Reis einfrieren: So bleibt er nach dem Auftauen lecker

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Wenn du übrig gebliebenen gekochten Reis einfrierst, musst du nichts wegwerfen. Damit er nach dem Auftauchen noch lecker schmeckt, erklären wir, wie du Reis richtig einfrierst.

Bei Reis kann es schnell passieren, dass die Augen größer als der Hunger waren und du dich bei der Menge verschätzt hast: Es bleibt viel zu viel übrig. Zum Glück kannst du gekochten Reis einige Tage im Kühlschrank für die nächsten Mahlzeiten aufbewahren. Oder du frierst ihn ein und taust ihn später bei Bedarf auf. 

Reis lässt sich leicht einfrieren. Es gibt nur einige Dinge, die du beachten solltest, damit die Körner auch nach dem Auftauchen noch gut schmecken und nicht weich und matschig werden.

Reis einfrieren: Diese Sorten eignen sich

Basmatireis wird beim nach dem Auftauen nicht zu weich
Basmatireis wird beim nach dem Auftauen nicht zu weich
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Perfekt gegarte Reiskörner haben noch einen leichten Biss. Wenn du eingefrorenen Reis auftaust, verändert sich die Konsistenz und die Körner werden etwas zu weich. Einige Sorten eignen sich besser als andere zum Einfrieren, weil sie ihre Konsistenz besser bewahren. Zu diesen Sorten gehören:

  • Jasminreis
  • Basmatireis
  • Patnareis

Wenn du Reis von vornherein auf Vorrat kochen möchtest, kannst du ihn absichtlich etwas zu kurz garen lassen. Beim Wiedererwärmen erreicht er dann seine perfekte Konsistenz.

So frierst du Reis richtig ein – und taust ihn wieder auf

Auf keinen Fall solltest du den gefrorenen Reis noch einmal in Wasser kochen - besser ist es mithilfe von Wasserdampf
Auf keinen Fall solltest du den gefrorenen Reis noch einmal in Wasser kochen – besser ist es mithilfe von Wasserdampf
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Reis richtig einfrieren

  1. Koche den Reis nicht zu weich, sondern so, dass er noch bissfest ist.
  2. Lasse den Reis abkühlen.
  3. Beim Portionieren des Reis hast du zwei Möglichkeiten:
    • Du frierst alles zusammen ein. Wenn dein Reis nach dem Kochen noch körnig genug war, entsteht ein gefrorener Klumpen, von dem du immer Stücke abbrechen und auftauen kannst.
    • Du frierst ihn bereits in Portionen ein, die einer Mahlzeit entsprechen. Das bietet sich an, wenn dein Reis nicht ganz so körnig ist und sich in gefrorenen Zustand nicht mehr so leicht portionieren lassen würde.
  4. Zum Einfrieren eignen sich Gefrierbehälter aus Glas oder Biokunststoff.

Reis richtig auftauen

  • Am besten lässt du den Reis bei Zimmertemperatur auftauen.
  • Erwärme ihn danach mit Wasserdampf. Wenn du ihn erneut – möglicherweise mit zusätzlichem Wasser – aufkochen würdest, würde er schnell zu weich und pampig werden.
  • Gebe ihn stattdessen in ein feinmaschiges Sieb, das du über einen Kochtopf mit kochendem Wasser hängst. Durch den aufsteigenden Wasserdampf wird der Reis erwärmt. Rühre den Reis währenddessen einmal durch, damit er gleichmäßig warm wird.
  • Du kannst ihn zum Auftauen auch einfach direkt in die Soße geben, die du für dein Gericht gekocht hast und es bei geringer Hitze köcheln lassen.

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