Wieder online: Der Wahl-O-Mat zur Europawahl 2019

Bild: © Bundeszentrale für politische Bildung

Am 26. Mai ist Europawahl – aber wen soll man wählen? Wer sich noch unsicher ist, dem kann der offizielle Wahl-O-Mat helfen. Seit kurzem ist er wieder online.

Bei der Europawahl werden die Abgeordneten des Europaparlaments gewählt. Das passiert nur alle fünf Jahre – umso wichtiger ist es, seine Stimme zu nutzen und wählen zu gehen.

In Deutschland stehen dieses Jahr 13 Parteien zur Wahl. Wer keine Zeit hat, sich die Wahlprogramme durchzulesen, kann mithilfe des Wahl-O-Mats herausfinden, welche Partei am besten zu den eigenen Standpunkten passt.

So funktioniert der Wahl-O-Mat

Das Prinzip ist simpel: Der Wahl-O-Mat liefert 38 Thesen, die aus den Wahlprogrammen der Parteien stammen. Diesen Thesen kann man zustimmen, sie ablehnen oder als „neutral“ bewerten. Es geht zum Beispiel um Themen wie Asyl- und Finanzpolitik oder Europarecht.

Erfreulicherweise spielen auch Umweltthemen eine wichtige Rolle: etwa der CO2-Ausstoß, eine mögliche Steuer auf Plastik oder Bio-Landwirtschaft. Aus der Bewertung der Thesen errechnet der Wahl-O-Mat, mit welchen Parteien man die meisten Übereinstimmungen hat.

Wahl-O-Mat nach Klage offline – und wieder online

Der Wahl-O-Mat musste am Montag von der Bundeszentrale ausgeschaltet werden. Das Kölner Verwaltungsgericht hatte den Weiterbetrieb nach einer Klage der Kleinpartei Volt Deutschland untersagt. Der Streitpunkt: kleinere und unbekanntere Parteien können benachteiligt sein, weil Nutzer ihre politischen Ansichten nur mit acht Parteien abgleichen könnten – und nicht mehr. Die Bundeszentrale und die Volt Deutschland einigten sich am Donnerstag außergerichtlich – die BPB versicherte bei kommenden Wahlen den Wahl-O-Mat in neuer Form anzubieten. Seitdem ist das Tool wieder online.

Umwelt- und Klimaschutz sollten bei der Europawahl Priorität haben

Hoffentlich kann diese Europawahl eine Verbesserung der europäischen Umwelt- und Klimapolitik bewirken. Die Chancen stehen nicht schlecht: Unter anderem dank Greta Thunberg und Fridays for Future waren Umweltthemen in den letzten Monaten fast ständig in den Medien präsent. Womöglich hat das viele EU-Bürger dazu gebracht, sich etwas mehr mit dem Thema Klimaschutz auseinander zu setzen – und ihre Wahlentscheidung dementsprechend zu fällen.

Gleichzeitig reicht es nicht, sich allein auf die Politik zu verlassen. Um unsere Erde zu schützen, ist jeder Einzelne gefragt. Was du selbst tun kannst:

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