Cashewmus: Einfaches Rezept zum Selbermachen

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Cashewmus ist in der Küche vielseitig anwendbar: Du kannst es ganz einfach selber herstellen und zum Beispiel für Desserts und Kuchen, aber auch in Soßen oder als veganen Käseersatz verwenden.

Cashewkerne versorgen dich wie alle Nusssorten mit gesunden ungesättigten Fettsäuren und hochwertigem pflanzlichen Protein. Zudem enthalten Cashews hohe Mengen an Magnesium und Phosphor, sowie B-Vitaminen.

Sie sind besonders beliebt als Bestandteil von Nuss-Frucht-Mischungen, als cremiges Mus können sie jedoch auch auf andere Weise in der Küche zum Einsatz kommen: So kann Cashewmus z.B. zur Herstellung cremiger Dressings und Soßen, als Zusatz für Smoothies oder als Topping für Joghurts, Müslis, Desserts & Co. verwendet werden.

Rezept: Cashewmus selbst herstellen

Für ein Glas Cashewmus brauchst du:

Zubereitung:

  1. Verteile die Cashewkerne auf einem Backblech und gib sie für zehn bis 15 Minuten bei 160 Grad Umluft in den Ofen. Lass sie solange rösten, bis sie leicht gebräunt sind. Alternativ kannst du die Kerne auch in einer Pfanne anrösten.
  2. Lass die Cashewkerne komplett abkühlen.
  3. Gib die Cashewkerne nun in ein Küchengerät oder einen Mixer und zermahle sie. Zunächst wird dabei ein feines Pulver entstehen.
  4. Nach einer Weile werden sich kleine Klümpchen bilden und sich zu einer festeren Masse zusammenfügen. Nun kann es sein, dass du die Masse am Rand mit einem Spatel etwas herunterschieben musst.
  5. Mahle die Nussmasse weiter, bis schließlich ein cremiges, homogenes Mus entstanden ist. Füge nach Belieben weitere Zusätze wie Salz, Zimt oder ähnliches hinzu. Achtung: Merkst du zwischendurch, dass der Mixer oder die Nussmasse sehr warm werden, solltest du eine Pause von circa fünf bis zehn Minuten einlegen und erst dann weiter mixen.
  6. Fülle das fertige Cashewmus am besten in ein sterilisiertes Glas. Bei Raumtemperatur und dunkler, trockener Lagerung hält sich das Nussmus mindestens zwei bis drei Monate.

Cashewmus: Das solltest du beachten

Cashewkerne sind lecker und gesund, leider aber nicht besonders nachhaltig.
Cashewkerne sind lecker und gesund, leider aber nicht besonders nachhaltig. (Foto: CC0 / Pixabay / tookapic)

Auch wenn Cashewkerne kulinarisch sehr vielseitig sind und uns mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgen, bringen sie leider einige Nachteile mit sich:

  • Cashews werden vor allem in Brasilien, Indien, Tansania, Mosambik und Kenia angebaut und von dort aus in die ganze Welt exportiert. Das bedeutet, dass Cashewkerne einen weiten Transportweg zurücklegen müssen, bevor sie in Deutschland ankommen und somit eine schlechte Ökobilanz aufweisen.
  • Die Ernte und Verarbeitung von Cashewkernen ist extrem aufwendig. Da der Cashewhandel oft nicht fair verläuft, leiden Arbeiter*innen dabei unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen. So sind die Löhne extrem niedrig. Zudem sind Arbeiter*innen bei der Weiterverarbeitung der Nüsse gesundheitsschädlichen Dämpfen ausgesetzt. Auch Kinderarbeit kommt vor.

Aufgrund dieser Tatsachen ist es empfehlenswert, nur Cashews mit dem Fair-Trade-Label zu kaufen und sie generell eher sparsam zu verzehren. Achtest du zudem auf Bio-Qualität, kannst du dir sicher sein, dass beim Anbau keine Pestizide eingesetzt wurden, die der Umwelt und unserer Gesundheit schaden.

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