Teebaumöl: Anwendung gegen Pickel und andere Beschwerden

Foto: CC0 Public Domain / Pixabay / Taken / Deedster

Teebaumöl wirkt nicht nur gegen Pickel und Hautunreinheiten. Es lindert auch die Beschwerden bei Insektenstichen, Erkältungskrankheiten und juckender Kopfhaut. Es gilt auch als natürliches Antibiotikum. Hier erfährst du mehr über die Anwendung und Wirkung von Teebaumöl.

Teebaumöl gegen Pickel und mehr: ein altbekanntes Heilmittel

Der Teebaum stammt ursprünglich aus Australien. Seine heilenden Eigenschaften sind den Aborigines schon seit Jahrhunderten bekannt. Sie bereiteten einen Sud aus den Blättern des Baumes, um vor allem Hautprobleme und Wunden zu versorgen.

Heute wird das wertvolle Teebaumöl – wie die meisten ätherischen Öle – mittels Dampfdestillation gewonnen. Eine Tonne Blätter und Astwerk ergibt in etwa zehn Liter reines, leicht gelbliches Teebaumöl. Die Teebäume wachsen sehr schnell nach, selbst wenn sie bis zum Boden abgeschnitten wurden. Der Geruch des Teebaumöls ist frisch und herb, aber wegen seiner Intensität nicht jedermanns Sache.

Teebaumöl: das natürliche Antibiotikum und seine Wirkung

Teebaumöl beinhaltet viele Wirkstoffe, die es zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Hausapotheke machen. Grund für seine heilenden Eigenschaften sind vor allem die enthaltenen „Terpinene“ (ca. 40 Prozent).

Diese wirken laut Netdoktor gegen…

  • Entzündungen,
  • Bakterien und Viren sowie
  • Pilzinfektionen.

Traditionell wird das Öl auch bei oberflächlichen Wunden sowie Insektenstichen angewendet.

Vor allem bei Pickeln, entzündlichen Hautproblemen und Unreinheiten (z.B. Akne) soll Teebaumöl die Beschwerden lindern und die Ursachen bekämpfen.

Auch bei Erkältungskrankheiten, juckender Kopfhaut und Pilzerkrankungen wie etwa Nagelpilz sowie als natürliches Deo kann Teebaumöl genutzt werden.

Teebaumöl in guter Qualität: 100 Prozent Reinheit

Wir empfehlen Teebaumöl in Bio-Qualität
Wir empfehlen Teebaumöl in Bio-Qualität
(Foto: avocadostore.de)

Echtes Teebaumöl hat seinen Preis, das liegt an der aufwendigen Herstellung. Lass dich also nicht von günstigeren, parfümierten Ölen verleiten, die deiner Haut eher schaden können.

  • Hochwertige Qualität erkennst du daran, dass 100 Prozent reines Teebaumöl in dem Fläschchen enthalten sind.
  • Wir empfehlen Teebaumöl in Bio-Qualität, da dieses frei von Pestiziden ist (gibt es z.B. im Bio-Laden und bei **Avocadostore).

Anwendung von Teebaumöl bei Hauterkrankungen

Die häufigste Anwendung von Teebaumöl ist gegen Pickel, Hautunreinheiten und entzündliche Hauterkrankungen. Das liegt vor allem der antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung von Teebaumöl. So wendest du das Öl an:

  • Pickel betupfst du mit reinem Teebaumöl auf einem Wattestäbchen vorsichtig mehrmals am Tag.
  • Bei Hautunreinheiten und entzündlichen Hauterkrankungen im Gesicht kannst du morgens und abends zwei bis drei Tropfen Teebaumöl in etwas lauwarmem Wasser lösen und dein Gesicht mit einem Schwamm reinigen. Du kannst auch ein paar Tropfen Teebaumöl direkt auf ein feuchtes Abschminkpad geben und die betroffenen Stellen damit einreiben. Ist der ganze Körper betroffen, einfach zehn Tropfen ins Badewasser tun und für eine halbe Stunde wirken lassen.

Teebaumöl hilft auch bei Insektenstichen

Ätherische Öle halten mit ihrem intensiven Geruch nicht nur Insekten fern, sie können auch die Beschwerden nach einem Insektenstich lindern. Teebaumöl eignet sich neben Nelken-, Lavendel- und Eukalyptusöl besonders gut. Es reduziert außerdem die Schwellung (mehr zur Wirkung von verschiedenen ätherischen Ölen gibt es in einschlägigen Ratgebern, zu finden auch bei **Avocadostore).

Anwendung: Teebaumöl direkt auf den Stich auftragen und einwirken lassen. Den Vorgang mehrmals täglich wiederholen, bis die Beschwerden nachlassen.

Teebaumöl lindert Erkältungen

Teebaumöl lindert Erkältungen
Teebaumöl lindert Erkältungen
(Foto: CC0 / pixabay / silviarita)

Teebaumöl ist auch als natürliches Antibiotikum bekannt. Es lindert einige Begleiterscheinung einer Erkältung. Achte jedoch unbedingt darauf, Teebaumöl hochverdünnt zu verwenden.

  • Gegen Halsschmerzen kannst du drei Tropfen Teebaumöl in ein Glas lauwarmes Wasser geben und mit dieser Lösung gurgeln, dann ausspucken.
  • Bei Schnupfen hilft eine Inhalation mit Teebaumöl. Einfach ein paar Tropfen Teebaumöl dem Wasser zum Inhalieren beifügen. Der Dampf tut auch der gereizten Haut um die Nase gut.

Teebaumöl gegen juckende, schuppige Kopfhaut

Juckt die Kopfhaut und bilden sich Schuppen, ist diese gereizt und entzündet. Teebaumöl beruhigt die Kopfhaut dank seiner entzündungshemmenden Wirkstoffe.

Anwendung: Einfach fünf Tropfen Teebaumöl zum Shampoo hinzufügen und die Haare damit gründlich waschen.

Vorsicht vor allergischen Reaktionen

Teebaumöl enthält zu einem großen Teil Terpinene. Diese stehen in Verdacht Allergien auslösen zu können. Daher solltest du zunächst das Teebaumöl nur an einer kleinen Stelle deiner Haut testen, bevor du es großflächig aufträgst. Vor allem bei minderwertigem Teebaumöl können Nebenwirkungen wie Hautrötungen auftreten. Daher raten wir zu 100 Prozent Teebaumöl in Bio-Qualität und einer stark verdünnten Anwendung.

Tipp: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, Teebaumöl in lichtgeschützten Verpackungen zu lagern (Bericht). So könne das Risiko von Nebenwirkungen minimiert werden.

Heimische Alternativen zum exotischen Teebaumöl

Teebaum: Entscheidend sind die Blätter
Teebaum: Entscheidend sind die Blätter
(Foto: CC0 / Pixabay / Taken)

Teebaumöl hat positive Eigenschaften, ist jedoch auch kritisch zu betrachten. Das Öl stammt nämlich von einer exotischen Pflanze, ihr Anbau ist wegen der hohen Nachfrage stark industrialisiert. Die Arbeiter in den Anbaugebieten erhalten oft nur einen geringen Lohn. Außerdem muss das Öl aus Australien oder anderen tropischen oder subtropischen Gebieten eingeflogen werden. Das sorgt für eine schlechte CO2-Bilanz. 

Alternativ kannst du auf heimische Pflanzen mit ähnlicher Wirkung zurückgreifen, etwa auf Kamille (gibt es ebenfalls als ätherisches Öl bei **Avocadostore). Auch Aloe vera ist eine gute Alternative, da sie problemlos in der Wohnung gehalten werden kann. Sie produziert jedes Jahr viele Ableger, die du auch an Freunde weitergeben kannst.

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(1) Kommentar

  1. Sehr schöner Artikel. Mir konnte das Wunderöl aus Australien auch helfen. Ich hatte starke Zahnschmerzen da sich eine Entzündung gebildet hatte. Hab dann täglich 2-3 mit 1-2 Tropfen in Wasser verdünnt meinen Mund gut ausgespühlt und schon nach wenigen Tagen ginge es wesentlich besser. Seitdem verwende ich täglich Teebaumöl und es hilft auch sehr gut bei Mundgeruch. Die Tipps hab ich übrigens hier gefunden: https://teebaumöl-hilfe.de
    lg