Der minimalistische Kleiderschrank

Der minimalistische Kleiderschrank
Fotos: © Daria Minaeva - Fotolia.com; lanius, thokkthokk, K.O.I.

Ein überquellender Kleiderschrank stellt dich täglich vor die Qual der Kleiderwahl? Schluss damit! Wir zeigen, wie du deine Kleidung reduzierst und welche Basics sich für eine kleine, gut kombinierbare Garderobe eignen.

Eine New Yorker Art Direktorin hat es damit vor zwei Jahren zu internationaler Bekanntheit gebracht, auch Mark Zuckerberg, Steve Jobs und Marge Simpson sind dafür bekannt: Sie alle tragen jeden Tag die gleichen Klamotten. Minimalismus in Reinform könnte man sagen. Und man muss zugeben, das macht vieles einfacher: Wer sich keine Gedanken um sein Outfit machen muss, spart Zeit bei der Kleiderwahl, Geld beim Shoppen und Ressourcen bei der Produktion. Das erreicht man natürlich auch mit einer weniger reduzierten Garderobe – die Herausforderung ist die gleiche: Was kommt rein und vor allem: Was bleibt draußen? So gelingt er, ein minimalistischer Kleiderschrank.

Wer hat noch nicht, wer will nochmal … ausmisten!

Minimalistischer Kleiderschran: Erst ausmisten
Das Problem kennen viele: Der Kleiderschrank quillt über. Die Lösung: Ein minimalistischer Kleiderschrank. (Foto: „Part of my New Year's resolution …“ von Javonni Christopher unter CC-BY-2.0)

Sich von Klamotten zu trennen ist schwer, denn wer weiß schon, wann man Schlaghose und Spaghettiträger nochmal gebrauchen kann? Und vielleicht passt die zu klein gewordene Jeans nächsten Sommer wieder. Aber oft ist es doch so: Was wir jetzt nicht tragen, das tragen wir auch in fünf Jahren nicht mehr – also weg damit. Wenn man sich erstmal von dem Gedanken verabschiedet hat, man könnte seine Entscheidung doch noch bereuen, dann geht effizientes Ausmisten ganz einfach:

  • Eine Bestandsaufnahme
    Räum deinen Kleiderschrank komplett aus und sortiere deine Klamotten nach Kategorien: Oberteile, Hosen, Kleider, Röcke. Nimm dir dann jedes Teil einzeln vor: Was trägst du gerne und häufig? Welche Farben und Schnitte gefallen und stehen dir gut? Und worin fühlst du dich wohl? Diese Kleidung bleibt.
  • Aussortieren
    Was steht dir nicht? Was trägst du nie? Was ungern? Und worin fühlst du dich nicht wohl? Das kommt weg! Hier kannst du auch die Glücksgefühl-Methode von Marie Kondo anwenden: Du behältst nur das, was dich glücklich macht.
  • Wohin damit? Verkaufen, tauschen, spenden
    Du kannst nichts mehr mit deinen aussortierten Klamotten anfangen – jemand anderes womöglich schon. Gut erhaltene Kleidung verkaufen geht auf Kleiderkreisel, Flohmärkten oder in manchen Second-Hand-Läden. Tauschen kannst du deine Sachen auf öffentlich oder privat organisierten Kleidertauschpartys. Wo du Kleidung sinnvoll spenden kannst, liest du in diesem Artikel:

Was in deinen Kleiderschrank gehört – und was nicht

In unserer Galerie findest du Inspiration für vielseitige Outfit-Kombinationen:

Was gefällt, was einem steht und was gern getragen wird, entscheidet natürlich jeder für sich. Ein bisschen Orientierung schadet aber nicht und spart an anderer Stelle Geld und Zeit. Mach dir also einen Plan: Überlege genau, welche Kleidungsstücke du für welchen Anlass brauchst, was du gerne hättest und was du glaubst haben zu müssen, nur weil es gerade angesagt ist. Wer denkt, es gäbe einen Zusammenhang zwischen Stil und Spontankäufen, irrt sich in den meisten Fälle – Stylisten und Designer suchen ja auch nicht einfach das aus, was gerade bei H&M, Zara und Co. im Schaufenster hängt.

Sehr wahrscheinlich besitzt du die meisten Klamotten für einen minimalistischen Kleiderschrank bereits: Ein Grundstock an vielseitig kombinierbaren Basics, in denen du dich wohlfühlst. Falls du dich doch für etwas Neues entscheidest, überlege dir vor dem Einkaufen, welche Schnitte, Muster und Materialien du gerne trägst und wähle neue Kleidungsstücke passend dazu aus. Mit einzelnen ausgefalleneren Second-Hand-Teilen oder Fair-Fashion-Schätzen ergänzt, steht deine individuelle minimalistische Garderobe.

Minimalistischer Kleiderschrank: So kann er aussehen

Gut kombinierbare Basics sind Pullover und Cardigans in schlichten Farben und Schnitten. Cardigans sind im Winter praktisch über Blusen, an kühlen Sommerabenden wärmen sie. Gleiches gilt für den Blouson. Er wertet dein Freizeit-Outfit auf und rundet schickere Styles ab. Pullover dürfen nicht fehlen, ein Hemdkragen darunter bringt Abwechslung. Hier findest du Beispiele und Inspiration von Fair Fashion Labels.

Minimalistischer Kleiderschrank: Pullover und Cardigans

Kaufen**: 1. Pullover bei hessnatur für 79,95 Euro // 2. Blouson für 149,90 Euro bei Armedangels // 3. Cardigan von Armedangels für 89,90 Euro bei Avocadostore // Pullover von Jan’n June für 90 Euro bei Avocado Store // 5. Langer Cardigan von Armedangels für 89,90 Euro bei Avocado Store

(Hemd-)Blusen in steif und förmlich müssen meist nicht sein. Verspielte Varianten können ebenfalls schick kombiniert werden und wirken in der Freizeit nicht übertrieben. Achte auf angenehme Materialien wie Baumwolle und vermeide Polyester, dann hast du lange etwas davon.

Minimalistischer Kleiderschrank: Blusen

Kaufen**: Jeanshemd von ThokkThokk für 44,90 Euro bei ThokkThokk oder Avocado Store // Bluse von Braintree für 54,90 Euro bei Avocado Store // Weiße Bluse von Lovejoi für 99,90 Euro bei Avocado Store

Ob Grillfest, Bar, oder Business-Meeting – Tops und Shirts kann man das ganze Jahr und zu jeder Gelegenheit tragen: unter einem Hemd, Cardigan oder einfach zu Hose oder Rock.

Minimalistischer Kleiderschrank: Shirts und Tops

Kaufen**: Crop Top für 34,90 Euro bei Armedangels // Streifen-Top von Kings of Indigo für 49,95 Euro bei Glore// Zero Waste Shirt für 49,95 Euro bei hessnatur // Jeans-Shirt von Me&May für 125 Euro bei Avocado Store

Wer sich im Alltag eher lässig kleidet, kann mit einer dunklen und einer hellen Jeans nichts falsch machen. In unserem Artikel findest du eine tolle Auswahl an fairen Bio-Jeans. Ergänzen kann man die Jeans mit einer leichten Stoffhose, die auch im Sommer angenehm ist und im Büro etwas hermacht. Vier lange Hosen können genug sein, Jeans soll man laut Hersteller sowieso eher auslüften als waschen.

Kaufen**: Hose aus Tencel 99,90 Euro bei Armedangels // Hose aus Bio-Baumwolle für 119 Euro bei hessnatur // Helle Jeans für 99,90 Euro bei Armedangels // Dunkle Jeans für 99,90 Euro bei Armedangels

Röcke ergänzen das Hosen-Sortiment und bringen ein bisschen Abwechslung. Dabei kann man sich zum Beispiel für ein neutrales und ein etwas farbenfroheres Modell entscheiden. Kleider sind praktische Bestandteile des minimalistischen Kleiderschranks (gleiches gilt für Longshirts, Longblusen und alles was sonst noch „Long“ ist). Man kann sie nämlich sowohl im Sommer zu Sneakers, Sandalen und Ballerinas tragen, als auch im Winter mit Strumpfhose, Leggings, Cardigan oder Pullover und Boots. Gerade geschnittene Kleider kannst du zudem noch mit und ohne Gürtel variieren, Longblusen passen auch gut zu Jeans.

Minimalistischer Kleiderschrank: Kleider und Röcke

Kaufen**: 1. Tencel-Rock von Lanius für 79,90 Euro bei Glore // 2. Kleid von Tauko für 175 Euro bei Avocado Store // 3. Minirock von Armedangels für 39,90 bei Avocado Store// 4. T-Shirt-Kleid von Armedangels für 69,90 Euro bei Glore // 5. Kleid von Glimpse für 79 Euro bei Glore // 6. Kleid von Me&May für 82,50 Euro bei Avocado Store // 7. A-Linien-Rock von People Tree für 94,95 Euro bei Avocado Store

Man hat tendenziell immer viel mehr Schuhe, als man braucht, und will sie tendenziell immer alle behalten. Für eine minimalistische Garderobe sollten fünf Paar Schuhe genug sein (Manche finden das schon zu viel): jeweils ein Paar Sandalen, Ballerinas oder Pumps, Sneakers, Halbschuhe oder Chelsea Boots und Winterschuhe. Je nach Hobby und Job sind hier natürlich auch noch andere Varianten möglich. Diese hier haben den Vorteil, dass man sie alle (bis auf die Sandalen) in drei von vier Jahreszeiten tragen kann. Boots im Herbst, Winter, Frühling; Ballerinas und Sneaker im Frühling, Sommer, Herbst.

Kaufen**: Sandalen für 99,95 Euro bei hessnatur // Chelsea Boots von Enna für 159,95 Euro bei Waschbär // Vegane Ballerinas von Wills London für 94 Euro bei Avocado Store// Sneaker von Veja für 119 Euro bei Greenality

Aus diesen 28 Teilen haben wir uns 24 herausgepickt, um dir zu zeigen, wie viele Outfits damit möglich sind.

Exkurs Capsule Wardrobe: Ein Konzept für einen minimalistischen Kleiderschrank ist die sogenannte „Capsule Wardrobe“. Das Prinzip: nur wenige, aber wichtige Teile im Kleiderschrank haben, die gut kombinierbar und zeitlos sind. Alle drei Monate, also saisonal, wird die Capsule Wardrobe neu arrangiert – nur wenn wirklich etwas fehlt, wird es dazugekauft. Klamotten anderer Saisons werden gelagert und zur richtigen Zeit wieder in die Garderobe integriert – frisch kombiniert und neu entdeckt.

So geht „richtig“ shoppen

Damit dein Kleiderschrank minimalistisch bleibt und in ein paar Monaten nicht wieder aus allen Nähten platzt, solltest du beim Shoppen ein paar Regeln beherzigen:

  • „Richtig“ shoppen heißt auch, nicht zu shoppen. Du brauchst etwas für einen einmaligen Anlass? Vielleicht kannst du dir bei Freunden und Verwandten etwas leihen statt es neu zu kaufen.
  • Überlege dir vorher, was du brauchst. Brauchst du überhaupt etwas? Wenn ja, kaufe nur das und auch nur wenn es dir wirklich gefällt. So vermeidest du, dass sich zu viel bei dir ansammelt und findest automatisch deinen eigenen Stil.
  • Frustshoppen war so ziemlich jeder schon einmal und auch Belohnungskäufe sind weit verbreitet. Oft kaufen wir nicht aus der Not heraus, sondern weil wir uns etwas gönnen wollen. Was das ist, ist Nebensache. Und so landet die nächste Schrankleiche in unseren Einkaufstaschen.
  • Wird jetzt nicht dein Lieblingsteil, ist aber im Sale und irgendwie schon ganz nett … Stop! Spontan- und Schnäppchenkäufe fallen meist in die Kategorie „Schrankleiche“ und bleiben deshalb draußen.
  • Trends sind kurzweilig, dein Geschmack nicht. Trendkäufe fallen in die Kategorie „Frust- und Belohnungsshopping“ – und das wollten wir ja vermeiden. Wenn du dir bei einem Teil unsicher bist, lass es im Laden hängen und schlafe eine Nacht darüber. Es geht dir nicht mehr aus dem Kopf und in Gedanken bist du sämtliche Kombinationen mit anderen Kleidungsstücken durchgegangen? Dann ist es aller Wahrscheinlichkeit nach ein potenzielles Lieblingsteil – du darfst es kaufen.
  • Achte auf Materialien. Naturfasern wie Baumwolle, Leinen, Hanf, Wolle, Seide etc. sind langlebig. Synthetik-Fasern wie Polyester hingegen müffeln schnell, sind unangenehm auf der Haut und verseuchen zudem unser Grundwasser.
  • Kaufe Second Hand. Hier findest du meist die schönsten Schätze, verhinderst, dass etwas Neues produziert wird und sparst oft Geld.

Weitere Tipps für einen bewussteren Umgang mit Mode findest du in unserem Artikel zu Slow Fashion.

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(12) Kommentare

  1. würde auch gerne mal eine Anregung mit Beispielen für Männer sehen – oder reicht da das gelebte Outfit von Steve Jobs, Stefan Raab & co. ? 3-4 Teile im Schrank und der Staat ist gemacht, gibt es da auch prominente Vorbilder aus der Damenwelt (eigentlich relevante Zielgruppe;-) ?

  2. Ich hätte eine Frage zu synthetischen Materialien.Ich mag Sie aus oben im Text genannten Gründen gar nicht.Sportkleidung ist sehr oft aus synthetischen Material und es wird damit geworben dass Sie den Schweiß ableitet und kein Geruch entsteht.Das Material ist oft 100% Polyester.Was ist da Bitte dann der große Unterschied? Ich habe einmal eine Winterthermounterwäsche getragen und nach 5 Minuten ekelte es mich dieses Plastik am Körper zu spüren.
    Was mache oder verstehe Ich falsch?

  3. Gar nichts machst du falsch, dein Körperempfinden funktioniert. 😉

    Ich kenne so ziemlich jede künstliche Faser seit den letzten 30 Jahren. Es gibt für mein (!) Empfinden völlig unbrauchbare bis zu phantastischer Ware.

    Thermounterwäsche hat andere Ziele als Funktionswäsche für starkes Schwitzen, da sollte man besser kombinieren, probiere Wäsche mit Wollanteilen, reine Kunstfaser sollte man m.M. nur für sportliche Zwecke auf der Haut tragen und (ganz wichtig) mit der richtigen Faser darüber kombinieren.

    Weitere Unterscheidung: hochwertige Ware versus Billigware. Besitze noch meine ersten Fleece Teile aus Anfang der Neunziger, sind zwar an den Ellenbogen dünner geworden, aber da pillt nix.

    Kunstfaser + Sport bedeutet kurze Verwendung, auf Reisen den super Vorteil des schnellen Waschens + Trocknens. Für zuhause oder komfortable Freizeit würde ich sie nur als Zwischenschicht (leicht + wärmeisolierend + feuchtigkeitweiterleitend) verwenden.

    Jeder Körper schwitzt anders, hat ein anderes Wärmebedürfnis, entsprechend muss du für DICH herausfinden, was du verträgst auf der Haut, wo Kunstfaser Sinn macht.

  4. Kleiderkreisel war mal gut. Jetzt sind die auch nur noch Geldgeil. Die wollten ende 2014 ein Bezahlsystem einführen. Von jedem verkauften Teil wollten sie 10% haben. Das Geld hat man auch nicht mehr direkt überwiesen bekommen, es wurde bei einem unseriösen Paypal nachmache gespeichert und erst ab einem gewissen Geldbetrag konnte man sich es auszahlen lassen. Zudem wurde der persönliche Kontakt von Käufer und Verkäufer unterbunden. So musste man seine Sachen an z.b. Betrüger verkaufen. Auch der Service hat sich deutlich verschlechtert. Man bekam nur noch Standart antworten. Zwar wurde das Bezahlsystem wieder abgeschafft, aber trotzdem hat die Seite ihren Charme verloren und hat sich selber betrogen, früher hieß es „Never for Money, always for Love“ . Achja, das Forum wurde auch abgeschafft, wahrscheinlich, weil die User zu kritisch waren. 😉 Eine gute Alternative ist Kleiderkorb. Kostenlos, es gibt ein Forum und die User sind ganz nett 🙂

  5. Was für eine langweilige Garderobe!
    Erinnert mich an die Standard-Business-Klamotten, die ich bei mir in der Firma sehe.
    Was spricht dagegen viele, individuelle, bunte, ausgefallene Kleidungsstücke zu haben? Ich ersteigere viel bei eBay (übrigens auch Blazer für die Arbeit) und trage meine Sachen jahrzehntelang. Manches verschwindet in der Tiefe meines Schrankes um Jahre später neues Lieblingsstück zu werden, so z.B. eine Flatterbluse aus den 90ern, die jetzt wieder total in ist (war sehr teuer damals). Einiges wird auch noch mal nachgefärbt, wenn die Farben verblasst sind.
    Man kann nachhaltig leben und trotzdem viele Kleider haben 🙂

  6. Das sage ich jetzt mal ganz provokativ, nur langweilige Leute müssen sich ihr Profil über individuelle, bunte, ausgefallene Kleidung schaffen. 😉

    Ich habe so viele Interessen und Betätigungen, daß für Kleidung nicht eine Minute übrig bleibt. Mein Interesse für Klamotten geht nicht darüber hinaus, daß man halt nun mal aus versch. Gründen nicht ohne durch die Welt spazieren kann….leider.

    Für mich ist so eine Basis-Kleidung, die man beliebig kombinieren kann, ideal.
    Auffällige Kleidung kann man im gleichen Umfeld auch nicht so oft wieder tragen.
    Das ist bei den obigen Stücken kein Problem.

  7. Stimmt, ich bin stinklangweilig und nur wenn ich meine pink-farbene Lieblingshose anhabe schauen mich die Leute an 🙂
    Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass die o.g. Aussage für mich zutrifft und nicht allgemein gültig ist. M.E. kann jede/r anziehen was er/sie mag. Aber deswegen gleich so ein Urteil zu fällen halte ich für etwas unfair.

  8. Erstens hatte ich das ja spaßig gemeint (siehe ;-)).
    Und zweitens war Dein Urteil über die Garderobe ja auch sehr streng.
    Aber klar, wegen mir kann das auch jeder machen wie er / sie will.
    Und ich bin da schon etwas extrem mode-muffelig…
    Also alles wunderbar…

  9. Ich muss ehrlich sagen, dass mir das nicht reichen würde. Ich finde die Sachen eher langweilig und die Kleider haben einen mehr als schlichten Schnitt. Ich bin gewiss kein Shopaholic, aber da ist mir dann doch zu dürftig.

  10. Ich sehe die Entrümpelerie des Lebens etwas kritischer! Habe dazu auch einen Artikel geschrieben: http://www.wir-ernten-was-wir-saeen.de/entruempeln-oder-erhalten

    Gerade weil aussortierte Kleidung und Technik häufig auf dem Müll landen, weil dafür nicht ausreichend Nachfrage besteht, ist die Nutzung bis zum Ende der Produktlebenszeit die beste Strategie.
    Damit wir trotzdem nicht den Überblick verlieren, kann es helfen, sich was bei Oma und Opa abzugucken: Auf hohe Qualität zu achten, Dinge zu reparieren und übersichtlich aufzubewahren kann sehr erfüllend sein und ist nachhaltiger als das Aussortieren von funktionsfähigen Produkten.

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