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Nosferatu-Spinne in Deutschland: So solltest du reagieren

Foto: Dextwin, CC0, via Wikimedia Commons

Die Nosferatu-Spinne ist eigentlich nicht in Deutschland beheimatet und wurde vermutlich mit dem Güterverkehr eingeschleppt. Wie du dich dem Tier gegenüber am besten verhalten solltest, um einen Biss zu vermeiden, erfährst du hier.

Die Nosferatu-Spinne ist ursprünglich eigentlich nur rund um den Mittelmeerraum anzutreffen. So ist sie im Norden Afrikas und in südeuropäischen Regionen bis zu den südlichen Alpen beheimatet. Mit dem Güterverkehr kam sie vermutlich nach Deutschland. Aufgrund der Klimakrise und den steigenden Temperaturen fühlt sie sich mittlerweile auch hierzulande wohl und breitet sich dementsprechend aus.

Aufsehen erregt sie vor allem durch ihr gefährliches Aussehen. So ist sie behaart und größer als die meisten heimische Spinnen. Besonders gefährlich ist ihr Gift jedoch für den Menschen nicht.

Nosferatu-Spinne: Verhalten und Merkmale

Die Nosferatu-Spinne gehört laut dem NABU zu den seltenen Spinnenarten, die bei einem Biss die menschliche Haut durchdringen können. Das klingt im ersten Moment besorgniserregend, ist es aber nicht. Denn das Gift der Spinne tötet zwar Insekten und andere Spinnen, ist für den Menschen jedoch ungefährlich. Ein Biss wirkt auf den Menschen deshalb nur wie ein leichter Wespenstich.

In Deutschland wurde die Spinne bislang übrigens vor allem in Gebäuden gesichtet. Das könnte daran liegen, dass sich die Mittelmeer-Spinne lieber ins Warme flüchtet. In der Wohnung kannst du sie dann fast überall antreffen. Denn im Gegensatz zu anderen Spinnen baut sie sich kein Netz, sondern sucht sich Verstecke, aus denen sie dann schnell hervorschießt, wenn sie auf Jagd ist. Selbst an Glasscheiben kann die Spinne hochklettern. Möglich machen das Hafthaare an ihren Beinen.

Begegnung mit der Nosferatu-Spinne: Tipps & Hinweise

Siehst du die Nosferatu-Spinne in der Wohnung, gilt erst einmal: Ruhe bewahren. Denn aggressiv wird die Spinne nur dann, wenn sie sich von dir bedroht fühlt. Bleibst du ruhig, wird sie dich vermutlich kaum beachten.

Um sie aus der Wohnung zu entfernen, solltest du sie am besten einfangen und wieder in die Natur entlassen. Dafür stülpst du ein ausreichend großes Glas über das Tier und schiebst dann ein Stück Pappe darunter, sodass sich die Spinne auf der Pappe befindet. Der NABU bittet zudem darum, das Tier zu melden. So kann sich der Umweltverband ein besseres Bild von der Verbreitung der eingeschleppten Tierart machen.

Hast du öfter mit Spinnen in der Wohnung zu kämpfen, kannst du bestimmte Gerüche in der Wohnung vertreiben, die die Tiere abschrecken. Dazu gehören beispielsweise:

Die Gerüche kannst du zum Beispiel in Form von ätherischen Ölen in der Wohnung versprühen oder als Raumduft nutzen. Weitere Tipps bekommst du hier: Spinnen vertreiben: Diese Mittel helfen

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