Kleiderschrank aufräumen: So gehst du am besten vor

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Kleiderschrank aufräumen – aber mit System! Unsere Tipps zum Ausmisten, zur Aufbewahrung und für Falttechniken helfen dir, deinen Schrank übersichtlicher zu gestalten.

Wer seinen Kleiderschrank aufräumt, wird jeden Morgen beim Anziehen mit einem ordentlichen Anblick belohnt. Was gibt es schließlich Schöneres, als einen farblich und saisonal sortierten Schrank mit den eigenen Lieblingsklamotten? Wir zeigen dir, wie du Schritt für Schritt zu einem aufgeräumten Kleiderschrank gelangst.

Kleiderschrank aufräumen: So funktioniert es

Um die Ordnung nach dem Aufräumen des Kleiderschranks zu erhalten, verwendest du am besten Schachteln oder Aubewahrungsboxen – am nachhaltigsten sind dabei alte Schuhkartons.
Um die Ordnung nach dem Aufräumen des Kleiderschranks zu erhalten, verwendest du am besten Schachteln oder Aubewahrungsboxen – am nachhaltigsten sind dabei alte Schuhkartons. (Foto: CC0 / Pixabay / Alexas_Fotos)
  1. Schrittweise aufräumen: Der Druck, einen kompletten Kleiderschrank innerhalb eines Tages aufräumen zu wollen, kann schnell zur Überforderung führen. Mache dir stattdessen einen Zeitplan, um Stück für Stück aufzuräumen. Widme dich beispielsweise an einem Tag nur deinen Pullovern, dann machst du mit den Hosen oder T-Shirts weiter etc.
  2. Aussortieren und anprobieren: Für einen ordentlichen Kleiderschrank ist es wichtig, dass du die Kleidungsstücke, die dir nicht mehr passen oder gefallen, aussortierst. Dafür kannst du drei Stapel machen: Klamotten, die du behalten möchtest; Kleidungsstücke, bei denen du dir unsicher bist; und solche, die du nicht mehr haben möchtest. Wichtig ist dabei, dass du deine Klamotten unbedingt anprobierst. Sitzen Kleidungsstücken nicht mehr richtig, wirst du sie in der Regel auch nicht tragen.
  3. Kleiderschrank reinigen: Bevor du deine Kleidung neu einsortierst, solltest du deine Schubladen und Fächer gründlich putzen und von Staubpartikeln befreien.
  4. Kleidung falten: Sehr praktisch ist die Falttechnik der Japanerin Marie Kondo, welche durch ihr Buch Magic Cleaning bekannt wurde. Nach ihrer KonMari-Methode faltest du die einzelnen Kleidungsstücke so, dass sie als kleines Dreieck eigenständig stehen können. So kannst du sie hochkant in Boxen oder Schubladen aneinander reihen. Das hat im Wesentlichen drei Vorteile: Weder knittern die Klamotten noch nehmen sie viel Platz weg. Außerdem hast du immer den Überblick, welche und wie viele Kleidungsstücke du besitzt.

  1. Klamotten ordentlich sortieren: Nun sortierst du deine Kleidungsstücke ordentlich in den Kleiderschrank ein. Wenn du deine Kleidung nach Farbe und Saison ordnest, findest du schnell, was du suchst. Außerdem lohnt es sich, Schuhe und kleine Accessoires wie Gürtel und Schals in Boxen einzusortieren. Dafür musst du dir keine neuen Aufbewahrungskisten kaufen. Stattdessen kannst du leere Schuhschachteln verwenden.

Tipps, um deinen Kleiderschrank auszumisten

Nach dem Aufräumen deines Kleiderschranks kannst du deine gebrauchten Kleidungsstücke zum Beispiel beim Flohmarkt weiterverkaufen.
Nach dem Aufräumen deines Kleiderschranks kannst du deine gebrauchten Kleidungsstücke zum Beispiel beim Flohmarkt weiterverkaufen. (Foto: CC0 / Pixabay / LindaLioe)

Wer seinen Kleiderschrank aufräumt, wünscht sich in der Regel auch langfristig Ordnung. Dafür ist es wichtig, dass du die Kleidung, die du nicht mehr trägst, regelmäßig aussortierst.

Dabei hilft es dir vielleicht, zu überlegen, welche Klamotten du ein Jahr lang nicht mehr angezogen hast. Dich von diesen Kleidungsstücke zu trennen, wird dich sicherlich befreien. Deine aussortierte Kleidung sollte aber nicht im Müll landen. Wir stellen dir verschiedene Möglichkeiten vor, um deine aussortierten Klamotten weiterzugeben:

  • Kleidung spenden: Wie wäre es, wenn du deine Kleidung an gemeinnützige Organisationen spendest und so Bedürftigen eine große Hilfe leistest. Fairkaufhäuser, die Arbeiterwohlfahrt (AWO) oder das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sind für viele Sachspenden dankbar.
  • Geschenk an Freunde und Verwandte: Mit den Kleidungsstücken, die dir nicht mehr gefallen oder passen, kannst du vielleicht noch Freunden, Bekannten oder Verwandten eine Freude machen. Außerdem weißt du deine Kleidung so in guten Händen und siehst sie noch an Menschen, die dir nahe stehen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Kleidertauschparty?
  • Second Hand: Du kannst deine Klamotten auch weiterverkaufen und so ein wenig Geld verdienen. Dafür bietet sich zum Beispiel der nächste Flohmarkt in deiner Stadt an. Alternativ kannst du deine Kleidungsstücke auch auf Online-Portalen, wie Ebay Kleinanzeigen oder Kleiderkreisel verkaufen. Mehr dazu hier: Gebrauchte Kleidung verkaufen: 4 Tipps, wo das am besten geht.

Übrigens: Wenn du dein Konsumverhalten überdenken möchtest und deinen Kleiderschrank nicht sofort wieder aufräumen und ausmisten willst, dann ist vielleicht ein minimalistischer Kleiderschrank etwas für dich.

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