Nachhaltige Barfußschuhe: Sechs empfehlenswerte Marken

Foto: Wildling Shoes

Gibt es nachhaltige Barfußschuhe, die nicht nur unsere Füße, sondern auch die Umwelt schonen? Utopia stellt dir mit Senmotic, Vivobarefoot, Wildling und Zaqq vier Hersteller vor, die Barfußgefühl und Nachhaltigkeit vereinbaren wollen.

Immer mehr Menschen tragen Barfußschuhe. Fans schwören auf den natürlichen Bewegungsablauf der Schuhe, schätzen das Mehr an Bewegungsfreiheit für die Zehen und erhoffen sich eine bessere Fußmuskulatur durch die dünneren Sohlen. Damit Barfußschuhe dir ein anderes Laufgefühl bieten als konventionelle Schuhe, sind sie so geformt und gearbeitet, dass sie dir das Gefühl vermitteln, barfuß zu laufen – zumindest, so gut es geht. Denn natürlich ist auch ein Barfußschuhe immer noch ein Schuh, und echtes Barfußlaufen nach wie vor eine andere Erfahrung (zumindest kälter und nasser).

Außerdem gelten Barfußschuhe – bei gesunden Füßen ohne Fehlstellung – für viele auch als gesünder. Es gibt übrigens nicht nur Barfußschuhe, sondern auch Barfußsandalen, für die wir einen eigenen Artikel haben.

Barfußschuhe gibt es für Damen, Herren & Kinder

Barfußschuhe gibt es von verschiedensten Herstellern. Besondere Erfahrungen mit Nachhaltigkeit, Umweltschutz und sozialer Fairness bringen allerdings nicht alle mit. Diese vier Marken machen bessere Barfußschuhe – für Damen, Herren und für Kinder:

  1. Barfußschuhe von Wildling
  2. Barfußschuhe von Zaqq
  3. Barfußschuhe von Vivobarefoot
  4. Barfußschuhe von Senmotic

Wir erläutern bei jedem Hersteller, welche Nachhaltigkeitsbemühungen er unternimmt, sodass deutlich wird, wie sich die dargestellten Anbieter von konventionellen Schuhmarken unterschreiben. Zu Barfußschuhen für Kinder haben wir einen eigenen Artikel.

Barfußschuhe von Wildling

Wildling setzt bei der Herstellung seiner Barfußschuhe auf Naturstoffe wie Bio-Baumwolle, Kork, Hanf, Bambus, Wolle und sogar auf Papier. Etwa 60 bis 70 Prozent der Schuhe bestehen aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle, die aus der Türkei stammt. Andere Stoffe kommen aus Deutschland oder einer Fabrik in Portugal, die zur Organic Trade Association gehört.

Um das Obermaterial der Barfußschuhe wasserabweisend zu machen, wird Wachs benutzt, das für GOTS-zertifizierte Stoffe zugelassen ist.

Wildling-Schuhe
Neuer Wildling-Schuh Tanuki Keshi aus dem Jahr 2019. (Foto: Wildling)

Schuhe von Wildling gibt es je nach Saison in verschiedenen Ausführungen, regelmäßig werden neue Modelle und Farben präsentiert. Die Frühlingsmodelle 2019 bestehen aus verschiedenen nachhaltigen Materialien; das gezeigte Modell Tanuki Keshi beispielsweise hat eine Einlegesohle aus 20 % Walnussschalen sowie Obermaterial aus Washi (75 % Papier, 25 % Polyester).

Die Sohlen der Barfußschuhe bestehen aus Recycling-Gummi und Korkresten: Sie werden mit Kleber auf Wasserbasis verklebt und zusätzlich vernäht. Alle Modelle sind vegan.

Die Schadstofffreiheit seiner Schuhe lasst Wildling durch einen freiwilligen Test beim deutsche Prüfinstitut PFI feststellen. Hergestellt werden die Wildlinge in einer portugiesischen Manufaktur: Das Familienunternehmen legt dabei Wert auf faire Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Umweltstandards.

Schuhe von Wildling gibt es für Damen, Herren und Kinder. Je nach Größe findet man die Schuhe für „Cubs“ (Größe 18 bis 22), „Wildlinge“ (23 bis 35) oder „Rewild“ (36 bis 46). Viele Modelle – wie der oben gezeigte Tanuki Keshi – sind in allen Größen zwischen 23 und 46 erhältlich, sodass die ganze Familie mit den gleichen Wildlingen gehen kann, wenn sie will …

Schuhe von Wildling für Erwachsene kosten zwischen ca. 90 und 140 Euro, Kinderschuhe  etwa 20 Euro weniger pro Paar. Babyschuhe gibt es ab 65 Euro.

Kaufen**: Erwerben kannst du Schuhe von Wildling im eigenen Onlineshop.

Barfußschuhe von Zaqq

Zaqq stellt individuelle Barfußschuhe in einer Manufaktur in Leipzig her. Dabei versucht der Barfußschuh-Hersteller, so wenig Abfall wie möglich zu produzieren, nachwachsende Rohstoffe zu verwenden und auf umwelt- und gesundheitsschädliche Chemie zu verzichten.

Durch die Herstellung in Deutschland sind die Transportwege kurz und der Energie- und CO2-Verbrauch geringer als bei einer Produktion im Ausland.

Die meisten Zaqq-Schuhe bestehen aus Leder, das aus Deutschland oder Italien stammt. Teilweise wird es chromfrei gegerbt – leider aber nicht durchgängig. Es gibt ein paar vegane Barfußschuh-Modelle: Hier verwendet Zaqq Bio-Baumwolle als Basis, darüber Kork oder Mikrofaser. Der Mikrofaserstoff ist Öko-Tex 100-zertifiziert und damit schadstofffrei. Die Sohlen der Schuhe bestehen aus Kautschuk und werden in Deutschland hergestellt.

Zaqq-Schuhwerk gibt es für Damen und Herren. Mit Preisen zwischen rund 130 und 190 Euro sind Zaqq-Schuhe kein Schnäppchen – dafür ist jedes Paar ein Unikat: Die Barfußschuhe werden nach Bestellung innerhalb von drei Tagen individuell in Leipzig in Handarbeit angefertigt.

Kaufen**: Erwerben kannst du die Barfußschuhe auf zaqq.de oder direkt in der Manufaktur in Leipzig – allerdings sollte man vorher einen Termin vereinbaren.

Barfußschuhe von Vivobarefoot

Vivobarefoot ist ein Barfußschuh-Hersteller mit einer großen Auswahl an Schuhen für die unterschiedlichsten Anlässe – sogar Barfuß-Laufschuhe bekommt man hier. Das Leder für die Barfußschuhe kommt von einem britischen Unternehmen, es stammt von freilebenden Rindern aus Afrika und wird möglichst wenig behandelt. Bei einigen Modellen wird pflanzlich gegerbtes Leder verwendet, leider nicht bei allen. Das Leder der sogenannten Made-in-Portugal-Kollektion stammt aus der Toskana und ist zu 100 Prozent chromfrei.

Einige der Barfußschuh-Modelle sind vegan. Zum Teil verwendet Vivobarefoot nach eigenen Angaben Materialien aus recyceltem Plastik: Das Innenfutter der Barfußschuhe und die Sohlen bestehen demnach aus „so vielen recycelten Materialien wie möglich“, beispielsweise aus recycelten Plastikflaschen. Die Schuhe werden mit einem Kleber auf Wasserbasis geklebt.

Vivobarefoot-Wanderschuhe
Das Modell „Tracker Firm Ground“ von Vivobarefoot. (Vivobarefoot)

Vivobarefoot produziert in China gemäß der Richtlinien seines eigenen Code of Conduct: Jede Form von Zwangsarbeit soll ausgeschlossen sein, es müssen angemessene Löhne gezahlt, sichere Arbeitsbedingungen und angemessene Arbeitszeiten garantiert werden.

Die Barfußschuhe von Vivobarefoot gibt es für Damen und Herren sowie für Kinder. Der Preis der aktuellen Modelle liegt zwischen ca. 50 und 250 Euro.

Kaufen** kann man die Barfußschuhe im Onlineshop von Vivobarefoot oder bei Amazon und teilweise auch im stationären Handel.

Barfußschuhe von Senmotic

Die Barfußschuhe von Senmotic werden in einer Manufaktur in der Nähe von Leipzig hergestellt. Die Schuhe werden erst nach Bestelleingang in Handarbeit gefertigt. Auch die verwendeten Materialien kommen aus Deutschland. Bei der Materialwahl für die Schäfte und das Innenfutter der Schuhe hat sich der Hersteller bewusst für das Naturprodukt Leder entschieden: Es passt sich den Füßen an und ist atmungsaktiv.

Das Leder kommt aus Deutschland von einer Firma in Pirmasens (Rheinland-Pfalz), bevorzugt werden ganze Häute verwendet. Senmotic hat sich ausführlich mit der Gerbung von Leder auseinandergesetzt und sich für die mineralische Gerbung entschieden.

Die Barfußschuhe von Senmotic werden in Deutschland hergestellt.
Die Barfußschuhe von Senmotic werden in Deutschland hergestellt. (Foto: © Senmotic)

Die Sohlen der Schuhe bestehen aus TPU – einem thermoplastischen Kunststoff – und einem Natur-Kautschuk. TPU ist frei von Weichmachern, hautverträglich und recycelbar. Der verwendete Klebstoff ist lösungsmittelfrei, die Schnürsenkel kommen aus Deutschland und bestehen aus Synthetik; Baumwollsenkel gingen zu schnell kaputt, so der Hersteller.

Es gibt viele sportliche Schuhe, aber auch einige elegantere Modelle. Senmotic bietet außerdem die Neubesohlung von Barfußschuhen an.

Kaufen** kannst du Senmotic-Schuhe im eigenen Onlineshop, sie kosten etwa 175 bis 225 Euro.

Barfußschuhe von Leguano & Filii [Update]

Auch die Barfußschuhe der Marke Leguano sind sehr beliebt. Was den Nachhaltigkeitsaspekt betrifft, können wir Schuhe von Leguano zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht so deutlich empfehlen wie andere Herstellern von Barfußschuhen.

Es gibt zwar vegane Leguano-Modelle, die Sohlen sind aber aus PVC, auch besitzen die Schuhe einen hohen Kunstfaseranteil. Wir hoffen natürlich, dass das nicht so bleibt, und wir Leguano bald empfehlen können.

Erwähnt werden muss auch die Schuhmarke Filii, die bislang nur Barfußschuhe für Kinder herstellte. Seit März 2019 gibt es dort auch nachhaltige Schuhe für Damen & Herren. Sie beginnen bei rund 130 Euro.

Kaufen** kannst du die Filii-Barfußschuhe bei eBay oder Amazon.

Barfußschuhe selber nähen [Update]

Wenn du handwerklich geschickt bist, möchtest du dir ein paar Barfußschuhe vielleicht sogar selber nähen. Der Fluff-Store bietet dazu spezielle Schnittmuster und Nähanleitungen für Kinder- und Erwachsenenschuhe zu einem fairen Preis an.

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Auch die durch hohe Absätze mitverursachte Volkskrankheit Spreizfuß kann man so umgehen. Die Meinungen darüber, ob man sie mit oder ohne Socken trägt, gehen auseinander – letztendlich ist das eine Frage des Geschmacks und des Kälteempfindens. Was man nicht vergessen sollte: Ab und zu auch mal wirklich barfuß gehen – etwa durch taufeuchte Wiesen. Derlei Erfahrungen beim Gehen ist mit keinem Schuh möglich.

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Bestenlisten auf Utopia.de: 

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(34) Kommentare

  1. Senmotic – nichts für Leute, denen Tierschutz wichtig ist…oder guter Umgang.

    Mich hat interessiert, ob die Haut für das Leder auch von deutschen Rindern stammt. Ich bin aus der Antwort nicht schlau geworden, vermutlich aber nicht. Hier die Antwort zur E-Mail. Trägt auf jeden Fall zur Erheiterung bei.

    1) Ich finde es super, dass ihr genau schreibt, was ihr macht. Auch das ihr den Öko Leder Trend nicht mitmacht, weil er euch nicht sinnvoll erscheint, finde ich gut.
    Unten beim Leder bin ich aber der Meinung ihr solltet den Text nochmal überarbeiten.

    Antwort: Wir sind der Meinung, Sie sollten sich nur um sich selbst kümmern. Sehen da einige große Baustellen…

    2)Ich vermute euer Leder stammt nicht von deutschen Kühen.

    Antwort: Aha… Sie wissen es nicht.. schreiben aber schon mal Ihre Halbwahrheiten…

    3) Der Text erweckt aber größtenteils den Eindruck. Sondern, wie in einem kleinen Nebensatz angedeutet, stammt es aus Argentinien. Das gegerbte Leder bezieht ihr dann aus Deutschland – ja. Aber das ist nicht, was jemanden interessiert, der sich für Tiere interessiert.

    Antwort: Woher wissen Sie, was andere Menschen interessiert? Ein Narr, wer von sich auf andere schließt.

    4) Leder als Abfallprodukt. Ich finde den Aspekt gut, würde aber meine Eklärung nicht darauf aufbauen.

    Antwort: Nein… Sie würden alles ganz anders machen. Deswegen führen Sie eine erfolgreiche Firma. Weil Sie so oberschlau sind und alles besser wissen. Oder sollte ich mich da irren und Sie leben hier nur Ihre Minderwertigkeitskomplexe anonym aus?

  2. Habe mir aufgrund der Empfehlung durch die Redaktion auf dieser Seite drei Senmotic-Paare im Sonderangebot bestellt. Leider verstehe ich deren Barfußkonzept überhaupt nicht und habe die Schuhe nach der Anprobe zurückgeschickt. Ein Paar ist zurückgekommen, da es getragen sei. Der volle Kaufpreis wird als Wertersatz verlangt. Jede Kommunikation ist von genau denselben unverschämten und trollhaften Argumenten, von denen Nico1 berichtet, zersetzt. Das Ehepaar der Geschäftsleitung hat dabei ein klares Konzept: Sie kümmert sich um Buchhaltung und freundlichen Erstkontakt, er um die Beleidigungen und Rechtsangelegenheiten.
    Zwei Paare aus meiner Bestellung nahmen sie zurück, da das neue Leder robust gegen die Knickfalte beim ersten Schritt war, das andere Modell schickten sie mir nun zurück. Ich habe mein Anprobier-Verhalten beschrieben und im Mailaustausch festgestellt: Die beiden Paare wollen sie als „Neuware“ und „in der Manufaktur eigens für Sie hergestellt“ weiter verkaufen, für das Eine eben den vollen Preis, da ihre Verkaufsstrategie damit nicht mehr umsetzbar ist. Für mich ist das übrigens Labeling-Betrug. Und selbst wenn die Rechtslage so ein Vorgehen zulässt, verstehe ich auch nicht, was an diesen Schuhen nachhaltig ist – und Barfußschuhe sind es für mich auch keine. Utopia, das war ein Sch***-Tipp.

  3. Die Schuhe wurden längere Zeit getragen und zeigten deutliche Knickfalten im Leder. In diesem Zustand sind/waren die Schuhe reif für die Mülltonne. Wir haben sachlich in unserem eMails geantwortet. Ihr öffentlichen Beleidigungen wie „trollhafte Argumente“ und Ihr geschäftsschädigendes Verhalten „Labeling-Betrug“ lassen eher Rückschlüsse auf Sie zu. Der Rest ist von Ihnen frei erfunden. Was jedoch richtig ist und sofort belegt werden kann: Sie gingen zum Verbraucherschutz in M. und beschwerten sich über uns, weil wir das getragene Paar nicht zurück nehmen wollten. Daraufhin erhielten wir Post vom Verbraucherschutz. Mit einer Schilderung des Sachverhaltes und der Aufforderung die Schuhe zurück zunehmen und den Kaufpreis mit Fristsetzung zu erstatten. Wir haben die von Ihnen auch dort falsch geschilderte Sache richtig gestellt. Und auch die Fotos von Ihren Schuhen beigefügt, die auch Sie schon von uns erhalten hatten. Die Fotos sind so aussagekräftig, damit hatte sich die Sacher erledigt. Und wenn wir sagen, dass die Schuhe so deutliche Gebrauchspuren zeigen, dass sie unverkäuflich sind, kann man ja hier die Verantwortlichen von Senmotic für sonst was hinstellen. Als Trolls und Betrüger. Doch was will man jetzt eigentlich noch sagen, wenn selbst der Verbraucherschutz die Sichtweise von Senmotic teilt?

  4. Ich bin leider jetzt erst auf die Kommentare hier zur Senmotic-Masche gestoßen. Ich habe meine Schuhe, wie auf dem Beipackzettel gefordert, lediglich ein paar Minuten in der Wohnung zur Anprobe getragen und dann zurückgeschickt. Habe wie oben beschrieben ebenfalls eine Mail mit Foto erhalten. Damit stimmt die Aussage des Unternehmens, dass „deutliche Knickfalten im Leder bei unseren Schuhe erst nach längerer Tragezeit entstehen“ definitiv nicht.
    Was mich im Nachhinein auch stutzig gemacht hat: die Schuhe rochen beim Auspacken stark nach Schuhcreme und die Verpackung hatte leichte Schuhcremespuren. Vielleicht war ich nicht die erste, die die Schuhe zurückgeschickt hat. Dummerweise habe ich in der Auspack- und Probiereuphorie nicht auf Spuren vorheriger Träger geachtet…

    Eine Suche nach Senmotic-Schuhen auf Ebay-Kleinanzeigen zeigt, wie viel davon betroffen sind. Lauter neue Schuhe im Verkauf…

  5. Klar, Leute erfinden das einfach nur, weil sie einen schlechten Tag haben und nichts zu tun haben? Oder wie? Dass man mal anstrengendere Anfragen im Kundensupport hat … geschenkt. Wenn man dann aber so trollig reagiert sollte man nicht „mit Service hoch drei“ auf seine Seite schreiben, oder?

    Sorry Senmotic, aber so wird das nichts.

    Und ich find es echt unglaubwürdig, dass jemand drei Paare bestellt (für jedes fast 200€, wenn man sich so die Preise anschaut), und dann eines so lange trägt, oder so unpfleglich behandelt, bis es hinüber ist. Ich würde nur drei bestellen, um dann eines zu behalten. Auch wenn es Kunden geben mag, die Sachen richtig nutzen und dann parasitär umtauschen (wollen) … so ganz glaube ich euch hier nicht. Fände die Fotos interessant.

  6. Welche Marken wurden darüber hinaus geprüft? Es würde mir nützen, zu wissen, unter welchen weiteren Marken es sich hier um die vier nachhaltigsten handelt. Ich möchte gerne wissen, welche von mir gekauften Marken weniger nachhaltig sind oder einfach nicht berücksichtigt worden sind.

    Unter welchen Kriterien wurde verglichen?

  7. Lieber ThileChile,

    danke für deine Nachfragen. Es handelt sich bei den vier Marken nicht um die „nachhaltigsten,“ sondern nur um „nachhaltige“. Wir haben den Superlativ im Artikel auch bewusst nicht verwendet. Bei den einzelnen Anbietern ist jeweils dargestellt, was die Anbieter nach eigenen Angaben jeweils an Nachhaltigkeitsmaßnahmen verfolgen. Es ist gut möglich, dass andere/weitere Anbieter existieren, die ähnliche (oder vielleicht sogar bessere) Maßnahmen umsetzen. Wenn du eine Marke kennst, die deiner Meinung nach hier aufgeführt sein sollte, lass es uns gerne wissen.

    Bester Gruß,
    Lino

  8. Also ich liebe meine Leguanos! Die werden in Deutschland produziert, man hat 2 Jahre volle Gewährleistung und die sind super! Mittlerweisel habe ich 7 Paar davon und trage gar nichts anderes mehr. @Utopia: Warum werden die hier auf Utopia eigentlich nie erwähnt?

  9. Danke für die Rückmeldung! Ich hatte erst letzte Woche mit Leguano Kontakt und habe überprüft, ob sie für diesen Artikel infrage kommen. Leider schneidet Leguano zurzeit noch nicht so gut ab wie die vier anderen Marken, die wir hier vorgestellt haben – womit wir nicht sagen wollen, dass Leguano sich nicht um Nachhaltigkeit bemüht. Aber: Die Sohlen sind z.B. aus PVC, bei den Schuhen sind zurzeit nur zwei Modelle vegan, hoher Kunstfaseranteil; außerdem sehen wir bislang nicht, dass Leguano weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen durchführt (z.B. Ökostrom in der Produktion verwendet). Wenn sich das ändert oder wir neue Informationen bekommen, nehme wir sie aber gerne auf.

    Lino

  10. Da es hier ja um Nachhaltigkeit geht, würde ich mal die Barfußschuhe von fluff store in den Raum werfen. (https://www.fluff-store.de/naehanleitung/bigtaps/) Das ist ein Projekt einer Bekannten von mir.

    Das Spezielle da daran ist, dass sie nur die Schnittmuster verkauft. Damit ist es natürlich nichts für jedermann. Auf der anderen Seite hat man damit das Thema Nachhaltigkeit mit der Materialauswahl selbst in der Hand.

    Vielleicht wäre das ja auch mal was für die Utopia-Redaktion.

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