Reis kochen: So gelingt dein Reis perfekt

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Losen Reis richtig zu kochen, ist ganz einfach: Ob Basmatireis, Wildreis oder Naturreis – mit dieser Anleitung bekommst du die perfekte Grundlage für leckere Reisgerichte.

Aus Angst, den Reis nicht richtig zu kochen, greifen viele auf Kochbeutel-Reis zurück. Das ist nicht gerade umweltfreundlich, das Plastik der Kochbeutel kann nicht oder nur schwer abgebaut werden. Dabei ist es ganz einfach, Reis richtig zu kochen. Ein Reiskocher ist ideal, doch du kannst den Reis auch ganz leicht im Kochtopf zubereiten.

Reis kochen mit der Quellmethode

Reis kochen und ein leckeres Risotto zubereiten.
Reis kochen und ein leckeres Risotto zubereiten. (Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Die sogenannte Quellmethode ist die bekannteste Methode, um Reis zu kochen. Sie ist besonders für Basmatireis, Thaireis und Jasminreis geeignet:

  1. Zuerst musst du den Reis waschen, um überschüssige Stärke zu entfernen. Andernfalls wird der Reis sehr klebrig.
  2. Die gewünschte Menge Reis gibst du dann mit der 1,5-fachen Menge Wasser in einen Kochtopf. Das heißt also zum Beispiel: Eine Tasse Reis benötigt eineinhalb Tassen Wasser.
  3. Füge etwas Salz hinzu und erhitze den Reis bei geschlossenem Deckel auf höchster Stufe.
  4. Sobald das Wasser kocht, stellst du den Herd auf die niedrigste Stufe (bei Induktion mittlere Stufe) und lässt den Reis bei schwacher Hitze so lange bei geschlossenem Deckel köcheln, bis das Wasser vollständig verdampft oder in den Reis eingezogen ist.
  5. Dann nur noch den Topf vom Herd nehmen und den Reis servieren.

Beachte: Bei zu viel Wasser wird der Reis matschig, bei zu wenig gart er nicht gleichmäßig durch und kann am Topfboden anbrennen.

Der Vorteil der Quellmethode ist, dass der Reis nur in so viel Wasser gekocht wird, wie er selbst aufnehmen kann. Dadurch bleiben wichtige Nährstoffe und Vitamine erhalten.

Reis kochen mit der Wassermethode

Reis kochen: Quellmethode oder Wassermethode?
Reis kochen: Quellmethode oder Wassermethode? (Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Vielen erscheint die Wassermethode einfacher, da ähnlich wie beim Nudeln Kochen eine große Menge Wasser verwendet wird, um den Reis darin zu garen:

  1. Reis waschen und abtropfen lassen.
  2. Die benötigte Menge Reis mit der 6-fachen Menge Wasser in einen Kochtopf geben.
  3. Eine Prise Salz hinzufügen und auf höchster Stufe erhitzen.
  4. Sobald das Wasser kocht, auf mittlere Hitze herunterdrehen und etwa 15 Minuten ohne Deckel kochen lassen.
  5. Anschließend den Reis in einem Sieb abtropfen lassen und servieren.

Diese Methode ist allerdings eine eigentlich unnötige Ressourcen-Verschwendung: Du benötigst mehr Wasser und Energie, um den Reis zu kochen. Im Gegensatz zur Quellmethode gehen hier außerdem wertvolle Inhaltsstoffe verloren, da sie vom Reis an das Wasser abgegeben werden.

Wie viel Reis benötige ich?

Je nach Reissorte weichen Garzeit und Konsistenz ab.
Je nach Reissorte weichen Garzeit und Konsistenz ab. (Foto: CC0 / Pixabay / evitaochel)

Für den perfekten Reis ist es wichtig, das Verhältnis von Wasser zu Reis genau zu beachten. Nicht jede Sorte Reis braucht gleich viel Wasser.

  • Bei Basmati und Jasminreis gilt Faustregel 1:1,5,
  • Ungeschälte Reissorten und Vollkornreis brauchen etwas mehr Wasser.
  • Gleiches gilt für die individuelle Garzeit, da jede Reissorte eine etwas andere Klebeeigenschaft hat.

Wenn du Probleme mit der richtigen Portionierung hast, merke dir folgende Regel:

  • Reis als Beilage: 60-80g pro Person
  • Reis als Hauptgericht: 100-120g pro Person
  • Reis für Suppen: 30g pro Person

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