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Anti-Staub-Spray: So kannst du es selber machen

Anti-Staub-Spray
Foto: CC0 / Pixabay / Carola68

Ein selbstgemachtes Anti-Staub-Spray hilft dir dabei, deine Wohnung staubfrei zu halten. Wie du es zubereitest und verwendest, kannst du in unserem Artikel nachlesen.

Staub ist der Endgegner im Haushalt: Es ist ganz normal, dass er sich überall ablegt und immer wiederkommt. Ein Anti-Staub-Spray soll dabei helfen, Staub länger zu vermeiden. Staubwischen musst du trotzdem, aber du musst es weniger häufiger tun. Immerhin ist Entstauben ein Zeitfresser, da du dafür Gegenstände verrücken und Flächen frei- oder gar Regale leerräumen musst. Ein Anti-Staub-Spray kann dir also Zeit und Mühe ersparen.

So machst du Anti-Staub-Spray selber

Anti-Staub-Spray kannst du mit Essig oder mit Seife herstellen.
Anti-Staub-Spray kannst du mit Essig oder mit Seife herstellen.
(Foto: CC0 / Pixabay / Monfocus)

Ein Anti-Staub-Spray im Handel zu kaufen ist nicht notwendig – du kannst es ganz einfach selber machen. Alles, was du dafür benötigst, hast du wahrscheinlich bereits zu Hause:

  • 250 Milliliter (destilliertes) Wasser
  • 4 Esslöffel Essig (Tafelessig mit fünf Prozent Säuregehalt oder 4:1 verdünnte Essigessenz)
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • optional: circa zehn Tropfen ätherisches Öl
  1. Gib alle Zutaten in eine leere Sprühflasche (zum Beispiel von einem alten Putzmittel oder eine aus Glas).
  2. Drehe die Flasche zu und schüttle sie kräftig bis sich alles vermischt hat. Fertig ist das selbstgemachte Anti-Staub-Spray.

Grundsätzlich ist das Anti-Staub-Spray sehr lange haltbar. Allerdings kann es sein, dass das Öl irgendwann ranzig wird. Wir empfehlen dir, das Spray in moderaten Mengen zuzubereiten, damit die Inhaltsstoffe immer frisch sind.

Ist in deiner Gegend das Wasser recht hart, solltest du gegebenenfalls destilliertes Wasser verwenden, da sich ansonsten Kalk auf den behandelten Oberflächen unschön absetzen kann.

Wenn du Oberflächen von Staub befreien möchtest, die nicht mit Essig in Kontakt kommen sollten, kannst du stattdessen (selbstgemachte) Flüssigseife auf Pflanzenölbasis (zum Beispiel mit Olivenöl) verwenden. Essig kann beispielsweise Marmor oder nicht farbechte Textilien beschädigen. Das Olivenöl pflegt zusätzlich die Oberfläche. In der Regel verträgt sich Olivenöl mit jeder Art von Material. Bist du dir unsicher, solltest du das Anti-Staub-Spray zuerst an einer kleinen, nicht sichtbaren Stelle testen.

Ätherische Öle erfüllen im Spray keine Funktion, sie sorgen aber für einen angenehmen Duft und überdecken gegebenenfalls den Geruch des Essigs. Achte beim Kauf von ätherischen Ölen dennoch auf gute Qualität und Nachhaltigkeit.

So wendest du Anti-Staub-Spray an

Staub ist unvermeidbar. Ein Anti-Staub-Spray zögert das Ganze jedoch hinaus.
Staub ist unvermeidbar. Ein Anti-Staub-Spray zögert das Ganze jedoch hinaus.
(Foto: CC0 / Pixabay / TLAN_art)

Da das Anti-Staub-Spray eine Emulsion ist, sich also das Öl immer vom Wasser absetzt, musst du das Spray gut schütteln, bevor du es verwendest.

Die Inhaltsstoffe wirken antistatisch. Das heißt, die Oberflächen laden sich nicht mehr so schnell elektrostatisch auf. Staubkörner werden also weniger angezogen und es lagert sich weniger Staub ab. 

Du kannst das Anti-Staub-Spray auf so gut wie allen Oberflächen anwenden. Am besten funktioniert es auf glatten Flächen wie Regalen, Elektro-Geräten oder Möbeln. Achte darauf, dass sich die Inhaltsstoffe mit den Materialien vertragen und diese nicht beschädigen. Beispielsweise solltest du nicht auf Bildschirme oder wasserempfindliche Materialien sprühen.

  1. Wische nach Bedarf Staub.
  2. Sprühe das Anti-Staub-Spray auf die Oberflächen, auf denen du Staub vermindern möchtest.
  3. Reibe mit einem Tuch aus Baumwolle nach. Ob das Tuch trocken ist oder du es davor leicht anfeuchten solltest, kommt auf das Material an. Teste es am besten aus.

Beachte: Viele Tücher bestehen aus Mikrofasern. Spätestens beim Waschen gelangt dann Mikroplastik ins Wasser und somit in die Natur. Auch wenn Mikrofasertücher oftmals effektiv Staub aufnehmen können, solltest du sie aus Bedacht auf die Umwelt vermeiden und lieber Baumwolltücher verwenden. Mehr dazu: Mikrofasertuch waschen: Was du beachten solltest.

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