„Chill Donald“: Greta Thunberg trollt Trump – mit einer späten Revanche

Foto: © Anders Hellberg

Donald Trump ist wütend, weil in den USA weiter Stimmen der Präsidentschaftswahl ausgezählt werden. Jetzt hat Klimaaktivistin Greta Thunberg auf Twitter einen Ratschlag an Trump gerichtet – und sich zugleich für eine alte Stichelei revanchiert.

Am Dienstag fanden in den USA die Präsidentschaftswahlen statt – seitdem ist Donald Trump noch aktiver auf Twitter als sonst. Einer seiner am meisten gelikten und kommentierten Tweets: „STOPPT DIE AUSZÄHLUNG“.

Zu den Personen, die den Tweet kommentierten, gehört auch Greta Thunberg. Sie schrieb auf Twitter: „So lächerlich. Donald muss an seinem Wutbeherrschungsproblem arbeiten und dann mit einem Freund einen guten, altmodischen Film anschauen! Chill Donald, Chill!“

Greta Thunberg verwendet Trumps Worte

Im Netz sorgte Thunbergs Tweet für Begeisterung. Kein Wunder: Die Klimaaktivistin wiederholte damit exakt die Worte, mit denen sich Trump vergangenes Jahr über sie lustig gemacht hatte.

Im Dezember 2019 hatte das Time-Magazin Greta Thunberg zur „Person des Jahres“ gekürt – als jüngste Person in der Geschichte des Magazins. Auf dem Heftcover war ein Bild von Greta Thunberg zu sehen, dazu die Worte „Die Macht der Jugend“.

Eine britische Schauspielerin gratulierte Thunberg kurz nach Erscheinen des Magazins auf Twitter zu der Auszeichnung. Trump wiederum kommentierte ihren Tweet folgendermaßen: „So lächerlich. Greta muss an ihrem Wutbeherrschungsproblem arbeiten und dann mit einem Freund einen guten, altmodischen Film anschauen! Chill Greta, Chill!“ Jetzt – elf Monate später – hat sich Greta Thunberg für diese Anfeindung revanchiert.

Das Wahlergebnis wird die Klimapolitik der kommenden Jahre bestimmen

Der Ausgang der Präsidentschaftswahl wird auch einen Einfluss darauf haben, wie sich die USA in ihrer Klimapolitik entwickeln werden. Donald Trump ist bekennender Klimawandelleugner – unter seiner Präsidentschaft sind die USA aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten. Joe Biden hingegen hat angekündigt, den Austritt an seinem ersten Tag im Amt wieder rückgängig zu machen, sollte er Präsident werden.

Das Hauptziel des Pariser Klimaabkommens: Die globale Durchschnittstemperatur darf nicht um mehr als zwei Grad steigen – besser noch wäre es sogar, die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Zwar haben sich die unterzeichnenden Staaten zu diesem Ziel bekannt, die dafür nötigen Klimaschutzmaßnahmen setzen sie jedoch nicht um. Greta Thunberg kritisiert das und fordert Politiker*innen weltweit zu mehr Klimaschutz auf. Was du selbst tun kannst: Klimaschutz: 15 Tipps

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