Starkes Schwitzen: Die besten Hausmittel gegen Schweiß

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Starkes Schwitzen hängt nicht unbedingt nur mit Hitze oder Bewegung zusammen. Manche neigen eher zu Schweißproduktion, andere weniger. Doch es gibt natürliche Mittel, die gegen starkes Schwitzen helfen.

Gegen starkes Schwitzen: Diese Hausmittel helfen

  • Natron und Backpulver: Sie wirken antibakteriell und beseitigen die Bakterien, die für den üblen Schweißgeruch zuständig sind. Außerdem absorbieren sie Feuchtigkeit. Anwendung: Vermische einen Teelöffel Natron oder Backpulver mit etwas Wasser zu einer dicken Paste. Für einen angenehmen Geruch kannst du noch ein paar Tropfen ätherisches Öl (zum Beispiel von **Avocadostore) oder Zitronensaft, der ebenfalls antibakterielle Eigenschaften hat, dazugeben. Verteile die Paste anschließend zwischen den Achselhöhlen und lasse sie für etwa 15 Minuten einwirken, bevor du sie mit warmem Wasser abspülst. Wiederhole den Vorgang am besten jeden Morgen.
  • Apfelessig: Apfelessig zählt zu den wirkungsvollsten Hausmitteln gegen starkes Schwitzen. Er zieht die Schweißdrüsen zusammen und hilft so, die Schweißbildung zu reduzieren. Außerdem bekämpft er ebenfalls jene Bakterien, die für die Geruchsbildung verantwortlich sind. Anwendung: Reibe abends stark schwitzende Körperteile mit Apfelessig ein und lasse ihn über Nacht einwirken. Wasche den Essig am nächsten Morgen ab.
  • Salbei: Salbei wirkt genau wie Apfelessig schweißhemmend. Er verengt die Schweißdrüsen und reduziert die Schweißproduktion auf natürliche Weise. Anwendung: Koche einen Teelöffel Salbeiblätter (frisch von der Terrasse oder getrocknet aus der Apotheke) mit zwei Tassen Wasser auf und lasse die Mischung für 15 Minuten köcheln. Gib die abgekühlte Mischung auf die Stellen, an denen du besonders stark schwitzt. Wiederhole die Anwendung mehrmals täglich. Tipp: Alternativ kannst du auch mehrmals täglich einen Salbeitee trinken.

Wenn dir diese natürlichen Mittel zu aufwändig sind, kannst du alternativ auch ein aluminiumfreies Deo selber machen, das du dann täglich anwenden kannst. In unserem Beitrag „Deo selber machen“ erklären wir, wie das funktioniert. Natürliche Alternativen zu den Deos aus der Drogerie findest du auch online, etwa bei **Avocadostore oder **memolife und hier:

Schwitzen als Schutzmechanismus

Aus Natron kannst du ein Deo gegen starkes Schwitzen herstellen.
Aus Natron kannst du ein Deo gegen starkes Schwitzen herstellen.
(Foto: CC0 / Pixabay / evita-ochel)

Der Mensch schwitzt, um seine Körpertemperatur zu regulieren. Das hat die Natur so eingerichtet, um eine Überhitzung zu verhindern. Gründe für Schweißausbrüche gibt es dabei viele – neben Hitze und körperlichen Anstrengungen können laut der Apotheken Umschau auch Gefühle wie Angst, Wut oder Stress, sowie Krankheiten den Schweiß verursachen.

Eigentlich ist Schwitzen also ein Schutzmechanismus – er kommt aber mit einigen wenig erfreulichen Begleiterscheinungen: Schweißgeruch und Schweißflecken an der Kleidung. Dagegen sollen Deodorants Abhilfe schaffen. Doch Vorsicht, viele Deos enthalten Aluminiumsalze. Das gilt vor allem für Deos, die nicht nur den Schweißgeruch überdecken, sondern auch die Schweißproduktion hemmen sollen. Aluminiumsalze stehen unter Verdacht, krebserregend zu sein. Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag So schädlich ist Aluminium im Deo.

Wenn du dich diesem Risiko nicht aussetzen willst, greif lieber auf die oben genannten natürlichen Alternativen zurück.

Hyperhidrose: Starkes Schwitzen kann auch krankhaft sein

Wenn der Körper nicht mehr nur schwitzt, um die Körpertemperatur zu regulieren, kann sich dahinter der Apotheken-Umschau zufolge auch ein Krankheitsbild verbergen („Hyperhidrose“). Die übermäßige Schweißproduktion ist dann unter Umständen Symptom einer gänzlich anderen Ursache, wie zum Beispiel einer neurologischen Krankheit, einer Vergiftung oder auch Hormonschwankungen (zum Beispiel während der Wechseljahre).

Solltest du häufig stark schwitzen, auch wenn du dich nicht anstrengst oder hohe Temperaturen vorherrschen, solltest du dich daher ärztlich beraten lassen. 

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(5) Kommentare

  1. Zum Schwitzen.
    Salbei und Apfelessig( sehr stark verdünnt) kann man auch trinken.
    Wasser kochen.
    Soviel Salbei in einen Krug geben, wie zwischen deine drei Finger Daumen Zeigefinger und Mittelfinger) passen,
    Aufgiessen und mit Zitrone abschmecken
    .
    Apfelessig:
    Ein Glas mit kaltem abgekochten Wasser füllen, einen Spritzer Apfelessig rein.
    Schmeckt herrlich erfrischend!

  2. Hausmittel helfen gegen starkes Schwitzen oder Hyperhidrose leider überhaupt nicht. Da kann man Salbei oder Apfelessig hektoliterweise trinken und wird nichts bewirken.

    Gegen extremes Schwitzen helfen aus meiner Erfahrung leider nur Antitranspirante mit Aluminiumchloriden, die Leitungswasser-Iontophorese sowie Medikamente wie Sormodren oder Vagantin.

  3. Ich kann das nur bestätigen, leide auch unter Hyperhidrose. Dagegen hilft leider nur aluminiumhaltiges Deo aus der Apotheke. Ich achte sonst sehr auf Inhaltsstoffe und nutze häufig Hausmittel, aber beim Deo geht einfach Lebensqualität vor Inhaltsstoffen.

  4. Die Problematik des Schwitzen ist mir auch bekannt. Aus dem Sportbereich habe ich sehr gute Erfahrungen mit Merino Funktionswäsche gemacht. Diese gibt es auch für den Business Bereich (Vent-Merino). Anfangs war ich sehr sekptisch, dass ein Tshirt für ein besser Körpergefühl sorgen soll, aber ich bin damit sehr gut durch diesen Sommer gekommen (und mein Büro hat keine Klimaanlage).

  5. Ich habe sehr lange unter starkem Schwitzen gelitten, bis ich im Internet über ein tolles Rezept für ein DIY Deo gestädtert bin. Abgesehen von den üblichen Zutaten wie Kokosöl, Natron und Salbei, kommt ein kleiner Teelöffel Salz rein. Das hat mir persönlich wirklich geholfen. Jetzt kann ich auch ein gutes Deo – von den Inhaltsstoffen her – was auch vernünftig schützt nutzen. 🙂