Meal Prep – mit Vorkochen Geld und Zeit sparen

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Meal Prep ist die Lösung für alle, die trotz Alltagstrubel Wert auf gesundes Essen legen und sparen wollen. Wir verraten euch, was hinter diesem Trend steckt.

Was ist „Meal Prep“?

"Meal Prep" spart Zeit und Geld
„Meal Prep“ spart Zeit und Geld
(Foto: CCO/pixabay/congerdesign)

„Meal Prep“ setzt sich aus den englischen Wörtern „Meal“ (Mahlzeit) und „Preperation“ (Vorbereitung) zusammen. Es geht also darum, Essen vorzukochen um Zeit und Geld zu sparen. In Japan werden bereits seit dem 5. Jahrhundert Speisen in Boxen, in sogenannten „Bentos“, für unterwegs hergerichtet. Und auch unsere Großeltern waren hervorragende „Meal Prepper“ in dem sie Obst, Bohnen und sogar Rouladen einweckten. In den USA ist „Meal Prep“ schon seit Jahren im Trend.

Wie funktioniert „Meal Prep“?

"Meal Prep" bedeutet Vorkochen
„Meal Prep“ bedeutet Vorkochen
(Foto: CCO/pixabay/pexels)

„Meal Prep“ hat etwas mit Organisation zu tun. Vor dem Einkaufen überlegst du genau, was du in den nächsten Tagen essen möchtest. Anstatt die Lebensmittel so lange zu lagern, bis du sie brauchst, werden sie bei „Meal Prep“ gleich verarbeitet.

Am besten machst du das an einem Tag, an dem du viel Zeit hast. Denn es kann sein, dass du für das Vorkochen ein paar Stunden in der Küche stehst. Dafür hast du den Rest der Woche Zeit gespart und kannst die Gerichte sofort essen oder musst sie nur noch aufwärmen, wenn du von der Arbeit kommst.

Beachten solltest du, dass sich Gerichte mit ungekochten Lebensmitteln nur circa zwei Tage halten. Gekochtes und Gebratenes ist dagegen auch noch nach drei bis vier Tagen im Kühlschrank frisch. Suppen lassen sich ganz einfach einfrieren und nach Bedarf auftauen.

Da beim „Meal Prep“ für mehrere Tage vorgekocht wird, brauchst du Platz, um deine Vorräte zu lagern. Deine Speisen bewahrst du am besten in Schraubgläsern oder Dosen auf. Soßen solltest du separat aufbewahren (z.B. in einem alten Marmeladenglas), damit das Essen nicht zu matschig wird.

Das sind die Vorteile von „Meal Prep“

Beim „Meal Prep“ machst du alles selbst. In dem du vorkochst, weißt du, was in deinen Gerichten steckt. So vermeidest du Fertiglebensmittel und Konservierungsstoffe und kannst Wert auf gesunde, regionale und saisonale Zutaten legen.

Obendrein hast du Kontrolle über die Portionsgrößen. Da sich viele Speisen für die Mittagspause eignen und der Gang zur Imbiss-Bude wegfällt, kannst du Geld sparen. Wenn du Lebensmittel saisonal und regional kaufst und dies planvoll machst, dann lässt sich so ebenfalls der Geldbeutel schonen. Spontankäufe beim abendlichen Supermarkt-Schnelleinkauf fallen weg. Außerdem hast du mehr Zeit für dich und deine Familie, wenn du nicht jeden Tag einkaufen und frisch kochen musst.

Diese Lebensmittel eigenen sich für „Meal Prep“

"Meal Prep"-Gerichte bestehen aus viel Gemüse
„Meal Prep“-Gerichte bestehen aus viel Gemüse
(Foto: CCO/pixabay/JerzyGorecki)

Bei „Meal Prep“ sollte Gemüse dominieren. Für eine ausgewogene Ernährung dürfen aber auch Proteine nicht zu kurz kommen. Mit Soßen und Dips kannst du deine Speisen aufpeppen. Besonders folgende Lebensmittel eignen sich für „Meal Prep“:

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