Schöne Füße: Tipps für die natürliche Pflege

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Um schöne Füße zu haben sollten wir sie regelmäßig pflegen. Mit der richtigen Pflege sehen die Füße nicht nur schöner aus, sie hilft auch gegen Jucken, Brennen oder Gerüche.

Wenn die Füße jucken, stinken oder zu viel Hornhaut haben, wird es Zeit für eine reichhaltige Pflege. Eine intakte, gepflegte Haut an den Füßen hilft außerdem, Entzündungen und Fußpilz zu vermeiden. Wenn du dann auch noch Wert auf das richtige Schuhwerk legst, bleiben deine Füße gesund.

Hinweis: Sollten deine Füße geschwollen sein, kribbeln oder brennen, lass diese Symptome von deinem Hausarzt abklären. Möglicherweise können sie Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen sein.

Schöne Füße dank pflegendem Fußbad

Zur Grundausstattung für eine natürliche Fußpflege gehört:

  • eine Wanne oder große Schüssel, die du für Fußbäder verwenden kannst
  • ein Bimsstein: Er eignet sich durch seinen porösen Aufbau zum regelmäßigen Abschmirgeln der Hornhaut. 

Hinweis: Die Verletzungsgefahr ist bei Bimsstein deutlich geringer als bei Hornhautraspeln oder Messern – du solltest sie also nur selten und bei sehr starker Hornhaut verwenden.

Mehr Tipps: Hornhaut entfernen:

Creme nach dem Fußbad deine Füße mit einer feuchtigkeitsspenden Creme ein. Dafür eignet sich das Gel der Aloe vera, das du einfach aus den Blättern schaben kannst. Kokosöl, Mandelöl oder Melkfett sind ebenfalls zu empfehlen. Wenn du zu Fußpilz neigst, greif zu Thymian- oder Teebaumöl. Sie wirken vorbeugend.

Fußbäder kannst du ruhig mehrmals die Woche anwenden.

Rissige Füße pflegen

Warme Socken lassen die Fußmaske einwirken und halten die Füße warm
Warme Socken lassen die Fußmaske einwirken und halten die Füße warm
(Foto: CCO / Pixabay / LUM3N)

Rissige Haut an den Füßen dient Pilzen und Bakterien als Eintrittspforte. Um Fußpilz und andere Infektionen zu vermeiden, solltest du deine Füße gut pflegen. Neigt die Haut deiner Füße zu Rissen, hilft eine Behandlung mit einer fetthaltigen Creme oder einem Öl. Dazu eignen sich Kokosöl, Mandel-Öl oder Melkfett. Zertifizierte Fußcremes findest du auch in der Drogerie oder im Internet (z.B. bei ** Avocadostore).

Creme deine Füße vor dem Schlafengehen dick damit ein und ziehe warme Baumwollsocken an. Lass die „Fußmaske“ über Nacht einwirken. Das kannst du mehrmals die Woche wiederholen.

Schöne Füße und gepflegte Fußnägel

Fußnägel sind durch falsche Schnitte oder enge Schuhe großen Belastungen ausgesetzt. Der richtige Schnitt beugt eingewachsenen Fußnägeln vor:

  • Fußnägel solltest du immer gerade schneiden und nicht länger bzw. kürzer lassen als den Zeh. Runde die Ecken nur leicht ab, damit der Nagel nicht einwächst.
  • Wenn du deine Nägel feilst, immer nur in eine Richtung. Damit beugst du Rissen und Splittern vor.
  • Auch die Nägel profitieren von einer Behandlung mit bereits erwähnten Ölen.

Die Durchblutung in den Füßen fördern

Wassertreten fördert ebenfalls die Durchblutung
Wassertreten fördert ebenfalls die Durchblutung
(Foto: CCO / Pixabay / Antranias)

Kalte oder brennende Füße können ein Zeichen für schlechte Durchblutung sein. Um die Durchblutung anzukurbeln, gibt es mehrere Methoden:

  • Kalt-warme Wechselbäder, zum Beispiel am Morgen unter der Dusche, fördern die Durchblutung. Fußbäder sollten eine Temperatur von 38 Grad nicht überschreiten.
  • Auch Fußbäder mit ätherischen Ölen wie Pfefferminz, Kampher oder Steinkleekraut fördern die Durchblutung.
  • Kühle Auflagen oder ein eingewickeltes Kühlpack schaffen Milderung bei brennenden oder geschwollenen Füßen.
  • Auch Massagen z. B. mit einem Peeling aus Meersalz, Kaffeesatz und etwas Öl bringen die Durchblutung wieder in Schwung.

Doch die Füße können auch wegen Fußpilz, Diabetes, Gicht oder Borreliose brennen. Ein Gang zum Arzt ist empfehlenswert, wenn du häufig unter diesem Symptom leidest.

Für schöne Füße auch mal ohne Schuhe laufen

Im Regen ist barfuß Laufen ein Erlebnis
Im Regen ist barfuß Laufen ein Erlebnis
(Foto: CCO / Pixabay / Pexels)

In der Wohnung tut es den Füßen gut, so oft wie möglich barfuß zu laufen. Dann sind sie keinem Druck oder Reibung von Schuhen ausgesetzt. Schweißfüße und unangenehmer Geruch entstehen oftmals erst durch Bakterien im feuchten Milieu der Schuhe. Durchs Barfußlaufen können die Füße wieder frei „atmen“.

Auch draußen Barfuß zu laufen ist gesund. Die Nervenenden werden stimuliert, die Durchblutung gefördert und die Muskulatur gestärkt. Selbst im Winter können ein paar Sekunden im kalten Schnee wahre Wunder wirken.

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