Blumenkohlsuppe: Rezept mit saisonalen Zutaten

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Blumenkohlsuppe klingt fad und langweilig? Dieses einfache Rezept beweist das Gegenteil. Mit wenigen, aber saisonalen Zutaten kannst du dir eine tolle Blumenkohlsuppe zubereiten.

Der Blumenkohl ist wie eine weiße Leinwand in der Küche: Aufgrund seines milden Geschmacks lässt sich das Gemüse nach Belieben würzen und ist damit eine tolle Grundlage für verschiedenste Gerichte. In diesem Rezept bildet der Blumenkohl die Basis für eine Suppe, die auch ohne Sahne schön cremig wird. Eine besonders nussige Note erhält die Suppe, indem du einen Teil des Blumenkohls vorher im Ofen zusammen mit Fenchel röstest. Der Fenchel bringt ein leichtes Anis-Aroma in die Suppe und verleiht ihr Frische. Für das gewisse Extra sorgen geröstete Walnusskerne als Topping.

Blumenkohlsuppe: Rezept mit saisonalen Zutaten

Rezept für Blumenkohlsuppe: beim Topping kannst du kreativ sein
Rezept für Blumenkohlsuppe: beim Topping kannst du kreativ sein (Foto: CC0 / Pixabay / DagnyWalter)

In diesem einfachen Rezept stecken viele Zutaten, die gerade Saison haben:

  • Blumenkohl erhältst du ungefähr von April bis November aus deutschem Freiland-Anbau.
  • Fenchel hat Saison von September bis November.
  • Die Walnuss-Saison erstreckt sich ebenfalls von September bis November.

Saisonale Alternativen:

Blumenkohl hat fast das ganze Jahr über Saison. Doch wenn du die Blumenkohlsuppe im Frühjahr machen möchtest, ist Fenchel gerade Mangelware. Das Rezept kannst du aber leicht abwandeln, indem du Zutaten durch saisonale Alternativen austauschst. Im Frühjahr kannst du statt des Fenchels zum Beispiel Pastinaken, Lauch oder Champignons verwenden. Statt der Walnüssen eignen sich als Topping auch geröstete Sonnenblumenkerne.

Wenn du saisonal einkaufst und kochst, kannst du Ressourcen sparen: Das saisonale Obst und Gemüse wächst im Freiland und muss nicht unter Einsatz von viel Strom und Wasser in Gewächshäusern angebaut oder in Lagerhallen eingelagert werden. Mehr Gründe, warum saisonales Gemüse besser ist:

Noch nachhaltiger ist das Blumenkohlsuppen-Rezept, wenn du die Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft beziehst. Im Bio-Anbau sind zahlreiche giftige Pestizide verboten, die den Boden schaden oder sich als Rückstände auf den Lebensmitteln befinden könnten.

Zutaten für die Blumenkohlsuppe

Für die Blumenkohlsuppe röstest du einen Teil des Blumenkohls
Für die Blumenkohlsuppe röstest du einen Teil des Blumenkohls (Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Für die geröstete Blumenkohl-Suppe mit Fenchel (4 bis 6 Portionen) brauchst du folgende Zutaten:

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Blumenkohlsuppe

  1. Heize deinen Backofen auf 220 °C vor.
  2. Wasche die Fenchelknolle, halbiere sie und entferne den Strunk. Schneide den Fenchel in dünne Streifen. Bewahre das Fenchelgrün als Garnitur auf.
  3. Wasche den Blumenkohl und entferne die grünen Blätter. Schneide den Blumenkohl in kleinere Stücke.
  4. Vermische den Fenchel und die Hälfte des Blumenkohl mit 1,5 TL Öl und etwas Salz und Pfeffer. Gib alles auf ein Backblech (auf Backpapier oder mit Öl eingepinselt) oder in eine Auflaufform und röste es im Ofen, bis das Gemüse eine goldene Bräunung hat. Das dauert etwa 20 Minuten.
  5. Erhitze währenddessen das restliche Öl in einem Topf. Schäle und zerkleinere die Zwiebel und die Knoblauchzehen. Gib zuerst die Zwiebel in den Topf und lasse sie für 5 Minuten anschwitzen. Füge dann die Knoblauchzehen und den getrockneten Thymian hinzu und schwitze alles zusammen für 2 bis 3 weitere Minuten an.
  6. Füge die andere Hälfte des Blumenkohls hinzu sowie die Gemüsebrühe und würze mit Salz und Pfeffer. Bringe die Brühe zum Kochen und drehe den Herd dann auf mittlere Hitze herunter.
  7. Sobald der Fenchel und der Blumenkohl fertig geröstet sind, füge sie zur Brühe hinzu.
  8. Lasse die Suppe bei niedriger bis mittlerer Hitze abgedeckt garen, bis der Blumenkohl weich ist.
  9. Püriere die Suppe mit einem Stabmixer, schmecke sie mit Salz und Pfeffer ab und verteile sie auf tiefe Teller.
  10. Garniere die Teller mit dem gehackten Fenchelgrün und (optional) den gerösteten Walnusskernen.

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