TV-Tipp: Die Tricks von Aldi, Lidl und Co.

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Die TV-Sendung „Die Tricks der Discounter“ geht der Frage nach, wie gut die vermeintlich hochwertigen Discounter-Produkte wirklich sind. Ob Gourmet, bio oder fairtrade – die Discounter versprechen viel. Doch können sie das auch halten?

Die Discounter haben sich in den letzten Jahren stark verändert: Sie bieten neben den preiswerten Eigenmarken oft auch teurere Alternativen an, die sie mit „Gourmet“, „bio“ oder „fairtrade bewerben. Denn längst haben sie erkannt, dass ein Teil ihrer Kundschaft bereit ist, für hochwertigere Produkte auch einen höheren Preis zu zahlen. Doch was taugen die vermeintlich besseren Produkte vom Discounter?

Die Tricks der Discounter: Kann Gutes so billig sein?

Die Tricks der Discounter: Sendung über Aldi, Lidl & Co.
Die Tricks der Discounter: Sendung über Aldi, Lidl & Co. (Foto: CC0 / Pixabay / Pinacol)

Hauptsache billig – das galt früher beim Discounter und gilt heute immer noch. Doch neu in den Regalen von ALDI, LIDL, Penny & Co. sind Lebensmittel, die den Kunden als Premium-Produkte angepriesen werden. Sie sind zwar etwas teurer als das billige NoName-Produkt, aber meist nicht teurer als ein Markenprodukt aus dem Supermarkt. Ein edles Design und (Eigen-)Markennamen wie „Gourmet“ oder „Deluxe“ – so stehen die Produkte mitten im Discounter. Kunden bekommen das Gefühl, dass sie hochwertige Ware zum Discounter-Preis bekommen.

Produkte mit Bio-Siegel oder Fairtrade-Zertifizierung haben sich bei Discountern inzwischen fest etabliert. Aber ist artgerechte Tierhaltung zu so niedrigen Preisen überhaupt möglich? Was taugt das neue Tierhaltungslabel und lässt sich die Herkunft der Produkte wirklich über den QR-Code zurückverfolgen? Diese Fragen will die die Sendung am Montag (20. Mai) beantworten.

Discounter-Tricks sind nicht neu

Was taugt "Bio" beim Discounter?
Was taugt „Bio“ beim Discounter? (Foto: © petunyia / Adobe Stock; haltungsform.de)

„Die Tricks der Discounter“ zeigt, was alles schief läuft. So gibt es große Unterschiede bei den Bio-Siegeln und vermeintliche Luxus-Fertigprodukte sollten Kunden lieber selber machen. Das Tierhaltungs-Label zeigt zwar an, wie die Tiere gehalten wurden. Besser geht es den Tieren dadurch aber nicht. Ohnehin heißt „Bio“ noch lange nicht, dass die Tiere ein glückliches Leben hatten. Industrielle Massentierhaltung kommt auch bei Bio-Fleisch häufig vor (mehr Hintergründe).

Der NDR hat sich schon einmal mit dem Thema beschäftigt:

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