Pizzateig aufbewahren: So geht’s ohne Plastikfolie

pizzateig aufbewahren
Foto: CC0 / Pixabay / Skitterphoto

Vorbereiteten Pizzateig aufzubewahren ist eine gute Idee. Worauf du achten solltest und wie du den Pizzateig nachhaltig lagerst, erfährst du hier.

Wenn du einen selbstgemachten Pizzateig aufbewahren möchtest, dann hast du dazu einige Optionen. Wir empfehlen dir, auf Frischhaltefolie zu verzichten. Um die Plastikfolie herzustellen, werden fossile Rohstoffe wie Erdöl benötigt. Das schadet nicht nur der Umwelt. Nach dem einmaligen Gebrauch landet die Folie im Abfall und trägt zu den Folgen von Plastikmüll bei.

Verwende deshalb nachhaltige Alternativen, um deinen Pizzateig zu lagern. Mit der richtigen Methode bleibt der Teig mehrere Tage frisch. Wenn es also einmal schnell gehen soll, dann bereite ihn bereits im Vorfeld vor. Bewahre den Pizzateig im Kühlschrank auf, bis du ihn verwerten möchtest.

Übrigens: Du kannst Pizzateig einfrieren, um ihn lange zu lagern. In diesem Fall musst du jedoch die Auftauzeit bedenken, der Teig ist also nicht so schnell einsatzbereit. Allerdings verbraucht die Tiefkühltruhe viel Energie. Deshalb ist diese Methode weniger nachhaltig, als den frischen Teig im Kühlschrank aufzubewahren. Wenn du allerdings sowieso eine Tiefkühltruhe benötigst, kannst du mit dieser Option den Pizzateig bis zu drei Monate lang aufbewahren.

Bienenwachstuch: Der natürliche Folienersatz

Der Teig hält sich im Kühlschrank für zwei Tage. Brauche ihn danach auf.
Der Teig hält sich im Kühlschrank für zwei Tage. Brauche ihn danach auf.
(Foto: CC0 / Pixabay / Mrdidg)

Bewahre den Pizzateig alternativ zur Frischhaltefolie in Bienenwachstüchern auf. Die Tücher sind eine natürliche Verpackungsalternative, um Lebensmittel ganz ohne Plastik länger frisch zu halten. Außerdem sind sie wiederverwendbar.

Du kannst die Wachstücher selber machen. Natürlich kannst du sie auch in einem Unverpacktladen oder gut sortierten Bioladen kaufen. Wähle zum Beispiel die Tücher von Wax Wrap & Wildwax aus Deutschland oder Jaus’n Wrap aus Österreich.

Um den Pizzateig in einem Wachstuch zu lagern, gehe wie folgt vor: 

  1. Bereite den Pizzateig zu.
  2. Forme ihn zu Kugeln, die sich in jeweils ein Wachstuch einwickeln lassen. 
  3. Lege die Teigkugeln in den Kühlschrank.
  4. Knete sie ein bis zweimal am Tag durch, damit der Teig locker bleibt.

Wenn du den Teig verwenden möchtest: Hole ihn aus dem Kühlschrank, knete ihn noch einmal kräftig durch und rolle ihn aus zum Belegen und Backen.

Verbrauche den Pizzateig spätestens nach zwei Tagen.

Pizzateig in der Schüssel aufbewahren

Knete den Teig regelmäßig durch, damit er seine Konsistenz behält.
Knete den Teig regelmäßig durch, damit er seine Konsistenz behält.
(Foto: CC0 / Pixabay / webandi)

Eine weitere Möglichkeit, den Pizzateig aufzubewahren, ist in einer abgedeckten Schüssel. Auch bei dieser Methode verzichtest du auf Einmalplastik. 

So lagerst du Pizzateig in der Schüssel:

  1. Bereite den Pizzateig zu.
  2. Lege ihn als große Kugel geformt in eine Schüssel.
  3. Benetze ein Küchentuch mit Wasser. 
  4. Lege das feuchte Tuch über die Schüssel. Das ist wichtig, damit der Teig nicht austrocknet und somit porös wird.
  5. Knete den Teig ein bis zweimal pro Tag durch, damit er seine Konsistenz behält.
  6. Halte das Küchentuch feucht, indem du es bei Bedarf mit Wasser benetzt. Wechsle das Küchentuch einmal am Tag, damit sich keine Keime bilden können.

Knete den Teig vor der Zubereitung noch einmal kräftig durch. Dann ist er fertig zum Ausrollen und Belegen. 

Pizzateig im Kühlschrank gelagert hält sich zwei Tage.

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