Präsentiert von:

5 kostenlose Online-Weiterbildungen: So nutzt du die Zeit zuhause sinnvoll

Foto: Pixabay/ CC0/ lichtsammler, fancycrave1, jeviniya

Wegen des Coronavirus verbringen wir mehr Zeit zuhause. Diese können wir nutzen, um endlos Serien zu schauen – oder eine Fremdsprache zu erwerben, coden zu lernen oder Imker zu werden. Wir zeigen dir, welche kostenlosen Online-Weiterbildungen es gibt.

Konzerte, Kino- und Restaurantbesuche: Auf all das müssen wir im November verzichten und sollten es auch danach auf ein sinnvolles Maß beschränken. Denn um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, müssen wir unsere Kontakte reduzieren und möglichst in unseren Häusern bleiben.

Doch wenn man plötzlich in der eigenen Wohnung festsitzt, wie soll man die Zeit dort füllen? Du könntest natürlich wochenlang Netflix bingewatchen – doch selbst Serienmarathons werden irgendwann langweilig. Wäre es nicht schöner, wenn du die Zeit sinnvoll nutzen würdest – indem du dich zum Beispiel online weiterbildest?

Das geht ganz leicht: Im Internet findest du zahlreiche Möglichkeiten, um dich bequem von zuhause aus fortzubilden. Du kannst zum Beispiel deine Französischkenntnisse erweitern, Yoga lernen oder dich über den Klimawandel weiterbilden. Wir stellen dir fünf kostenlose Online-Weiterbildungen vor:

1. Online-Weiterbildungen an der Uni

Du willst im Job weiterkommen oder dich beruflich umorientieren? Dann besuche einen MOOC (Massive Open Online Course). Die Online-Weiterbildungen werden oft von Universitäten angeboten, es gibt aber keine Zugangsbeschränkungen. Meist kannst du Vorlesungen im Video-Format abrufen und Prüfungen ablegen – wenn du ein Zertifikat möchtest, kostet das allerdings oft etwas. Nicht alle MOOCs sind kostenlos, doch die folgenden Seiten bieten ein großes Angebot an Gratis-Kursen:

  • EdX: Die Plattform wurde von den renommierten Colleges Harvard und MIT gegründet.
  • Coursera: Diese Seite bietet Kurse aus verschiedensten Bereichen, zum Beispiel Wirtschaft, Gesundheit und Sozialwissenschaften.
  • Codecademy und GA Dash: Hier kannst du kostenlos verschiedene Programmiersprachen lernen.
  • Haufe-Akademie: Hier gibt es kostenlose Online-Weiterbildungen zu Digitalisierung, beruflichen und sozialen Kompetenzen.
Das Handy lenkt beim Lernen ab.
Für Online-Weiterbildungen brauchst du nur einen Laptop. (Foto: CC0 / Pixabay / kaboompics)

2. Informiere dich über Nachhaltigkeit

Es gibt auch MOOCs mit Kursen rund um das Thema „Nachhaltigkeit“, unter anderem von der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit und mooin. Belege hier zum Beispiel Kurse zu „Imkerei“ oder ein sechswöchiges Seminar zu Risiken und Herausforderungen des Klimawandels.

Mehr Informationen: Nachhaltigkeit: Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung

Wenn du keine Lust auf eine Online-Weiterbildung hast, kannst du dir auch Podcasts zu Themen anhören, die dich interessieren:

Mehr Tipps: Von Achtsamkeit bis Zero Waste: 13 Podcasts rund um nachhaltigen Lebensstil

Oder du hörst dir einen Ted Talk an. Die sind höchstens 18 Minuten lang, du kannst sie also sehr gut beim Kochen abspielen, beim Spazieren oder einfach zwischendrin. Ein paar hörenswerte Vorträge zu Nachhaltigkeit sind:

3. Online-Weiterbildungen für Fremdsprachen

Viele mussten ihre Urlaubsreisen wegen des Coronavirus absagen. Das ist zwar schade aber auch essenziell, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Um dich deinem Reiseziel trotzdem nahe zu fühlen, kannst du passende Musik hören, Filme schauen – oder die Sprache lernen. Letzteres macht nicht nur Spaß – so eine kostenlose Online-Weiterbildung macht sich auch gut im Lebenslauf und wird dir bei der nächsten Reise von Nutzen sein. Es gibt zahlreiche Apps, mit denen du bequem vom zuhause aus Fremdsprachen trainieren oder neu erwerben kannst.

Zu den bekanntesten zählt zum Beispiel „Duolingo“. Die App bietet deutsche Sprachkurse für Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch an. Wer Englisch spricht, dem stehen insgesamt 36 Fremdsprachen zur Verfügung, darunter Schottisch-Gälisch und Klingonisch. Nicht alle Teile der App sind kostenlos, doch die Gratisversion reicht aus, um neue Vokabeln zu lernen und die meisten Übungen zu nutzen. Auch die Anwendung Busuu ist kostenlos nutzbar. Eine Premium-Mitgliedschaft mit mehr Übungen gibt es ab fünf Euro.

4. Klavier, Origami, Yoga: Skills verbessern oder neu lernen

Wolltest du immer schon lernen, wie man Origami faltet? Oder hast du dir mal ein Keyboard gekauft, um Klavierspielen zu lernen, doch das liegt nur ungenutzt in der Ecke? Würdest du gerne einmal Yoga ausprobieren?

Dann nutze die nächsten Wochen zuhause dafür. Der Vorteil: Du bist produktiv, ausgelastet und lernst eine neue Fähigkeit. Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen und Kurse, mit denen du dich online weiterbilden kannst – für jeden frei zugänglich, zum Beispiel auf Youtube. Hier ein paar Ideen:

5. Praktisches Wissen erwerben und anwenden

Online-Weiterbildungen können auch ganz praktisch sein. Jeder von uns hat beispielsweise eine Liste von Dingen, die es in und um Haus oder Wohnung zu erledigen gibt. Vielleicht ist der Fahrradreifen platt? Oder du müsstest mal wieder die Fenster putzen? Oder auf der Tischdecke sind Tomatenflecken, die beim Waschen einfach nicht rausgehen?

Normalerweise bleibt im Alltag nicht viel Zeit, um sich um die kleinen Probleme zu kümmern. Doch jetzt hast du Zeit im Überfluss. Also: Pack es an. Damit meinen wir nicht, dass du online einen neuen Reifen oder Tischdecke bestellen sollst. Probiere doch erst mal,  ob du die Gegenstände selbst reparieren oder den Flecken mit Hausmitteln zu Leibe rücken kannst. Auf Utopia.de erfährst du alles rund um:

Lies auch: Schluss mit dem Wegwerfen: 10 Tipps, wie wir Dinge länger nutzen

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(1) Kommentar

  1. Statt Kurse zur „Imkerei“ zu belegen, was heutzutage nur eine Anleitung zu tierquälerischer Massentierhaltung ist (selbst die angeblich „wesensgemäße“ Bienenhaltung ist keine ökologische Variante), könnten sich diejenigen, die Interesse an echtem Naturschutz und weniger an großer Honigausbeutung haben, beim Biologen Torben Schiffer über das wahre Wesen der Bienen und über Klotzbeuten informieren: beenature-project.com
    Außerdem: bienenbotschaft.de