Dieses rührende Video erklärt das Palmöl-Problem aus der Sicht eines Orang-Utans

Foto: Screenshot YouTube Greenpeace Deutschland

Palmöl ist das weltweit am meisten verwendete Pflanzenöl – Anbau und Gewinnung sind jedoch höchst problematisch. Ein animiertes Video von Greenpeace beleuchtet das Problem nun aus der Perspektive von Tieren.

Ein kleines Mädchen hat einen ungebetenen Gast in ihrem Zimmer: Einen „Rang-tan“. Der Affe verwüstet ihr Zimmer, schmeißt mit Schokolade um sich und begutachtet Dinge, wie ihr Shampoo. Das Mädchen fordert ihn auf, nach Hause zu gehen – doch bevor er geht, will sie noch wissen, wieso er überhaupt zu ihr gekommen ist.

Da erzählt er ihr seine Geschichte: „Es ist ein Mensch bei mir im Wald“ – und der richtet ebenfalls ziemlich große Verwüstung an: „Er zerstört uns alle Bäume, für dein Essen und Shampoo“.

Zerstörung für Palmöl

Zu sehen ist, wie große Bagger den Regenwald dem Erdboden gleichmachen. Ganze Felder werden abgebrannt, die Mutter des kleinen Rang-tans ist nicht mehr da. Und das alles für Palmöl. „Was soll ich denn nur tun?“, fragt der Affe.

Das kurze Video stammt von Greenpeace – die Organisation will mit dem Clip auf eine aktuelle Petition gegen Palmöl aufmerksam machen. Mit den niedlichen Animationen und dem Dialog zwischen Mädchen und Affe in Gedichtform hat Greenpeace es geschafft, die komplexe Palmöl-Problematik auf ergreifende Art und Weise darzustellen.

Hier das ganze Video bei YouTube:

Hoffnung für den Rang-tan

„Solche Spots müssten bei Kika laufen, dann gehen die Kinder den Eltern nicht wegen Kinderschokolade auf die Nerven, sondern wegen dem Palmöl darin. Dann würden nämlich Kinder ihren Eltern ein Gewissen geben“, kommentiert ein User auf YouTube.

Das Video endet hoffnungsvoll: Das Mädchen beschließt, sich für die Heimat des Rang-tan einzusetzen und zu verbreiten, was ihm passiert ist.

Immer mehr Regenwald muss Palmöl weichen

Dass sich dringend etwas tun muss, zeigen unter anderem aktuelle Aufnahmen aus Indonesien: Eine Firma hat dort im März und April 5.000 Hektar Regenwald zerstört, um Platz für Palmöl-Plantagen zu schaffen. Das entspricht einer Fläche halb so groß wie Paris.

Hier geht es zur Petition von Greenpeace an Großkonzerne 

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