Eingewachsene Haare: Richtig entfernen, behandeln und vorbeugen

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Eingewachsene Haare sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch sehr schmerzhaft sein. Wie du sie richtig behandelst und wie du ihnen vorbeugen kannst, erfährst du hier.

Eingewachsene Haare richtig entfernen

Vor allem im Sommer sind eingewachsene Haare eine störende Angelegenheit.
Vor allem im Sommer sind eingewachsene Haare eine störende Angelegenheit.
(Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / Pexels)

Sobald du ein eingewachsenes Haar entdeckst, solltest du es schnellstmöglich behandeln. Je länger du wartest, desto mehr rollt sich das Haar unter der Haut zusammen. Außerdem riskierst du unter Umständen einen Abszess oder dunkle Narben, wenn du es unbehandelt lässt. Je nach Stelle des betroffenen Haares sollte entschieden werden, ob du es selbst behandeln kannst. Prinzipiell gilt: Am Bein oder im Gesicht kannst du die störenden Haare am ehesten selbst entfernen. Dabei sollte allerdings immer Vorsicht geboten sein.

  1. Behandle die betroffene Stelle mit einem Peeling, um das Haar so weit wie möglich unter der Haut hervorzuholen.
  2. Sollte Schritt 1 nicht funktionieren, kannst du eine sterile Nadel nutzen, um das Haar an die Oberfläche zu bringen. Sei dabei sehr vorsichtig, sonst riskierst du größere Verletzungen deiner Haut.
  3. Entferne das Haar dann mit einer Pinzette.
  4. Nach der Behandlung solltest du die Stelle gut säubern, um Entzündungen zu vermeiden.
  5. Lass die behandelte Stelle erst heilen, bevor du dort wieder Haare entfernst.

Ganz wichtig: Sollte das eingewachsene Haar stark entzündet sein oder sich bereits ein Abszess gebildet haben, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Dieser entfernt das Haar dann schonend und ohne weitere Entzündungen oder Narben zu riskieren. Bei eingewachsenen Haaren im Intimbereich oder in der Bikinizone solltest du von Anfang an ein Hautarzt zu Rate ziehen.

So beugst du eingewachsenen Haaren vor

Aloe Vera Gel beruhigt und kühlt die Haut.
Aloe Vera Gel beruhigt und kühlt die Haut.
(Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / casellesingold)

Am besten vermeidest du eingewachsene Haare, wenn du sie einfach wachsen lässt. Sehr viele Menschen wollen allerdings nicht auf eine Haarentfernung verzichten. Wenn du dich rasierst, solltest du folgende Dinge beachten:

  • Behandle deine Haut vorher mit Peelings. So verhinderst du, dass sich deine Poren verstopfen.
  • Entferne die Haare, egal an welcher Körperstelle, immer in Wuchsrichtung.
  • Desinfiziere deine Haut gegebenenfalls nach der Haarentfernung.
  • Creme dich nach der Rasur mit Feuchtigkeitscreme ein. Allgemein solltest du deine Haut immer gut pflegen, sodass sie gesund bleibt.
  • Wähle die richtige Art der Enthaarung: Für Barthaare eignet sich der klassische Rasierer. Für Beine, Achseln und den Intimbereich solltest du überlegen, auf schonendere Optionen umzusteigen, zum Beispiel Waxing oder Sugaring.
  • Wenn du nicht auf den Rasierer verzichten möchtest, solltest du passende Rasierer für die einzelnen Körperbereiche nutzen. Rasiere nie trocken und nutze im Bestfall zusätzlich ein feuchtigkeitsspendendes Rasiergel. Wechsle die Klinge regelmäßig (einmal pro Monat) und achte darauf, dass der Rasierer sauber bleibt und nach der Nutzung gut trocknet.
  • Zur zusätzlichen Pflege und Kühlung der Haut bietet sich Aloe Vera Gel an.

Wie entstehen eingewachsene Haare?

Eingewachsene Haare entstehen oftmals nach dem Rasieren.
Eingewachsene Haare entstehen oftmals nach dem Rasieren.
(Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / kropekk_pl)

Eingewachsene Haare sind Haare, die nicht aus der Haut herauswachsen, sondern sich unter der Haut kringeln und hineinwachsen. Meist entstehen sie nach der Haarentfernung mit dem Rasierer als sogenannte Rasierpickel. Wenn du die Haare abschneidest, wachsen diese mit einer schärferen Kante nach, wodurch sie leichter an einer falschen Stelle durch die Haut stoßen und unter der Hautoberfläche stecken bleiben können. Auch abgestorbene Hautschuppen und verstopfte Haarwurzeln begünstigen eingewachsene Haare.

Grundsätzlich sind vor allem Personen mit dickem oder lockigem Haar von dem Problem betroffen. Ihr Haar neigt eher dazu, sich zu kringeln und wieder in die Haut hineinzuwachsen.

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