Barfuß laufen: Deswegen sollten wir öfter auf Schuhe verzichten

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Barfuß laufen im Schwimmbad und am Strand gehört für viele Menschen zum Sommer dazu. Dabei sollten wir viel öfter unsere Schuhe im Schrank lassen. Denn ohne Schuhe laufen ist kein Hippie-Ding, sondern wirklich gesund.

Barfuß – da freuen sich nicht nur die Füße

Barfuß sind wie am schönsten
Barfuß sind wie am schönsten
(Foto: Katja Wolf / utopia)

Wer anfängt immer mehr barfuß zu laufen, der wird nicht nur seine Füße glücklich machen. Denn das Barfußlaufen kann Fehlstellungen korrigieren, die maßgeblich für Rückenbeschwerden verantwortlich sind sind. Wenn du zuhause jetzt einfach mal auf Socken und Schuhe verzichtest, könnten deine Rückenschmerzen vielleicht bald der Vergangenheit angehören. Auch Fußdeformationen können die Folge von falschem Schuhwerk sein. Knick-, Spreiz- oder Senkfüße sind heutzutage keine Seltenheit. 

Beim Barfußlaufen aktivieren wir außerdem die Fußreflexzonen, die einem Organ zugeordnet sind. Das heißt, dass du beim bloßen Laufen mögliche Unstimmigkeiten in deinen Organen auflösen könntest.

Barfußlaufen ist die natürlichste Fortbewegungsart und sollte wieder mehr praktiziert werden, denn:

  1. Es ist eine kostenlose Fußreflexzonenmassage,
  2. trainiert die verkümmerten Fußmuskeln,
  3. du bist in Kontakt mit der Natur,
  4. es hilft durch die angeregte Blutzirkulation bei kalten Füßen,
  5. es entlastet den Rücken.

Übrigens: Man bekommt keine Blasenentzündung durchs Barfußlaufen, da diese durch Viren oder Bakterien ausgelöst wird. Lediglich kann Kälte ein ohnehin schon beanspruchtes Immunsystem zusätzlich schwächen, das gerade versucht einen schwellenden Infekt abzuwehren.

Tipps zum Barfußlaufen

Barfuß auf Steinen
Barfuß auf Steinen
(Foto: Pixabay/CC0/EME)

Wenn du schon lange nicht mehr barfuß gelaufen bist, dann starte langsam. Lass zuhause erst einmal die Schuhe weg. Nach einer Weile kannst du auch die Socken weglassen. Das spart nicht nur Wäsche, sondern deine Füße dürfen endlich wieder das machen, was sie gut können: tasten!

  • Zu viel Barfußlaufen kann anfangs zu einem Brennen auf den Fußsohlen führen, weil sich die Hornhaut noch nicht wieder richtig gebildet hat.
  • Am besten beginnst du mit dem Barfußlaufen am Morgen, kurz nach dem Sonnenaufgang auf einer taufeuchten Wiese.
  • Versuche entspannt zu gehen und jeden Schritt zu genießen. Wenn du Angst hast auf spitze Steine zu treten, keine Sorge, das vergeht sehr schnell. Nach ein paar Malen merkst du sie nicht mehr.
  • Frischgemähte Stoppelfelder, zum Beispiel, sind dagegen kein guter Untergrund zum Laufen. Das kann tatsächlich sehr schmerzhaft sein.

Es gibt Menschen, die das ganze Jahr über barfuß laufen. Ja, auch in Deutschland. Als Faustregel für die nicht ganz so „Hartgesottenen“ gilt: Barfußlaufen nur in den Monaten ohne „r“ – also von Mai bis August.

In einigen Ortschaften gibt es auch Barfußpfade, wie in der Gemeinde Bad Sobernheim. Hier findest du eine Liste von Barfußpfaden in Deutschland.

Eine tolle Sache sind auch sogenannte Barfußschuhe. Man hat das Gefühl, dass man barfuß läuft und trotzdem trägt man einen Schuh.

Wenn schon Schuhe, dann am besten fair:

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(6) Kommentare

  1. Barfußlaufen – toll!
    Warum zeigen die Fotos nur lackierte Fußnägel??? Das finde ich sehr irritierend. Wenn ich meinen Füßen etwas Gutes tun will, dann kann ich dieses Gift auch gleich weglassen …

  2. Barfuß laufen – da bin ich einer der härteren :-). In der warmen Jahreszeit sowieso aber auch, wenn es draußen kühler wird. Barfuß durch den Schnee – gigantisch. Für mich gibt’s da auch keine Abstriche, wo ich barfuß laufe. Durch die Stadt, im Büro, in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn’s irgend geht rund um die Uhr. Sicher gibt’s den einen oder anderen schrägen Blick, das stört mich aber schon lange nicht mehr. Hin und wieder kommt es auch zu Fragen, warum ich das tue. Das ist dann meist ganz schnell geklärt. Mitunter geben die Blicke auch ganz eindeutige Botschaften. „Ich würde ja auch, aber…..“ Leute traut euch einfach. Eure Füße werden’s euch danken.

  3. Ist doch toll, wie Du versuchst, Inhalte zu verdrehen, und etwas in einen Text reinzuinterpretieren, was da definitiv nicht drin steht.
    Mittlerweile hat jedoch jeder gemerkt, dass es dir nicht um eine konstruktive Diskussion geht, sondern lediglich darum, rumzustänkern.

  4. Warum werden hier die Leguanos nicht erwähnt, obwohl diese wahrscheinlich die einzigen echten Barfußlauf- und Barfußgehschuhe sind. Ich laufe schon seit Jahren mit diesen „Laufsocken“ – die Umstellung ist hart, aber ich würde jetzt nicht mehr einen Meter mit festen Schuhen laufen.

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