Biene oder Wespe? So unterscheidest du sie

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Bienen und Wespen können manche nur schwer unterscheiden. Dabei gibt es ein paar klare Unterschiede, die dabei helfen, die Insekten auseinander zu halten.

Bienen und Wespen sind ein fester Bestandteil unseres Ökosystems. Beide Insekten besitzen einen Stachel, mit dem sie uns Menschen stechen können. Bei genauerem Hinsehen haben die Tierchen aber nicht viel gemeinsam: sie sehen unterschiedlich aus und verhalten sich anders, wenn sie auf Menschen treffen.

Wir verraten dir die wichtigsten Merkmale, die Bienen und Wespen unterscheiden. So kannst du die Insekten auseinander halten und richtig reagieren, wenn sie in deine Nähe kommen.

Biene oder Wespe: optische Unterschiede

Wespen haben eine schmale Taille
Wespen haben eine schmale Taille (Foto: CC0 / Pixabay / kie-ker)

Bienen und Wespen sehen unterschiedlich aus. Anhand ihrer Farbe, Form und Behaarung kannst du die Insekten gut auseinander halten:

  • Wespen sind gelb-schwarz gestreift. Sie haben einen länglichen, schlanken Körper und die typische „Wespentaille“.
  • Bienen sind etwas dunkler als Wespen, ihr gelb ist mehr bräunlich. Sie sind außerdem rundlicher und haben einen haarigen Pelz.

Bienen und Wespen werden beide etwa zehn bis 14 Millimeter groß. Hornissen hingegen können bis zu 30 Millimeter groß werden – sie gehören ebenfalls zur Familie der Wespen.

Pollensammler oder Jäger?

Bienen haben einen haarigen Pelz, in dem sich Pollen sammeln
Bienen haben einen haarigen Pelz, in dem sich Pollen sammeln (Foto: CC0 / Pixabay / Myriams-Fotos)

Bienen und Wespen unterscheiden sich sehr in ihrem Verhalten. Bienen sind friedliche Pollensammler. Sie ernähren sich ausschließlich und Pflanzensäften und Nektar. Wespen hingegen sind Räuber – sie fressen gerne Fleisch und andere Nahrung, die wir gerne mögen. Wenn ein Bienen-ähnliches Insekt einen gedeckten Tisch umschwirrt, ist es wahrscheinlich eine Wespe: Saft, Marmelade oder Wurst sind ein Festmahl für sie. Bienen hingegen interessieren sich nicht für unsere Lebensmittel. Mit einem bienenfreundlichen Garten bereitest du ihnen hingegen eine Freude.

Tipp: Decke Essen und Getränke ab, wenn du auf dem Balkon frühstückst oder im Park picknickst. So verhinderst du, dass der Geruch Wespen anzieht.

Wespe oder Biene: Der Stich

Die räuberischen Wespen nutzen ihren Stachel zur Jagd und sind angriffslustiger als Bienen. Letztere stechen nur im absoluten Notfall, um ihren Bienenstock zu verteidigen.

  • Bienen stechen nur einmal zu. Ihr Stachel hat einen Widerhaken, der in unserer Haut stecken bleibt. Ohne ihn stirbt die Biene nach einem Stich. Mit dem Stich gibt die Biene ihr gesamtes Gift ab – das ist ungefähr zehn mal so viel, wie bei einem Wespenstich.
  • Wespen können ihren Stachel mehrmals benutzen und können öfter zustechen. Mit jedem Stich gibt die Wespe einen kleinen Teil Gift ab. Die Konzentration ist viel geringer als bei einem Bienenstich.

Egal ob Biene oder Wespe – ein Stich tut weh und brennt. Den Bienenstachel solltest du entfernen. Danach kannst du die Stiche mit Hausmittel behandeln.

Bienen und Wespen schützen: Das richtige Verhalten

Bienen und Wespen sind wichtig für unser Ökosystem
Bienen und Wespen sind wichtig für unser Ökosystem (Foto: CC0 / Pixabay / Christian_Birkholz)

Bienen und Wespen sind ein wichtiger Bestandteil in unserem Ökosystem. Bienen bestäuben Pflanzen und halten so die Artenvielfalt aufrecht. Wespen hingegen bekämpfen andere Schädlinge und balancieren so das Ökosystem aus. Beide Insekten sind wichtig für eine gesunde Umwelt. Sie sind vom Aussterben bedroht und brauchen Schutz – töten darfst du sie auf keinen Fall.

Wenn dir die Insekten zu Nahe kommen, solltest du Ruhe bewahren. Mach keine hektischen Bewegungen, schließe den Mund und bewege dich langsam. Von Bienen geht in der Regel keine Gefahr aus, sie stechen nur im Notfall. Wespen hingegen können aggressiv werden. Wenn sie nicht von alleine verschwinden, kannst du die Insekten mit natürlichen Mitteln vertreiben.

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(1) Kommentar

  1. Liebes Utopia-Team,

    toll, dass Ihr Euch mit dem Thema Insekten beschäftigt! Leider sind in diesem Artikel ein paar Fehler:
    Ihr schreibt von „Bienen“ und „Wespen“, als ob es sich um zwei Arten handeln würdet. Tatsächlich sind sowohl die Bienen als auch die Wespen Gruppen mit mehreren hundert Arten allein in Deutschland. In diesem Artikel meint Ihr offensichtlich ausschließlich die Honigbiene. Die vielen anderen Bienenarten, die wir Wildbienen nennen, unterscheiden sich in Größe und Aussehen sowie auch in ihren Lebensraumansprüchen sehr. Und nicht alle von ihnen können uns stechen! Einige Arten sind so klein, dass ihr Stachel zu schwach ist, um die menschliche Haut zu durchdringen. Auch Eure Beschreibung der Wespen trifft mit dem Verhalten nur auf zwei Arten zu, nämlich die Deutsche Wespe (Vespula germanica) und die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris). Sie sind die einzigen, die Interesse an Kuchen und Steak zeigen. Alle anderen Wespenarten verhalten sich so unauffällig, dass wir sie kaum mitbekommen. Und Wespen sind übrigens auch wichtige Bestäuber! Sie ernähren nur ihre Brut mit tierischer Kost, die erwachsenen Tiere ernähren sich von Nektar. Sowohl die Honigbiene als auch die beiden Wespenarten sind nicht vom Aussterben bedroht! Bei vielen anderen Wildbienen- und Wespenarten sieht es allerdings anders aus…
    Ich hoffe,das hilft Euch ein bisschen weiter!

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