Keller oder Vorratsraum zu Hause hat, sollte kleinere Mengen kaufen und mit Papier oder Säcken luftig abdecken. In einem weiteren Artikel verraten wir mehr über die richtige Lagerung von Kartoffeln. 

Ausgetriebene Kartoffeln müssen sofort in den Müll? Stimmt nicht! Sind die Keimlinge an einer Kartoffel unter 1 cm lang, ist die Knolle noch essbar. Du musst die Triebe nur großzügig mit einem Messer entfernen. Unförmige Kartoffeln schmecken mindestens genauso gut wie der runde Standard und auch Fressspuren von Käfern und Ähnlichem kannst du einfach herausschneiden.

Unnötigen Abfall vermeiden

Auf dem Wochenmarkt findet man unverpackte Kartoffeln aus guter Qualität
Auf dem Wochenmarkt findet man unverpackte Kartoffeln aus guter Qualität
(Foto: CC0 / Pixabay / Fotoworkshop4You)

Wer beim Kochen Müll vermeiden möchte, kauft die Kartoffeln am besten auf dem Wochenmarkt, im Bio-Laden oder in einem verpackungsfreien Supermarkt. Nach dem Schälen muss auch die Schale nicht in den Müll, sondern lässt sich getrocknet als Grillanzünder oder ­– gut gesäubert – zu Chips weiter verarbeiten.

Übrig gebliebener Kartoffelbrei vom Vortag wird in der Pfanne schnell zu leckeren Kartoffelplätzchen. Einfach mit etwas Ei, Semmelbröseln, geriebenem Käse und gehackten Kräutern mischen und mit etwas Öl in der Pfanne anbraten und nochmal genießen.

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