Inkagurke: Anbau, Pflege und Zubereitung

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Die Inkagurke ist eine tolle Wahl, wenn du einmal etwas Neues in deinem Garten pflanzen möchtest. Das Gemüse stammt eigentlich aus Südamerika, hält aber auch unseren Temperaturen problemlos Stand.

Die Inkagurke (Cyclanthera pedata) zählt wie die echten Gurken zu den Kürbisgewächsen, gehört aber einer eigenen Gattung an. Sie stammt ursprünglich aus Peru und wird dort schon seit langer Zeit angebaut. Die nierenförmigen Gurken haben auch den Namen „Scheibengurke“ oder „Hörnchenkürbis“ aufgrund ihrer leicht gebogenen Form.

Übrigens: Die Inkagurke enthält eine Vielzahl an Flavonoiden. Flavonoide haben einige positive Effekte auf den menschlichen Organismus. Beispielsweise senken sie den Blutdruck, sind antimikrobiell und stärken das Immunsystem. 

Inkagurke pflanzen: Standort und Boden

Inkagurke pflanzen: Sonniger und warmer Standort
Inkagurke pflanzen: Sonniger und warmer Standort
(Foto: CC0 / Pixabay / congerdesign)

Hierzulande trifft man die Inkagurke in noch nicht vielen Gärten an. Dabei ist sie ein echter Leckerbissen – und dazu auch noch sehr gesund. Wenn du sie bei dir im Garten pflanzen möchtest, solltest du den richtigen Standort für die Gurken finden. Inkagurken bevorzugen…

  • …einen sonnigen, warmen Standort,
  • mit humus– und nährstoffreichem Substrat
  • und durchlässigem Boden.

Tipp: Du kannst Inkagurken im Beet, Topf oder im Gewächshaus anbauen. Niedrige Temperaturen machen der Pflanze überhaupt nichts aus, deshalb ist ein Gewächshaus auch kein Muss. 

Inkagurke: Zeitpunkt und Anleitung zum Pflanzen

Inkagurken kannst du auch ohne großes gärtnerisches Know-how aussäen. Besorge dir einfach ein paar der schwarzen, zackigen Samen im Fachhandel oder online (mehr im Artikel über Bio-Saatgut) – dann kann es auch schon losgehen:

  1. Der beste Zeitpunkt für die Aussaat ist Ende April. 
  2. Fülle ein paar Anzuchtschälchen mit Anzuchterde und drücke die Samen hinein.
  3. Stelle sie dann an einen hellen Platz, zum Beispiel auf die Fensterbank.
  4. Die Samen keimen sehr schnell. Nach den Eisheiligen Mitte Mai kannst du die Jungpflanzen bereits nach draußen ins Beet oder in Töpfe umpflanzen.

Tipp: Inkagurken entwickeln kräftige Ranken. Du solltest ihnen also eine Rankhilfe zur Verfügung stellen, sobald du sie nach draußen pflanzt. Inspiration findest du hier: Rankhilfe selber bauen: Anleitung für 5 Rankhilfen.

Inkagurken richtig pflegen

Inkagurken wachsen sehr schnell und können bis zu zehn Meter hoch werden.
Inkagurken wachsen sehr schnell und können bis zu zehn Meter hoch werden.
(Foto: CC0 / Pixabay / ivabalk)

Inkagurken wachsen enorm schnell. Sie gehören zu den sogenannten Starkzehrern und brauchen eine Menge Nährstoffe. 

  • Düngen: Wichtig ist, dass du die Inkagurken immer ausreichend mit Nährstoffen versorgst. Das erste Mal solltest du sie gleich düngen, wenn du sie ins Freiland pflanzt. Arbeite also eine großzügige Menge Kompost in dein Beet ein, bevor du sie hineinsetzt. Danach solltest du sie regelmäßig nachdüngen, etwa alle zwei Wochen.
  • Gießen: Du solltest die Inkagurken regelmäßig gießen. Der Boden sollte nicht austrocknen, Staunässe gilt es aber ebenso zu vermeiden.
  • Schädlinge: Inkagurken sind Krankheiten und Schädlingen gegenüber grundsätzlich sehr robust. Vor allem im Gewächshaus können manchmal Spinnmilben ein Problem werden. Auch Falscher Mehltau kann vorkommen. Solchen Krankheiten kannst du mit natürlichen Pflanzenschutzmitteln entgegen wirken. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel die Schachtelhalmbrühe.

Inkagurken essen: Die Zubereitung

Inkagurken kannst du ganz unterschiedlich zubereiten. Wie herkömmliche Gurken kannst du sie einfach roh essen, in der Pfanne in dünnen Scheiben dünsten oder füllen und im Ofen überbacken. Egal, wie du sie zubereitest – die Scheibengurken sind ein echtes Geschmackserlebnis. 

Tipp: Auch die Blätter kannst du roh essen. Wasche sie einfach ab und schneide sie in deinen Salat oder mache einen grünen Smoothie daraus.

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