Pizzateig selber machen: Rezept für hausgemachte Pizza

Foto: CC0 / Pixabay / HardyKlossek / heinanlan

Pizzateig selber machen – so wird aus Fast-Food gesundes und leckeres Slow Food, bei dem du genau weißt, was drin und was drauf ist. So kannst du Pizzateig mit wenigen Zutaten selber machen.

Pizzateig selber machen: die Zutaten

Für den Pizzateig (3-4 Personen) benötigst du folgende Zutaten (am besten in Bio-Qualität):

  • 500g Mehl (z.B. Dinkel)
  • eine Prise Salz
  • einen Würfel Hefe (42g)
  • eine Prise Zucker
  • etwas lauwarmes Wasser (für die Hefe)
  • 50ml geschmacksneutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • ca. 100ml lauwarmes Wasser
  • etwas Mehl zum Bestäuben des Backbleches

Außerdem brauchst du:

  • Schüssel
  • eine Tasse
  • Holzlöffel
  • Meßbecher
  • Küchenmaschine (oder mit den Händen kneten)
  • ein sauberes Küchenhandtuch
  • Backblech
  • Nudelholz

Selbstgemachten Pizzateig kneten

Den Teig lässt du 20 Minuten an einem warmen Ort ziehen
Den Teig lässt du 20 Minuten an einem warmen Ort ziehen
(Foto: Melanie von Daake / utopia)

Zuerst bereitest du den Teig vor:

  1. Gib die Hefe mit der Prise Zucker und etwas lauwarmem Wasser in eine Tasse.
  2. Rühre bis die Hefe sich komplett im Wasser aufgelöst hat.
  3. Gib nun du das Mehl in eine Schüssel, füge die Hefe-Mischung, das Öl, das Salz und das lauwarme Wasser hinzu.
  4. Knete die Masse zu einem festen, geschmeidigen Teig, der nicht an den Fingern klebt. Wenn der Teig zu nass ist, kannst du noch etwas Mehl hinzugeben.
  5. Danach deckst du den Teig in der Schüssel mit einem Handtuch ab und lässt ihn an einem warmen Ort für 20 Minuten gehen.
  6. Knete den Teig nach dem Gehen noch einmal gründlich durch. Jetzt ist er fertig zum Ausrollen und Belegen.

Zutaten für Tomatensauce und Belag

Mehl, Teig, Sauce, Belag - fertig ist die selbstgemachte Pizza.
Mehl, Teig, Sauce, Belag – fertig ist die selbstgemachte Pizza.
(Foto: Melanie von Daake / utopia)

In der Zwischenzeit kannst du die Pizzasauce machen. Hierfür brauchst du:

  • 300g passierte Tomaten im Glas
  • Salz
  • Pfeffer
  • Knoblauch
  • Oregano, Basilikum, sowie Majoran nach Belieben

Gib alle Zutaten in eine Schüssel und vermenge sie miteinander. Für den Belag nimmst du Gemüse deiner Wahl sowie Gouda. Veganer können auch veganen Pizzakäse verwenden.

Pizza ausrollen, belegen und backen

Mini-Pizza - gerade bei Kindern beliebt.
Mini-Pizza – gerade bei Kindern beliebt.
(Foto: Melanie von Daake / utopia)

Bevor du den Pizzateig weiterverarbeitest, gibst du flächendeckend Mehl auf das Backblech. Du kannst nun entweder eine große Pizza auf dem Backblech ausrollen oder kleine Pizzen formen.

  1. Der Teig ist fest und zäh, daher kannst du ihn gut mit den Händen in die gewünschte Form ziehen. Wenn sich der Teig nur schwer bearbeiten lässt, lege ihn auf das Backblech und rolle ihn mit dem Nudelholz aus.
  2. Bevor du die Pizza belegst, hebst du die ausgerollten Ecken des Teiges hoch und bestreust das Blech noch einmal mit Mehl.
  3. Verteile als nächstes die Tomatensauce mit einem Löffel auf dem Teig und verstreiche sie kreisförmig bis die ganze Pizza damit bedeckt ist.
  4. Belege nun die Pizza nach deinem Geschmack. 
  5. Raspel zuletzt den Käse über die Pizza.

Die fertige Pizza schiebst du in den kalten Ofen. Nun stellst du den Ofen auf 175 Grad Celsius / Umluft und backst die Pizza für 18 bis 20 Minuten. Buon appetito!

Pizzateig für Pizzaschnecken

Der Pizzateig eignet sich sehr gut für Pizzaschnecken.
Der Pizzateig eignet sich sehr gut für Pizzaschnecken.
(Foto: Utopia/iv)

Das Rezept für den Pizzateig eignet sich natürlich auch, um Pizzaschnecken zu machen. Dafür rollst du den Teig dünn aus und bestreichst ihn mit der Tomatensauce. Wenn du magst, kannst du nun noch geriebenen Käse drüber streuen. Dann rollst du den Teig zu einer Rolle und schneidest ca. ein Zentimeter dicke Röllchen ab. Diese benötigen ca. 15-20 Minuten Backzeit bei 180 Grad Umluft. 

Weiterlesen auf Utopia.de:

English version available: How to Make Pizza Dough: A Simple and Easy Recipe

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(3) Kommentare

  1. Das Rezept ist leider nicht sonderlich gut.

    Der wichtigste Faktor einer Pizza ist, dass der Teig lange aufgehen muss. MINDESTENS einen Tag (natürlich nicht im Ofen)…hierfür müssen die Mengen auch etwas angepasst werden. Auch sollte man kein neutrales Öl nutzen, sondern ein gutes Olivenöl. Der Teig wird auch nicht mit einem Nudelholz ausgerollt, sondern mit der Hand ausgedrückt. Nur so kann der Teig die Konsistenz bekommen, die er sollte.
    Weiter bekommt die Soße keine weiteren Zutaten. Passierte Tomaten mit eventuell ein paar gehackten Tomaten. That’s it!
    Und bitte KEINEN GOUDA verwenden….auf eine Pizza gehört guter Mozzarella! In Deutschland ist man am besten mit Büffelmozzarella dran. Veganer können sich auch über die sizilianische Variante mit Kartoffeln anstelle des Mozzarella informieren. Diese ist allerdings etwas schwieriger.
    Der Belag sollte sehr sparsam gewählt werden. Am Anfang sollte man vielleicht einfach nur ein paar Pilze oder Rucola verwenden.
    Am Schluss kommt die Pizza in einen (sehr) heißen Ofen. Und dass auch nur ganz kurz. Wie beim Italiener um die Ecke.

    Pizza ist eigentlich sehr einfach. Und weniger ist hier generell mehr/leckerer!

  2. Ich muss mich dem vorherigen Kommentar anschließen.

    Bitte seien sie mir nicht böse, aber ihr Rezept hat mit guter Pizza leider nichts zu tun. Das ist ein typisches „Hausfrauenrezept“, welches man einmal ausprobiert und dann doch lieber sich für 10€ eine gute Pizza beim Italiener holt.

    Verwenden sie doch lieber das Rezept der EU-Verordnung 97/2010, dass sie kostenlos als PDF runterladen können.

    (VERORDNUNG (EU) Nr. 97/2010 DER KOMMISSION

    vom 4. Februar 2010

    zur Eintragung einer Bezeichnung in das Register der garantiert traditionellen Spezialitäten [Pizza
    Napoletana (g.t.S.)])

    Damit gelingt ihnen selbst Zuhause eine Pizza die besser ist, als die von vielen Restaurants oder Lieferdiensten.

    Grundrezept für 12 Pizzen:

    – 1800g Weizenmehl Tipo 00
    – 1000g Wasser
    – 50g Salz
    – 3g Hefe

    Salz und Hefe im Wasser auflösen und dann zum Mehl geben und 20 min gut kneten (eigentlich 30 min mit der Knetmaschine), damit sich das Gluten gut verbinden kann.

    Dann, mit einem feuchten Tuch abgedeckt, 2 Std. gehen lassen. Danach den Teig vereinzeln und zu Kugeln formen und weitere 4-6 Std. abgedeckt, bei Raumtemperatur, bzw. 1-3 Tage im Kühlschrank gehen lassen. Wenn sie den Teig im Kühlschrank lagern, sollten sie ihn mind. 4 Std. vor dem Verarbeiten raus legen, damit er Zimmertemperatur erreicht.

    Den Teig mit der Hand von innen nach außen drücken und ziehen, bis sie einen runden Fladen mit erhabenen Rand haben. Dabei drücken sie die Luftblasen nach außen. Benutzen sie auf keinen Fall ein Nudelholz, das würde die Luftblasen platt drücken und sie haben dann keinen lockeren Boden, bzw. luftigen Rand mehr.

    Die Pizza dann mit grob pürierten, gesalzenen (San Marzano) Tomaten, Mozzarella, Olivenöl, Oregano, bzw. Basilikum und den anderen Wunschzutaten sparsam belegen.

    Da die meisten keinen holzbefeuerten Steinofen haben, den Elektro-Ofen (im Idealfall mit dicken Pizzastein) so heiß wie möglich vorheizen und wenn vorhanden noch Umluft einschalten.

    Die Pizza mit einer Pizzaschaufel (beste Methode) auf den Pizzastein, in der Mitte des Ofens, legen und so lange backen, bis die gewünschte Bräune erreicht ist.

    Wie bereits erwähnt, so erreicht man ein Ergebnis, welches mit den meisten Restaurants mithalten kann oder sogar noch besser ist.

    Guten Appetit!