Pfifferlinge putzen: die besten Tipps zum Säubern

Pfifferlinge aus dem Wald
Foto: CC0/pixabay/anneileino

Im Juni schießen die ersten Pfifferlinge aus dem Boden. Wer seine Pilze aus dem Wald holt, muss sie allerdings vor dem Verzehr gründlich putzen. Wir zeigen dir, worauf es beim Pfifferlinge putzen ankommt.

Pfifferlinge aus dem Wald gründlich putzen

Frisch aus dem Wald schmecken Pfifferlinge am besten.
Frisch aus dem Wald schmecken Pfifferlinge am besten.
(Foto: CC0/pixabay/Sandra_M_H)

Spaziert man im Sommer durch den Wald, stößt man mit etwas Glück auf die ersten Pfifferlinge. Gelb, wie sie sind, und immer hübsch in Grüppchen beisammen, kann man sie kaum übersehen. Hat man einen Stoffbeutel dabei – Plastik schadet nicht nur der Umwelt, sondern tut auch den Pilzen nicht gut –, sollte man der Versuchung nicht widerstehen und vorsichtig mit einem scharfen Messer ein paar der schmackhaften Pilze knapp über dem Boden abschneiden. Frisch gepflückte Pfifferlinge aus dem Wald schmecken am besten, sind aber natürlich nicht so sauber wie die vorgereinigten aus dem Laden um die Ecke. Mit Wasser waschen sollte man sie jedoch nicht, da sie sonst wässrig werden und ihren typischen Geschmack verlieren. Wie also bekommt man den „Dreck“ bloß weg?

Wir geben dir die besten Tipps, wie du deine Pilze säubern und für die Weiterverarbeitung putzen kannst.

Mit diesen Tipps säuberst du deine Pfifferlinge richtig

  1. Groben Schmutz entfernen: Selbstgesammelte Pfifferlinge müssen gründlicher gereinigt werden, weil an ihnen Nadeln, Erde und was der Waldboden sonst noch so alles hergibt, haften. Da ein Wasserbad tabu ist und Pfifferlinge sehr empfindlich sind, muss dem Dreck mit Pinsel (gibt es z. B. bei **Avocadostore) oder Küchenkrepp (z.B. aus schnell nachwachsendem Bambus bei **Avocadostore) zu Leibe gerückt werden. Vorsichtig werden Verunreinigungen weggepinselt und weggewischt. Zugegeben, es handelt sich dabei um eine eher mühsame Arbeit; dafür wird dabei der Appetit umso größer und der Aufwand mit einem Gaumenschmaus belohnt.
  2. Stielabsatz abschneiden: Ob die Pfifferlinge nun aus dem Wald oder dem Supermarkt sind – zuerst muss das unterste Stück des Stielansatzes entfernt werden.
  3. Schlechte Stellen entfernen: Entdeckt man beim Abschneiden der Stielansätze weiche, trockene oder glasige Stellen, so können diese ebenfalls mit einem scharfen Messer (gibt es zum Beispiel bei **Avocadostore) entfernt werden.
  4. Jetzt sind die Pfifferlinge sauber und fertig geputzt und können zu Saucen, Suppen und Pfannengerichten weiterverarbeitet werden.

Bei besonders starker Verschmutzung

Pfifferlinge putzen ist eine mühevolle Arbeit, die sich aber lohnt.
Pfifferlinge putzen ist eine mühevolle Arbeit, die sich aber lohnt.
(Foto: CC0/pixabay/Barbroforsberg)
  • Wasserbad: Ist die Verschmutzung besonders stark und lässt sich mit Pinsel und Küchenrolle nicht entfernen, dann – und nur dann – kann man zu Wasser greifen. Die Pilze in ein Sieb legen und kurz in ein kaltes Wasserbad tauchen. Anschließend sofort auf ein saugstarkes Tuch oder Küchenkrepp legen, damit sich die Pilze nicht mit Wasser vollsaugen.
  • Mehlbad: Die Pilze einfach mit Mehl bestäuben und anschließend kurz mit einem Sieb in ein kaltes Wasserbad tauchen. Das Mehl löst sich von den Pfifferlingen und nimmt den anhaftenden Schmutz gleich mit. Diese Methode eignet sich besonders gut bei größeren Mengen, wenn die manuelle Reinigung zu lange dauern würde.

Achtung! Pfifferlinge dürfen in Deutschland nur für den Eigenbedarf gesammelt werden, da ihr Bestand immer weiter schrumpft. In Naturschutzgebieten und Nationalparks ist das Sammeln generell verboten.

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