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Corona-müde? 10 Tipps, wie du die Zeit sinnvoll nutzen kannst

Coronavirus, Tipps für zuhause
Foto: CC0 Public Domain / Pixabay

Auch nach rund zwei Jahren hat Corona unseren Alltag fest im Griff: Veranstaltungen werden immer wieder abgesagt, für Restaurant-, Kino- und Konzertbesuche sind die Auflagen streng und Wissenschaftler:innen raten dazu, soziale Kontakte einzuschränken. Noch immer also verbringen wir viel Zeit zuhause. Diese Zeit können wir sinnvoll nutzen.

Auch wenn man bei Corona-bedingten Regeln, Einschränkungen und Auflagen schnell den Überblick verlieren kann, kennen wir nach fast zwei Jahren Pandemie die Grundprinzipien der Pandemiebekämpfung auswendig: Neben Impfung Händewaschen, Hygieneregeln, Maske tragen, Abstand halten, soziale Kontakte meiden.

Auch wenn der letzte Lockdown zum Glück eine Weile her ist, verbringen wir immer noch viel Zeit in unseren vier Wänden. Und irgendwann wird halt auch Netflix langweilig.

Klar, wir sind alle Pandemie-müde, aber auch jetzt noch können wir diese Zeit nutzen und Dinge tun und ausprobieren, die auch später noch sinnvoll sind. Für die Umwelt, das Klima und die eigene Gesundheit. Wir haben zehn Tipps:

1. Selber kochen

Zugegeben, die Motivation war in der ersten Corona-Welle noch höher. Trotzdem: Statt auf Fertiggerichte zurückzugreifen, kannst du die Zeit nutzen, um selbst zu kochen. Das ist gleich aus mehreren Gründen sinnvoll: Wer selbst kocht, statt auf verarbeitete Produkte oder Fertiggerichte zu setzen, kann Palmöl, Zusatzstoffe und zu viel Zucker meiden und Müll reduzieren. Dabei gilt: Je naturbelassener der Zustand deiner Zutaten ist, desto besser. Rezepte findest du hier.

Tipp: Überlege dir vor dem Einkaufen, was du kochen willst und kaufe so ein, dass es für ein bis zwei Wochen reicht. Man weiß ja nie, wann man in Quarantäne muss… In unserem Artikel zu „Meal Prep“ findest du Anregungen, welche Lebensmittel auf deine Einkaufsliste können.

2. Vorräte anlegen

Vorräte im Haus zu haben, ist generell sinnvoll – auch wenn man sich nicht auf eine mehrtägige Quarantäne oder sonstige Katastrophen vorbereitet (wobei das auch nicht dumm ist). So muss man nicht ständig in den Supermarkt rennen, spart Geld und Zeit (für später, wenn man nicht mehr so viel davon hat wie aktuell).

Vorrat, Lebensmittel, Einkochen
Tipp: Lege Vorräte an. (Foto: CC0 / Pixabay / strecosa)

Die Zeit zuhause kannst du gut dafür verwenden, selber Vorräte anzulegen. Das macht Spaß und Sinn: So weißt du was drin steckt – und was nicht. Frisches Gemüse (und teilweise Obst) kannst du zum Beispiel einlegen, einkochen oder trocknen. In unserem Artikel zeigen wir, drei Methoden, um Lebensmittel zu konservieren. Gesunde, haltbare Lebensmittel kannst du auch durch Fermentieren herstellen. In diesem Artikel findest du zudem einfache Tipps zum Vorräte anlegen.

Das Landwirtschaftsministerium empfiehlt auch unabhängig vom Coronavirus, immer einen Notvorrat zuhause zu haben. Wir haben uns die Liste mit den empfohlenen Lebensmitteln in diesem Artikel mal genauer angesehen: Mit diesen Lebensmitteln kommst du 10 Tage aus

3. Zu Ökostrom wechseln

Zu Ökostrom zu wechseln dauert eigentlich nur wenige Minuten. Aber selbst die nimmt man sich nie. Dabei ist eigentlich immer ein guter Zeitpunkt für diese unaufwändige, aber extrem effektive Tat.

Wenn du deinen Vertrag bei Ökostrom kündigst, kannst du zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln.
Der Wechsel zu Ökostrom geht schnell und einfach. (Foto: CC0 / Pixabay / adege)

Denn wer einmal gewechselt hat, unterstützt von da an jeden Tag umweltfreundliche erneuerbare Energien anstatt gefährliche Atomkraftwerke und klimaschädliche Kohlekraftwerke. Hier erfährst du, wie du in fünf einfachen Schritten den Stromanbieter wechselst und hier, welche Ökostrom-Anbieter wir empfehlen.  

4. Zu einer nachhaltigen Bank wechseln

Neues Jahr, neue Bank: Wechsle jetzt zu einer nachhaltigen Bank. Da kannst du sicher sein, dass dein Geld nicht Atom- oder Kohlekraft, Rüstungsindustrie oder Nahrungsmittelspekulation unterstützt, sondern sinnvolle soziale oder ökologische Projekte.

Bei diesen 5 grünen Banken machst du alles richtig.

5. Videokonferenzen statt Dienstreisen – immer noch

Dienstreisen und Meetings haben die meisten von uns längst größtenteils ins Netz verlagert: Videokonferenzen, Telcos und Homeoffice haben sich als Alternativen zu klimaschädlichen Flugreisen etabliert.

Und das zeigt: Es geht wohl auch ohne Flugzeug. Was schlecht für den Luftverkehr ist, ist gut für das Klima. Wäre doch mal sinnvoll auch unabhängig von Covid-19 zu überlegen, ob (Dienst-)Reisen mit dem Flieger immer notwendig sind.

6. Den Großputz erledigen – und Ausmisten

Der Frühling wird zwar noch etwas auf sich warten lassen, aber im Frühjahr wollen wir ja vielleicht auch lieber wieder mehr raus als Hausarbeit zu erledigen. Warum also nicht schon jetzt anfangen mit dem „Frühjahrsputz“? Die besten Tipps findest du in unserem Artikel:

Tipp: Ein neues Jahr ist für viele auch eine Gelegenheit, Bilanz zu ziehen – und mal gründlich auszumisten. Und zwar im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Hier einige Tipps:

7. Bücher lesen

Hast du in deinem Bücherregal ein ganzes Fach voller Bücher, die du eigentlich schon ewig mal lesen wolltest? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Statt wehmütig aud deine reduzierten sozialen Events zu blicken, schnapp dir ein Buch und lies. Hier ein paar Vorschläge:

Nutze die Zeit, um Bücher zu lesen.

Wer keine Lust auf lesen hat (und noch Lust auf Fernsehen), kann die Zeit natürlich auch dafür nutzen, spannende Dokumentationen und Filme zu schauen. Ein paar Vorschläge findest du hier: Diese 15 Dokus muss man gesehen haben

8. Keinen Schrott kaufen

Gerade, wenn sich Langeweile breit macht, erscheint Online-Shopping oft als netter Zeitvertreib. Ist es aber nicht. Nutze die Zeit sinnvoll, um eben keine unnötigen Elektrogeräte, Einrichtungsgegenstände oder Klamotten zu kaufen. Wir haben 7 Tipps gesammelt, die dir dabei helfen, weniger zu konsumieren.

Investiere dein Geld lieber wieder in sinnvolle Dinge und Veranstaltungen, wenn sich die Lage etwas beruhigt hat. Besonders Kunst- und Kulturschaffende machen immer noch Einbußen, aber auch Restaurants, Cafés und Bars. Solche Einrichtungen sind auf dich und deine Kaufkraft angewiesen, um zu überleben.  

9. Statt neu kaufen: reparieren

Das Fahrrad hat seit Wochen einen Platten (und die Fahrradwerkstätten sind immer noch alle ausgebucht), dein Handy hat einen gesprungenen Bildschirm und deine Socken sind voller Löcher? Die ruhigen Abende kannst du nutzen, um Reparaturen und Flickarbeiten zu erledigen, die schon lange anstehen. Reparieren ist nicht nur sinnvoll für die Umwelt sondern auch denkbar einfach. Wir haben zehn Tipps, wie du Dinge länger nutzen kannst.  

10. Zeigt euch solidarisch

Immer sinnvoll, jetzt aber besonders: Zeigt euch solidarisch, helft euch gegenseitig. Setzt eure Mitmenschen keinem unnötigen Risiko aus und helft mit, die Ausbreitung des Virus zu bremsen – mit allen bekannten und verfügbaren Mitteln.

Hinweis: Die Originalversion dieses Beitrags erschien im März 2020, als wir noch wenig über das Virus wussten. Wir haben sie inhaltlich an die aktuellen Gegegebenheiten angepasst.

English version available: Coronavirus: 10 Tips on How to Make Best Use of Your Time at Home

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