Pilze aufwärmen – ist das gefährlich?

Pilze Pfifferlinge aufwärmen
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Immer wieder liest man davon, dass Pilze nicht aufgewärmt werden dürfen. Wir verraten wann ein Erhitzen unproblematisch ist und wann du von einem erneuten Aufwärmen besser ablassen solltest.

Pilze aufwärmen: das musst du bei Pilzgerichten beachten

Pilze sollten kein zweites Mal aufgewärmt werden.
Pilze sollten kein zweites Mal aufgewärmt werden. (Foto: CC0 / Pixabay / Jamoluk)

Der altbekannte Mythos, Pilzgerichte dürften nicht aufgewärmt werden, ist längst überholt. Er stammt aus einer Zeit, als es noch nicht in jedem Haushalt Kühlschränke gab. Heute ist auch das Aufwärmen von übrig gebliebenen Speisen, die Pilze enthalten, kein Problem mehr – sofern du ein paar grundlegende Regeln beachtest.

Mit den folgenden Verhaltensregeln musst du dir um deine Gesundheit keine Sorgen machen:

  • Grund für den Mythos ist die Tatsache, dass Pilze zu den leicht verderblichen Lebensmitteln zählen. Wärme beschleunigt den Verfallsprozess, es können giftige Abbauprodukte entstehen. Pilzgerichte sollten also niemals für längere Zeit bei Zimmertemperatur herumstehen oder warmgehalten werden.
  • Kälte hingegen verlangsamt den Prozess. Daher ist es wichtig, Pilzgerichte nach der Zubereitung rasch abzukühlen und nicht länger als einen Tag im Kühlschrank zu lagern.
  • Beim Aufwärmen sollte man das Pilzgericht bei mindestens 70 Grad gut erhitzen.
  • Von einem zweiten Aufwärmen ist hingegen dringend abzuraten, da das Pilzeiweiß sehr empfindlich ist und es durch die Umwandlung in giftige Abbauprodukte nach dem Verzehr zu Übelkeit und Brechdurchfall kommen kann.

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