Basilikum einfrieren: So machst du das Kraut haltbar

Basilikum einfrieren
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Hast du mehr Basilikum geerntet als du verarbeiten möchtest, kannst du ihn einfrieren und so haltbar machen. Erfahre hier, was du dabei beachten solltest.

Basilikum findet sowohl in der Küche als auch als Heilkraut Anwendung. Die nährstoffreichen und gut riechenden Blätter verleihen zahlreichen Gerichten ein typisches Aroma. Um das ganze Jahr über Basilikum griffbereit zu haben, kannst du ihn einfrieren. Wir verraten dir, wie es funktioniert und wie das Basilikum dabei das besondere Aroma behält.

Frisches Basilikum einfrieren: So funktioniert’s

Gefrorene Kräuter bringen zu jeder Jahreszeit Abwechslung in die Küche.
Gefrorene Kräuter bringen zu jeder Jahreszeit Abwechslung in die Küche. (Foto: CC0 / Pixabay / Spirit-Mesh)

Möchtest du die Basilikumblätter in ihrer eigentlichen Form einfrieren, brauchst du:

  • Eiswürfel
  • eine Schüssel
  • einen Kochtopf

Damit der Basilikum beim Einfrieren sein Aroma behält, musst du ihn zunächst blanchieren. Gehe wie folgt vor:

  • Zupfe die Blätter vorsichtig von den Stängeln ab.
  • Spüle die Blätter mit kaltem Wasser ab.
  • Trockne die Blätter gründlich ab (mit Tüchern oder einer Salatschleuder). Gehe dabei jedoch sehr vorsichtig vor, die Blätter sind empfindlich.
  • Bereite eine Schüssel mit Eiswürfeln vor.
  • Koche Wasser in einem Top auf. Achte darauf, dass der Topf groß genug für alle Basilikumblätter ist.
  • Blanchiere die Basilikumblätter circa fünf bis zehn Sekunden im heißen Wasser. Das bedeutet: Tauche die Blätter jeweils fünf bis zehn Sekunden in das siedende Wasser. Dabei kann dir zum Beispiel ein Schaumlöffel behilflich sein.
  • Tauche die jeweiligen Blätter danach so schnell wie möglich in das Eiswasser.
  • Lege das Basilikum dann einzeln auf ein Papiertuch und lass es circa zehn Minuten trocknen.
  • Lege die einzelnen Basilikumblätter auf einen Teller. Achte darauf, dass die Blätte wirklich einzeln auf dem Teller liegen, damit sie beim Einfrieren nicht aneinander festkleben.
  • Stelle den Teller in den Gefrierschrank, bis die Blätter vollständig durchgefroren sind.
  • Jetzt kannst du sie zusammen in einen verschließbaren Behälter legen, beispielsweise in eine Brotdose. Stelle diese zurück ins Gefrierfach.

So frierst du püriertes Basilikum ein

Püriertes Basilikum.
Püriertes Basilikum. (Foto: CC0 / Pixabay / Ekologiskt_Skafferi)

Auch püriert kannst du Basilikum wunderbar einfrieren und anschließend direkt zum Kochen verwenden. So funktioniert’s:

  • Entferne die Stiele von den Basilikumblättern.
  • Spüle die Blätter unter kaltem Wasser ab.
  • Lass das Basilikum gut abtropfen und tupfe es anschließend vorsichtig mit Küchenpapier trocken.
  • Sind die Blätter getrocknet, gib sie in eine Küchenmaschine oder in einen Standmixer.
  • Zerkleinere das Basilikum, je nachdem, wie grob du die Blätter gerne haben möchtest.
  • Gib während des Zerkleinerns zwei bis vier Esslöffel Olivenöl hinzu.
  • Haben die Basilikumblätter die gewünschte Konsistenz erlangt, fülle sie in einen verschließbaren Behälter.
  • Das Basilikum ist mehrere Monate im Gefrierfach haltbar.

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