Kalte Füße: Ursachen, mögliche Krankheiten und Hausmittel

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Kalte Füße sind nicht nur lästig, sondern können auch Anzeichen für Krankheiten sein. Worauf sie deuten können und wie du sie mit Hausmitteln wieder warm bekommst, erfährst du hier.

Kalte Füße und ihre Ursachen

Besonders in den kalten Wintermonaten leiden viele Menschen, vor allem aber Frauen, unter ständig kalten Füßen. Denn sobald das Thermometer fällt, konzentriert sich der menschliche Organismus zuerst auf das Wärmen der Körpermitte und lebensnotwendigen Organe. Ohren, Hände und Füße bleiben dann schnell mal kalt.

Meist lassen sich ganz banale Gründe für kalte Füße finden:

  • Zu dünne Schuhe oder Socken im Winter tragen zum Auskühlen der Füße bei.
  • Nasse Füße werden eher kalt: Denn beim Verdunsten der Feuchtigkeit über die Haut wird Wärme abgegeben (Verdunstungskälte).
  • Manchmal sind sogar enge Schuhe der Grund für frierende Füße: Diese engen die Blutgefäße ein und verhindern einen ungestörten Blutfluss.

Chronisch kalte Füße: Anzeichen für Krankheiten?

Dicke Wollsocken halten die Füße warm.(Foto: CC0 / Pixabay / StockSnap)
Dicke Wollsocken halten die Füße warm.

Meist lassen sich einfache Gründe für kalte Füße finden, dennoch können sie auf Krankheiten hindeuten. Besonders wenn du praktisch ständig an den Füßen frierst, empfiehlt sich ein Besuch beim Hausarzt.

Der Hauptgrund für chronisch kalte Füße ist eine Störung in der Durchblutung des Körpers. Wenn das Blut nicht mehr gut zirkuliert und die Füße schlecht durchblutet sind, frieren sie. Dafür können verschiedene Krankheitsbilder ursächlich sein:

  • Ein niedriger Blutdruck kann zu einer mangelhaften Blutversorgung der Füße sorgen. Meist sind Menschen mit niedrigem Blutdruck ebenfalls von kalten Händen betroffen.
  • Rauchen begünstigt Krankheiten der Arterien in den Beinen. Wenn Gefäße verstopfen, fließt das Blut nicht mehr wie es sollte – die Füße frieren.
  • Weiterhin können kalte Füße ein Nebeneffekt von chronischen Gefäßkrankheiten wie zum Beispiel Gefäßverkalkung sein. Darüber hinaus können sie auf Entzündungen oder Verschlüsse der Gefäße hindeuten.
  • Auch Diabetes kann eine schlechte Durchblutung der Füße und unteren Extremitäten begünstigen.
  • Weiterhin können hormonelle Schwankungen, zum Beispiel bei einer eingeschränkten Schilddrüsenfunktion, kalte Füße und Hände hervorrufen.

Wichtig für eine gute Durchblutung ist ein gesunder Lebensstil: Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung verhindern ein Verkalken und Verstopfen der Arterien und tragen so zu einer gesunden Blutzirkulation bei.

Effektive Hausmittel gegen kalte Füße

Ein Fußbad im Winter kann Wunder wirken.(Foto: CC0 / Pixabay / graceie)
Ein Fußbad im Winter kann Wunder wirken.

Wenn deine Füße mal wieder eisig sind, können dir die folgenden Tipps helfen:

  • Zuallererst: Achte auf die richtige Kleidung im Winter. Zieh dir dicke Socken und passendes Schuhwerk an und trage auch zuhause etwas an den Füßen.
  • Bewegung bringt den Blutfluss in Schwung: Sport oder einfach nur leichtes Joggen wärmt die Füße wieder auf.
  • Lasse dir ein heißes Fußbad ein und bade deine Füße für 15 Minuten darin. Tipp: Arnika als Zusatz regt die Durchblutung an. Besonders wenn du gerade von der Kälte draußen nach Hause kommst, helfen auch eine heiße Dusche oder ein Bad.
  • Scharfes Essen wärmt von innen: Gerichte mit Chili, schwarzem Pfeffer, Curry oder auch Zimt helfen im Kampf gegen frierende Füße.
  • Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (am besten Wasser) ist notwendig für eine gute Blutzirkulation. Wenn das Blut zu dick wird, kann es nicht mehr richtig fließen. Trinke zwischen anderthalb und zwei Liter pro Tag.
  • Auftauen kannst du deine Eisfüße auch mit sanften Massagen. Dazu bieten sich zum Beispiel kleine Massagebälle mit Noppen oder Holzroller an.

Diese Tipps helfen bei akuten kalten Füßen. Sollten sie bei dir chronisch sein, empfehlen wir dir einen Arztbesuch.

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