Fairphone

Fairphone 2 – das 'fair trade Smartphone'

Mit dem Fairphone2 wagt ein Unternehmen aus den Niederlanden das Unmögliche: Es versucht, ein nachhaltiger, sozialer und fairer produziertes Smartphone zu bauen und zu konstruieren. Das Ziel war nicht unbedingt, einen ‚iPhone-Killer‘ zu schaffen, sondern ein möglichst faires Produkt herzustellen, sozusagen ein Fair Trade Handy. Auch soll es die Umwelt weniger belasten: Die Lebensdauer dieses Geräts kann vom Nutzer durch modularen Aufbau und leichtere Reparatur verlängert werden.

Fairphone 2

Das FP2 kostet 525 Euro, ist also deutlich preiswerter als ein typisches iPhone, bietet mehr Display als iPhone SE und iPhone 6 und auch mehr Speicher fürs Geld. Wichtiger noch: Es ist fairer produziert worden. Zu haben ist es in verschiedenen Shops (siehe Artikel-Liste), inzwischen sogar bei einem Telefon-Provider.

Unsere wichtigsten Beiträge zum ‚Fair Trade Smartphone‘:

Grundsätzlich will das Projekt nicht einfach ein faires Handy bauen. Es will auch auf die Missstände in der Elektronikproduktion aufmerksam machen und zeigen, dass man Rohstoffe wie Gold für Handys auch fair einkaufen kann. Das herstellende Unternehmen versucht, auf Konfliktmineralien zu verzichten: Konfliktmineralien sind seltene Rohstoffe, die zur Smartphone-Produktion unbedingt nötig sind, die aber meist aus Regionen stammen, in denen Profite aus dem Mineralienabbau blutige Bürgerkriege finanzieren. Auch das faire Smartphone wird in China produziert (was oft kritisiert wird), doch hier will das Unternehmen als Vorbild für eine sozialverträgliche Herstellung wirken und gegen die Ausbeutung von Arbeitern vorgehen.

Hier unsere aktuellsten Beiträge zum Thema:

Fairphone 2: Olivier and Miquel explore prototype zero Fairphone 2: Olivier and Miquel explore prototype zero

| Auch das Fairphone 2 ist nicht perfekt – mit diesen Tipps und Tricks zur Hardware und zum angepassten Android-Betriebssystem habt ihr mehr vom modularen, faireren Smartphone.