Kürbis einlegen: Leckeres Grundrezept und Variationsmöglichkeiten

Foto: Utopia / Leonie Barghorn

Im Herbst wird es wieder Zeit für leckere Kürbisse. Du kannst deine Ernte einlegen, dann hält sich der Kürbis sich auch über die Saison hinaus und schmeckt köstlich zu Brot und Käse oder Fleisch.

Kürbisse sind oft viel zu groß, um mit einem Mal aufgegessen zu werden. Durch das Einlegen löst du dieses Problem auf eine sehr leckere Weise. Falls du eigene Kürbisse im Garten hast, kannst du so auch die Ernte haltbar machen. Süß-sauer eingelegt, hält sich Kürbis nämlich mindestens sechs Monate. So kannst du ihn auch außerhalb der Saison genießen. Wir haben ein einfaches Grundrezept für dich, das du mit Gewürzen deiner Wahl verfeinern kannst.

Kürbis süß-sauer einlegen: Grundrezept

Die Kürbisstücke ziehen in dem würzigen Sud, bevor sie gekocht werden.
Die Kürbisstücke ziehen in dem würzigen Sud, bevor sie gekocht werden.
(Foto: Utopia / Leonie Barghorn)

Für sechs Twist-off-Gläser à 400 Milliliter brauchst du folgende Zutaten:

  • zwei Kilo Muskatkürbis oder eine andere Kürbissorte deiner Wahl
  • 750 Milliliter Weißweinessig
  • drei Esslöffel Salz
  • 250 Gramm Zucker

Zubereitung:

  1. Schneide den Kürbis in Spalten und entferne den faserigen Teil des Fruchtfleischs mitsamt den Kernen mit einem Messer oder einem Löffel. Die Kerne sind übrigens viel zu schade zum Wegwerfen. Wenn du sie im Ofen röstest, wird aus ihnen ein leckerer Snack.
  2. Muskatnusskürbisse haben eine dicke Schale, die beim Kochen lange braucht um gar zu werden. Deshalb solltest du die Kürbisspalten schälen, falls du Muskatkürbis verwenden. Bei anderen Kürbissen wie dem Hokkaidokürbis ist das nicht unbedingt nötig. Schneide die Spalten anschließend in mundgerechte Stücke und lege sie in eine große Schüssel.
  3. Gib den Essig zusammen mit 250 Millilitern Wasser, dem Salz und dem Zucker in einen Topf. Falls du den Kürbis würzen möchtest, gibst du die Gewürze an dieser Stelle ebenfalls in den Topf. Koche die Mischung auf und lasse sie anschließend abkühlen.
  4. Gieße den abgekühlten Sud über die Kürbisstücke und lasse sie einen Tag lang zugedeckt bei Raumtemperatur in dem Sud ziehen.
  5. Sterilisiere die Gläser, in die du die Kürbisstücke füllen möchtest.
  6. Gib die Kürbisstücke mitsamt dem Sud in einen großen Topf und bringe sie zum Kochen. Lasse den Kürbis für etwa zwei Minuten kochen, bis die Stücke gar, aber noch bissfest sind.
  7. Nimm die Kürbisstücke aus dem Sud und verteile sie auf die Gläser. Koche den Sud nochmals auf und gieße ihn anschließend über die Kürbisstücke, sodass diese vollständig bedeckt sind. Verschließe die Gläser sofort fest.

Bewahre den eingelegten Kürbis an einem kühlen dunklen Ort auf. Lasse ihn dort für mindestens zwei Wochen durchziehen, bevor du die Gläser öffnest.

Gewürze für süß-sauer eingelegten Kürbis

Kürbis und Ingwer passen nicht nur in einer Kürbissuppe gut zusammen.
Kürbis und Ingwer passen nicht nur in einer Kürbissuppe gut zusammen.
(Foto: CC0 / Pixabay / Couleur)

Süß-sauren Kürbis kannst du mit vielen Gewürzen aromatisieren. Hier sind einige Tipps dazu:

  • Zum Kürbis und zu dem süßlichen Sud passen sehr gut winterliche Gewürze, zum Beispiel eine Zimtstange, eine Vanilleschote, ein paar Gewürznelken oder gehackter Ingwer.
  • Eine säuerlich-herbe Note bekommt der Kürbis durch eine Mischung aus zwei Esslöffeln Senfkörnern, einem Esslöffel Pfefferkörnern, je vier Nelken und Lorbeerblättern und zwei Teelöffeln Wacholderbeeren.
  • Du kannst den Kürbis auch mediterran-scharf einlegen: Gib dafür je vier gehackte Zwiebeln, Knoblauchzehen und Chilischoten sowie einige Rosmarinzweige in den Sud.

Alternative zum Einlegen: Du kannst auch Kürbis einfrieren (in Stücken oder als gekochtes Püree) oder ein leckeres Kürbis-Chutney oder –Kompott kochen, um Kürbis haltbar zu machen.

Weitere Artikel zum Thema auf Utopia.de

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: