Starkes Schwitzen: Die besten Hausmittel gegen Schweiß

Schwitzen Hausmittel
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Starkes Schwitzen hängt nicht immer mit Sommer und Sonne zusammen. Der eine neigt eher zu Schweißproduktion, der andere weniger. Doch es gibt natürliche Mittel, die gegen übermäßiges Schwitzen helfen.

Gegen starkes Schwitzen: Diese Hausmittel helfen

Du kannst dir auch dein eignes Deo selber machen - zum Beispiel mit Backpulver.
Du kannst dir auch dein eignes Deo selber machen – zum Beispiel mit Backpulver. (Foto: CC0/pixabay/evitaochel)
  • Natron/Backpulver: Natron und Backpulver wirken antibakteriell und beseitigen die Bakterien, die für den üblen Schweißgeruch zuständig sind. Außerdem absorbieren sie Feuchtigkeit. Anwendung: Einen Teelöffel Backpulver oder Natron mit etwas Wasser vermischen, sodass du eine Paste hast. Für einen angenehmen Geruch kannst du noch ein paar Tropfen ätherisches Öl (z. B. von **Avocadostore) oder Zitronensaft, der ebenfalls antibakterielle Eigenschaften hat, dazu geben. Die Paste anschließend in den Achselhöhlen verteilen und eine Viertelstunde einwirken lassen. Danach mit warmem Wasser abspülen. Den Vorgang am besten jeden Morgen wiederholen.
  • Apfelessig: Apfelessig zählt zu den wirkungsvollsten Hausmitteln gegen übermäßige Schweißbildung. Er zieht die Schweißdrüsen zusammen und hilft so, die Schweißbildung zu reduzieren. Außerdem reguliert er den PH-Wert der Haut und bekämpft ebenfalls jene Bakterien, die für die Geruchsbildung verantwortlich sind. Anwendung: Abends die am stärksten schwitzenden Bereiche mit einem in Apfelessig getränkten Waschlappen einreiben und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag abduschen und den Erfolg genießen.
  • Salbei: Salbei wirkt genau wie Apfelessig schweißhemmend. Er verengt die Schweißdrüsen und reduziert die Schweißproduktion auf natürliche Weise. Anwendung: Einen Teelöffel Salbeiblätter (frisch von der Terrasse oder getrocknet aus der Apotheke) mit zwei Tassen Wasser aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend abkühlen und die Stellen, an denen du am stärksten schwitzst – wie Achseln, Füße oder Hals –, mit der Mischung reinigen. Die Anwendung mehrmals täglich wiederholen.
  • Maisstärke: Stärke aus Maismehl hilft dabei, dass deine Haut trocken und geruchlos bleibt. Anwendung: Mische zehn Gramm Maismehl mit fünf Gramm Natron und verreibe das Pulver in deinen Achselhöhlen. Dieses natürliche Deo saugt an heißen Tagen wirkungsvoll den Schweiß auf und hinterlässt keine Spuren an der Bekleidung.

Wenn dir diese natürlichen Mittel zu aufwändig sind, kannst du alternativ auch ein aluminiumfreies Deo selber machen, das du dann täglich anwenden kannst. In unserem Beitrag „Deo selber machen“ erklären wir, wie das funktioniert. Natürliche Alternativen zu den Deos aus der Drogerie findest du auch online, etwa bei **Avocadostore oder **memolife und in unserer Liste der besten Deos.

Schweißproduktion: Schwitzen als Schutzmechanismus

Der Mensch schwitzt, um seine Körpertemperatur zu regulieren. Das hat die Natur so eingerichtet, um eine Überhitzung zu verhindern. Gründe für Schweißausbrüche gibt es dabei viele – neben Hitze und körperlichen Anstrengungen können auch Gefühle wie Angst, Wut oder Stress, sowie Krankheiten wie Fieber den Schweiß verursachen.

Eigentlich ist Schwitzen also ein Schutzmechanismus – er kommt aber mit einigen wenig erfreulichen Begleiterscheinungen: Schweißgeruch und Flecken an der Kleidung. Dagegen sollen Deodorants Abhilfe schaffen. Doch Vorsicht, vor allem Antitranspirante, die den Schweißgeruch nicht einfach nur überdecken, sondern die Schweißbildung reduzieren, enthalten oft Aluminiumsalze. Die Salze stehen unter Verdacht, krebserregend zu sein. (Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag „So schädlich ist Aluminium im Deo“).

Wenn du dich diesem Risiko nicht aussetzen willst, greif doch lieber auf natürliche Mittel zurück. Wir stellen dir die wirkungsvollsten Hausmittel gegen Schwitzen vor.

Hyperhidrose: Starkes Schwitzen kann auch krankhaft sein

Wenn der Körper nicht mehr nur schwitzt, um die Körpertemperatur zu regulieren, kann sich dahinter auch ein Krankheitsbild verbergen („Hyperhidrose“). Die übermäßige Schweißproduktion ist dann unter Umständen Symptom einer gänzlich anderen Ursache, wie z.B. neurologischer Krankheiten, Vergiftungen oder auch Hormonschwankungen bspw. während der Wechseljahre.

Solltest du häufig stark schwitzen, auch wenn du dich nicht anstrengst oder hohen Temperaturen vorherrschen, solltest du dich daher ärztlich beraten lassen.

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