12 Labels für nachhaltige Bademode: die schönsten fairen Bikinis, Badeanzüge & Badehosen 2018

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge, Badehosen und Boardshorts 2018
Fotos: mymarini; bleed; underprotection

Aus recycelten Fischernetzen oder handgemacht von Berliner Näherinnen: Nachhaltige Bademode fristet längst kein Schattendasein mehr. Immer mehr Labels produzieren bessere Bikinis und Badeanzüge – und die sehen richtig gut aus.

Noch bis vor ein paar Jahren war nachhaltige Bademode ein Nischenthema, mit dem sich nur wenige Hersteller beschäftigten. Mittlerweile ist die Vielfalt an fairen und nachhaltigen Bikinis und Badeanzügen so groß, dass man wirklich Schwierigkeiten hat, sich zu für ein Modell zu entscheiden. Denn auch das ist ein Gedanke von nachhaltiger Bademode: Nicht mehr zehn H&M-Teile zum kleinen Preis in der Schublade horten, sondern das eine Modell finden, das lange hält und gefällt.

Bei fairer Bademode für Männer wird es da schon etwas schwieriger. Hier findet man leider (noch) deutlich weniger Anbieter, die nachhaltige Badehosen und Boardshorts produzieren. Ein paar haben wir trotzdem gefunden.

Nachhaltige Bademode aus Europa

Vor allem in Australien und den USA scheinen nachhaltige Badelabels zur Norm geworden zu sein – hier findet man sie buchstäblich wie Sand am Meer. Da es uns aber nicht sonderlich nachhaltig erscheint, Bademode per Air Post zu bestellen, findest du hier Marken aus Deutschland, Schweden, Österreich, der Schweiz und Dänemark, die (abgesehen von einer Ausnahme) in Europa produzieren.

Bademode 2018: von Mymarini

Das Hamburger Label Mymarini macht schöne Swimwear in Deutschland: Die Bikinis und Badeanzüge werden in Hamburg designed, genäht wird in Stuttgart. So bleibt die Lieferketten möglichst kurz und übersichtlich.

Das verwendete Material kommt aus Italien. Es besteht zwar aus Kunstfaser (zu 80 Prozent aus Polyamid und 20 Prozent Elasthan) ist aber mit dem Öko-Tex Standard 100 zertifziert. Laut Website ist es das hochwertigste, was Mymarini finden konnte, deshalb langlebig – und dadurch nachhaltig.

Beim Design ihrer Bademode hat sich die Gründerin Mareen Burk etwas Besonderes einfallen lassen: Die Modelle kann man wenden und so hat man quasi gleich zwei Bikinis im Schrank hängen. In Kombination mit dem Stoff kann man die Sachen so besonders lange tragen.

Erhältlich**: im Avocado Store

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Kann man von beiden Seiten tragen: Bademode von Mymarini. (Foto: © Mymarini)

Bademode für Damen: Frija Omina

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Die Bademode von Frija Omina entsteht in einer Berliner Manufaktur, die GOTS-zertifziert ist. (Foto: © Frija Omina)

Das Berliner Label Frija Omina fertigt seine Unterwäsche, Bademode und Streetwear in kleiner Auflage in der eigenen Manufaktur in Kreuzberg – mit Ökostrom und aus GOTS-zertifzierten Stoffen. Die Bikinis und Badeanzüge von Frija Omina sind also Made in Germany und größtenteils aus Stoffen kontrolliert biologischer Herkunft, von deutschen Webereien oder aus recycelten Materialien. Das Besondere an dieser Bademode: Anstatt Kunstfasern kommt überwiegend Baumwolle zum Einsatz. Stoffverschnitte werden übrigens nicht weggeschmissen, sondern als Füllmaterial für Kissen verwendet.

Die Bademode von Frija Omina trocknet zwar langsamer als gewöhnliche Polyester-Bikinis, dafür trägt man aber auch weniger Chemie auf der Haut und schadet der Umwelt weniger.

Erhältlich**: online zum Beispiel im Avocado Store oder bei DaWanda

Bademode 2018: Tinka Blu

Das Label Tinka Blu aus Berlin hat sich auf Surf-Bikinis spezialisiert. Das Material dafür entsteht aus kaputten Fischernetzen und alten Teppichen, die auf Mülldeponien und im Meer gesammelt werden und ist nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert. Dank dieser Produktionsweise kann Müll reduziert beziehungsweise wiederverwendet werden. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern auch eine Menge CO2. Verschickt wird die Bademode übrigens nur in recycelten Verpackungen, klimaneutral mit DHL Go Green. Sowohl die Materialien als auch die Bikinis entstehen allesamt in Europa.

nachhaltige-bademode-z-tinka-blu-160503-950x570
Bei Tinka Blu werden alte Teppiche und Fischernetze zu Öko-Tex zertifizierter Bademode. (Foto: © Tinka Blu)

Erhältlich: im Onlineshop des Herstellers

bleed: nachhaltige Swimwear aus Econyl

Nachhaltige Bademode: Bessere Badehosen und Boardshorts 2018

Bademode aus dem Meer für das Meer: Das Modelabel bleed nutzt für sein Nylon alte Fischernetze aus dem Meer (vor allem aus dem Mittelmeer) oder kauft sie Fischern ab. Zusammen mit Textilabfällen aus der Teppichindustrie wird aus den Netzen die Faser Econyl und aus dieser schicke Surf- und Bademode. Materialgewinnung, Verarbeitung und Produktion finden in Süd- und Osteuropa statt.

Bei bleed gibt es endlich auch Badehosen und Boardshorts für Männer. Zwar nur zwei Modelle, aber immerhin.

Erhältlich**: bei najoba oder Greenality

Crystal Flow: sportliche Bademode

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Nicht nur was fürs Wasser: die Bademode von Crystal Flow. (Foto: © Crystal Flow)

Auch das Münchner Label Crystal Flow verwendet die Recycling-Faser Econyl. Die Bikinis werden in München designed und in Serbien unter fairen Bedingungen gefertigt.

Die schönen Bikinis eignen sich besonders, wenn nichts verrutschen darf: zum Beispiel fürs Schwimmen oder Surfen. Aber auch außerhalb des Wassers, kann man die Bademode von Crystal Flow getrost ausführen. Gründerin Birgitta Tafelmeier hat ihre Bademode extra so entworfen, dass man sie auch beim Yoga, Volleyball oder als Sport-BH tragen kann.

Erhältlich**: im Avocado Store

Upcycling-Bademode von Anekdot

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Das Upcycling-Label Anekdot macht auch Bademode – aus Müll. (Foto: © Anekdot)

Beim Berliner Eco-Fashion-Label Anekdot findet man seit 2015 Dessous und Bademode für Frauen – aus regionalen Stoffen, regional entworfen und in Berlin fair und in Handarbeit produziert.

Ihre Kollektion lässt Gründerin und Designerin Sofie Andersson aus Materialien nähen, die woanders übrig bleiben: aus unverkäuflichen Warenbestände, Reststücke, Überschüssen, Vintage-Teilen und ebenfalls aus dem Recycling-Material Econyl.

Das Upcycling spart Ressourcen und macht jedes Stück zu etwas Besonderem. Dabei vermeidet das Label nicht nur durch, sondern auch bei der Produktion Müll: in separaten Mülltonnen werden Stoffabfälle sortiert, damit später auch aus dem kleinsten Rest noch etwas sinnvolles wie Haarbänder oder Kissenfüllungen hergestellt werden kann.

Erhältlich**: im Avocado Store

Woodlike Ocean: Bikinis und Badeanzüge für Frauen

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Bademode für jede Gelegenheit von Woodlike Ocean. (Foto: © Woodlike Ocean )

Beim Hamburger Label Woodlike Ocean findet man Bademode für jeden Zweck: Hier gibts Badeanzüge, Sport-Bikinis, aber auch knappere Modelle, die viel Sonne an die Haut lassen (dabei solltest du allerdings auf ausreichend Sonnenschutz achten).

Auch Woodlike Ocean verwendet für seine Bademode die Recycling-Faser Econyl. Die stammt aus Italien und hier lässt das Label auch fertigen. So bleibt die Lieferkette überschaubar und umweltfreundlich.

Erhältlich**: im Avocado Store

Yoga und Surfen: Bademode von Flying Love Birds

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Fürs Yoga oder zum Surfen: Bademode von Flying Love Birds. (Foto: © Flying Lovebirds)

Die Bikinis, Leggins und Shirts des süddeutschen Labels Flying Love Birds bestehen aus umweltfreundlichen Materialien wie Bio-Baumwolle, Lyocell, Modal und recycelter Kunstfaser und werden unter fairen Arbeitsbedingungen hauptsächlich in einer kleinen Manufaktur in der Nähe von Heilbronn produziert.

Flying Love Birds ist eigentlich ein Yoga-Label. Aber weil Yoga und Surfen irgendwie zusammen gehören und man zum Surfen Badekleidung braucht, macht das Label Yoga-Kleidung, die man auch im Wasser tragen kann.

Erhältlich**: im Avocado Store

Bikini Fairtrade: Underprotection

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Faire Bademode aus Dänemark: Underprotection. (Foto: © Under Protection)

Das dänische Label  bezieht seine Materialien von einem indischen Lieferanten, mit dem es schon über Jahre zusammenarbeitet und mittlerweile eine vertraute Beziehung aufgebaut hat. Das Unternehmen ist mindestens zwei Mal im Jahr vor Ort, um sich die Produktion anzusehen und die Qualität zu überprüfen. Den Arbeitern werden faire Arbeitsbedingungen geboten – das alles wird von der Fair Wear Foundation überwacht, bei der das dänische Label Mitglied ist.

Underprotection verwendet für seine Unterwäsche und Kleidung ausschließlich nachhaltige Materialien wie Bambus, Lyocell, Bio-Baumwolle. Die Bademode ist zu 100 Prozent aus recyceltem Polyester, das zudem Öko-Tex zertifiziert ist.

Erhältlich**: online zum Beispiel bei Glore

Bikinis und Badeanzüge made in Germany – von Oceanchild

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Bademode made in Germany von Oceanchild. (Foto: © Oceanchild)

Ganz neu auf dem Markt sind die schönen Bikinis und Badeanzüge von Oceanchild: Das nachhaltige Label gibt es erst seit 2017.

Oceanchild fertigt seine Bademode fair und nachhaltig in Deutschland und verwendet dafür ebenfalls die italienische Recycling-Faser Econyl. Weil die Mode-Industrie viel mehr Kleidung produziert, als überhaupt benötigt wird, hat sich Ocenanchild entschlossen, dem etwas entgegenzusetzen: Alle Modelle gibt es nur in kleiner Stückzahl – auf Nachfrage wird aber nachproduziert. So bleiben möglichst wenig Stücke übrig, wenn eine Kollektion ausläuft.

Erhältlich**: im Avocado Store

Bademode für Damen: Margaret and Hermione

Nachhaltige Bademode: Bessere Bikinis, Badeanzüge 2018
Bademode aus alten Fischernetzen von Margaret und Hermione. (Foto: © Margaret & Hermione)

Das Wiener Label Margaret and Hermione hat 2015 seine erste nachhaltige Bademoden-Kollektion heraus gebracht. Die Bikinis und Badeanzüge des jungen Designerduos werden aus weggeworfenen oder verlorenen Fischernetzen hergestellt, die herrenlos im Meer herumtreiben. Diese Netze werden gesammelt und zu Fasern verarbeitet. Muster und Drucke zeichnet dann eine der Designerinnen, die auch als Illustratorin arbeitet, persönlich. Produziert wird in einer kleinen Manufaktur in Kroatien, die auf Bademode spezialisiert ist.

Erhältlich: online zum Beispiel im Onlineshop des Herstellers

Nachhaltige Bademode für Männer

Nachhaltig produzierte Badehosen für Männer sind recht schwer zu finden. Neben den Boardshorts des Fair-Fashion-Labels bleed halten wir die Modelle des Outdoorlabels Patagonia für empfehlenswert (das gilt selbstverständlich auch für die Bademode für Frauen). Patagonia produziert zwar nicht in Europa, achtet aber auf eine umweltfreundliche Produktion sowie faire Arbeitsbedingungen.

Das Label bietet Boardshorts und Badehosen an, die teils aus Recycling-Nylon oder -Polyester bestehen. Sie sind Fair Trade USA zertifiziert, tragen also das us-amerikanische Pendant zum uns bekannten Fairtrade-Siegel. Aus welcher Fabrik genau die jeweilige Shorts kommt, kann man im Shop bei der Beschreibung des jeweiligen Produkts nachlesen.

Erhältlich**: im Avocado Store, bei BergfreundeGlobetrotter

Was ist das Problem an herkömmlicher Bademode?

Wie jedes andere Fast-Fashion-Teil wird Billig-Badekleidung oft in Niedriglohnländern wie Indien, Bangladesch oder China genäht, in denen niedrige Sozial- und Umweltstandards die Regel sind. Außerdem sind Bikinis, Badeanzüge und -Hosen in der Regel aus Kunstfasern wie Nylon oder Polyester, die auf Basis von Erdöl gewonnen werden und nicht biologisch abbaubar sind. Viele der nachhaltigen Bademode-Labels haben sich dagegen auf Recycling-Fasern spezialisiert, die man aus weggeworfenen PET-Plaschen, alten Teppichen oder herrenlosen Fischernetzen gewinnt. Dieser Herstellungsprozess gibt Müll nicht nur ein zweites Leben, sondern spart auch Erdöl, Energie und CO2.

Weiterlesen auf Utopia:

Bestenlisten auf Utopia.de:

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(22) Kommentare

  1. hallo fussline, dein Kommentar ist schon zwei Jahre her, aber falls du immer noch „Schwimmanzüge“ suchst: ich habe letztes Jahr einen Bikini der Serie „Oceanpositive“ gekauf, die werden ( ohne dass ich das natürlich selbst überprüfe kann) aus alten Fischernetzten gefertigt. Von der Serie gibt es auch vernünftige Schwimmanzüge (aus meiner subjektiven Sicht).
    Leider nur aus England zu beziehen über: thttps://life.fourthelement.com/product-category/oceanpositive/ fin.
    Preislich natürlich etwas gehoben, aber immer noch im Rahmen! und die Stoffqualität ist sehr gut.

  2. Mein Mann hat seine Bade-Short – oder besser gesagt Board-Short von bleed seit 2 Jahren am Bein – und findet es die beste Badehose die er je hatte. Obwohl eigentlich nur ich bei uns auf Nachhaltigkeit achte.

  3. Wie sieht es denn bei den verwendeten Stoffen mit Mikroplastik aus?
    Hier werden doch (wenn auch recycelte) Kunstfasern verwendet, oder? Das würde heißen, mit jeder Wäsche spült man doch wieder kleine Plastikfasern in den Wasserkreislauf…

  4. Problem ist hat der Stoff: Badekleidung aus BioBaumwolle, BioHanf, -Leinen, -Seide oder -Wolle klebt im Wasser am Körper, dehnt sich aus und hätte halt nicht die Eigenschaften, die Badekleidung braucht. Da gibts sicherlich utopischen Forschungsbedarf für eine Badeanzugstoff-Faser ohne Plastik. Aber gut wäre doch schon, das Plastik da, wo man es gut ersetzen kann, ganz wegzulassen. Und da, wo man es braucht, wenigstens in Recycling-Zustand zu benutzen.

  5. Das ist schade und schwierig. Wenn mehr Leute Bio kaufen, wird auch solch ein Teil billiger, aber kann man es dann noch Bio herstellen? Und Bio nur für Leute mit viel Geld ist auch nicht Sinn von Nachhaltigkeit. Leisten kann man sich schon solch ein Teil, wenn man nicht jedes Jahr einen neuen Bikini möchte nur der Mode wegen.

  6. Hallo Angela,Hallo grüneBine ich denke das hängt auch davon ab, wie lange das Produkt hält. Wenn ich mangels Qualität ständig neue Kleidungsstücke kaufen muss, summieren sich erhebliche Kosten auf. Mittlerweile liegt laut Greenpeace die mittlere Verweildauer von Klamotten beim Kunden bei zwei (!) Jahren. Bei einer Jeans vom Kleider Discounter riss praktisch sofort der Reissverschluss. Ich denke es ist eine Frage welchen Wert hat ein Produkt, welcher Preis ist angemessen – daher der Name Preis-Wert und natürlich gesundheitlich und finanziell „tragbar“. Denn hier offenbart sich ein Problem unseres Wirtschaftssystems, eine durch Gier getriebene Abwärtsspirale von Lohndumping und Preisdumping. Lösung: Mehr Veröffentlichung von Lohnniveau auf der einen Seite und Transparenz über die Produktion von Waren. Ich wäre bereit für eine Badehose 60 Euro zu bezahlen, wenn sie mindestens 10 Jahre intensive Nutzung aushält und ich wäre bereit mehr Verantwortung bei der zu übernehmen für einen angemessen Lohn. Mehr zur Bekleidungsindustrie und ökologischer Bekleidung hier: https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/textilindustrie/kurzes-glueck-hoher-preis

  7. Ich suche schon lang einen ganz klassischen schwarzen Bikini. Am liebsten sehr ähnlich zu normalen Push up BHs. Weis irgendjemand einen nachhaltigen Hersteller solcher Bikinis?

  8. Ich finde es ist ein riesiger Schritt. Die Mode ist schön und eine Investition wert. Der Preis ist hoch aber man sollte es als Investition sehen, da ein gut sitzendes Teil eben über Jahre bleibt!

  9. Gibt es auch Badeanzüge mit Cups für größere Brüste als A oder B-cup? Ich denke nicht, dass ich eine Minderheit mit D/E-cups darstelle… :-/

  10. Danke für die guten Tipps, nur den pauschalisierenden Seitenhieb auf Frauen hätte es nicht gebraucht. „Obwohl viele Damen bereits unnötige Mengen an Bikinihöschen und Badeanzügen zuhause haben…“ ist ganz schöner Mist.

  11. Der Seitenhieb, bei dem die Autorin sich sicher mit eingeschlossen hat, kann nicht auf Männer gemünzt werden, weil die keine Bikinis haben. Davon abgesehen ist das Zuviel-Haben ja nun ein hinreichend dokumentiertes Problem unserer Breiten.

  12. Sehr schöne nachhaltige Bikinis gibt es bei Inaska – ein Label aus Frankfurt von zwei jungen Frauen. Leider für mich mit Konfektionsgröße 40 und etwas mehr Oberweite nicht geeignet …

  13. Hej Martina,
    Inaska möchte, so wie sie auf ihrer Facebookseite schrieben, im nächsten Jahr evtl. ein neues Modell auf den Markt bringen…vielleicht ist dann was für dich dabei!

  14. Ich stolpere immer wieder darüber, dass derartige Mode nur in kleinen Größen angeboten wird. Spätestens bei Gr. 42 oder „L“ (worunter die meisten wohl ca. Gr. 42 verstehen dürften – Avocadostore schweigt sich z. B. hier aus) ist Schluss mit lustig. Will ich als Ökomodenanbieter aber die breite Masse erreichen, dann wäre es sinnvoll auch größere Größen anzubieten und zwar als Standardgröße und nicht als Nischenprodukt mit ein oder zwei Stücken zur „Auswahl“. Denn diese Mode kostet richtig Geld, das die Meisten erst haben, wenn sie schon älter sind und dann tragen sie meistens nicht mehr Größe 38/40. Die Mode scheint aber auf Teeniefiguren abgestellt zu sein, nur welcher junger Mensch um die 20 kann sich schon einen Badeanzug für 200 Euro leisten? Das geht doch alles völlig am Bedarf vorbei!

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.