Pilea: Wie du die Ufofplanze pflegst, anbaust und vermehrst

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Die Pilea ist mit ihren talerförmigen Blättern eine beliebte Zier- und Zimmerpflanze. In diesem Artikel zeigen wir du, wie du die Pilea richtig pflanzt und pflegst.

Die Pilea ist auch unter den Namen Ufopflanze, Chinesischer Geldbaum, Bauchnabelpflanze, Glückstaler und Pfannkuchenpflanze bekannt. In unseren Breitengraden wird die seltene Zierpflanze aus China vor allem als Zimmerpflanze kultiviert. Weil sie eine hohe Luftfeuchtigkeit braucht, um gut zu gedeihen, eignet die Pilea sich auch sehr gut als Pflanze fürs Badezimmer. Mit ein paar Tipps kannst du die hübsche Ufopflanze auch als Anfänger ganz einfach pflanzen und pflegen.

So pflanzt du die Pilea richtig ein

Weil die Pilea viel Luftfeuchtigkeit braucht, eignet sich sich gut fürs Badezimmer.(Foto: CC0 / Pixabay / cocoparisienne)
Weil die Pilea viel Luftfeuchtigkeit braucht, eignet sich sich gut fürs Badezimmer.

Im Gartenfachhandel findest du häufig Pileas. Möchtest du eine Jungpflanze in einen Topf pflanzen, solltest du sehr vorsichtig dabei sein, da die Pilea ein nur schwach ausgebildetes Wurzelsystem hat. Mit den folgenden Tipps kann beim Pflanzen nichts schief gehen:

  • Die richtige Erde: Wenn du eine Pilea einpflanzen willst, kannst du sie in herkömmliche Zimmerpflanzenerde setzen. Achte aber darauf, dass die Erde viel Humus enthält. Wichtig ist auch, dass du nur gut durchlässige Erde verwendest, um später Staunässe zu vermeiden. Wenn dir die Erde sehr fest vorkommt, kannst du sie vorher in einem separaten Behälter mit etwas Sand mischen.
  • Der richtige Standort: Die Pilea kommt aus Südostasien und braucht deshalb viel Luftfeuchtigkeit. Deshalb kannst du sie auch gut in ein helles Badezimmer stellen. Ideal ist für sie ein heller bis halbschattiger Platz in deiner Wohnung, der vor praller Sonne geschützt ist. Weil sich die Pilea stark nach der Sonne ausrichtet, musst du sie gelegentlich drehen.

Pilea richtig pflanzen: Wenn du die Pilea neu einpflanzen oder umtopfen möchtest, musst du sehr behutsam vorgehen, um die zarten Wurzeln nicht zu verletzen.

  1. Wähle als Pflanzgefäß eine flache Pflanzschale aus, denn die Pilea wurzelt nur sehr flach.
  2. Lege unten in das Gefäß ein paar Tonscherben. Sie dienen später als Drainageschicht, durch die überflüssiges Wasser besser ablaufen kann.
  3. Fülle jetzt eine dünne Schicht humushaltige Zimmerpflanzenerde in das Gefäß.
  4. Setze die Pilea vorsichtig ein und fülle das Gefäß mit der restlichen Erde auf.
  5. Gieße die Erde zum Schluss großzügig an.

Schon gewusst? Die Pilea ist nicht nur hübsch anzuschauen, sie kann durch ihre luftreinigende Wirkung auch deine Raumluft verbessern.

Die richtige Pflege für die Pilea

Pileas sind sehr pflegeleicht.(Foto: Colourbox.de)
Pileas sind sehr pflegeleicht.

Die Pilea ist eigentlich eine sehr pflegeleichte Zimmerpflanze. Nur beim Gießen musst du etwas vorsichtiger sein, da die Ufopflanze Staunässe nicht besonders gut verträgt. Mit den folgende Tipps machst du bei der Pflege deiner Pilea nichts falsch.

  • Gießen: Gießt du die Pilea zu häufig, kann sich im Topf schnell Staunässe entwickeln. Vor dem Wässern solltest du deshalb immer erst mit dem Finger testen, ob die oberste Erdschicht bereits leicht angetrocknet ist. Am besten gießt du die Zimmerpflanze nur mit Regenwasser. Pass außerdem auf, dass du die Blätter der Pilea nicht gießt, weil sich darauf sonst schwarze Flecken bilden können.
  • Düngen: Von April bis September kannst du die Pilea alle zwei Wochen mit etwas Flüssigdünger unterstützen. Verwende dabei am besten organischen Dünger, den du einfach zum Gießwasser geben kannst.
  • Überwintern: Im Winter solltest du die Pilea an einen kühlen Platz stellen, an dem die Temperaturen zwischen 10 und 14 Grad celsius liegen. Heizungsluft verträgt sie nämlich nicht. Gieße die Pflanze in dieser Zeit nur noch wenig, sodass der Wurzelballen nicht austrocknet. Auf Dünger kannst du im Winter komplett verzichten.

Vermehren: Am leichtesten kannst du die Pilea vermehren, indem du Stecklinge ziehst. Der beste Zeitpunkt dafür liegt im April oder Mai. Auch wenn deine Pflanze älter wird und weniger wächst, kannst du mit Stecklingen neue Pflanzen aus ihr züchten.

  1. Schneide einige etwa sieben Zentimeter lange Triebspitzen ab.
  2. Entferne die unteren Blätter der Triebe.
  3. Fülle ein flaches Pflanzgefäß mit einem Gemisch aus Sand und Torf.
  4. Stecke jetzt den Steckling in das Sand-Torf-Gemisch.
  5. Lege jetzt ein großes Glas über das Gefäß. Hebe es regelmäßig leicht an, um für frische Luft zu sorgen.
  6. Stelle das Gefäß jetzt an einen hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung und mit Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius.
  7. Halte die Erde in den nächsten Wochen gleichmäßig leicht feucht.

Nach zwei bis drei Wochen bilden die Stecklinge Wurzeln. Ist das Wurzelgeflecht stark genug, kannst du die Ableger einzeln in flache Pflanzschalen pflanzen. 

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(1) Kommentar

  1. Vlt. könntet ihr unter „Vermehrung” noch den Hinweis entfernen, die Stecklinge in Torf zu stecken. Es gibt inzwischen diverse Alternativen zu Torf, und genug Gründe, Torf zu meiden.