Umweltwissenschaften: Studium, Inhalte und Berufe

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Umweltwissenschaften studieren: Bist du naturwissenschaftlich begabt und an Lösungen für aktuelle Umweltprobleme interessiert? Dann könnte dieser Studiengang zu dir passen. Wir stellen dir das Studium mit entsprechenden Berufsmöglichkeiten vor.

Umweltwissenschaften: Der Studiengang im Überblick

Mit einem Umweltwissenschaften-Studium kannst du dich mit aktuellen Klima- und Umweltproblemen auseinandersetzen.
Mit einem Umweltwissenschaften-Studium kannst du dich mit aktuellen Klima- und Umweltproblemen auseinandersetzen.
(Foto: CC0 / Pixabay / sasint)

Der Studiengang „Umweltwissenschaften“ verbindet Natur- und Sozialwissenschaften miteinander. Auf diese Weise kannst du lernen, globale Klima- und Umweltprobleme aus naturwissenschaftlicher Perspektive zu betrachten. Außerdem lernst du die gesellschaftlichen Umstände und Handlungsweisen kennen, die zu Umweltproblemen führen können und erarbeitest Lösungsansätze mit natürlichen Ressourcen.

Voraussetzungen:

Um Umweltwissenschaften studieren zu können, brauchst du die Hochschulreife. Außerdem ist der Studiengang zulassungsbeschränkt. Wie hoch der Numerus Clausus ist, hängt von der Anzahl der Bewerber ab. Informiere dich vorab, ob du an deiner favorisierten Universität nur zum Winter- oder auch zum Sommersemester mit dem Studium starten kannst.

Universitäten/(Fach-)Hochschulen:

In Deutschland gibt es einige Universitäten, die den Studiengang „Umweltwissenschaften“ anbieten. Wir haben dir einige von diese zusammengestellt.

Bachelorstudiengänge:

Masterstudiengänge:

Abschluss:

  • Bachelor of Science (6 Semester)
  • Master of Science (4 Semester)

Inhalte des Studiengangs Umweltwissenschaften

Naturwissenschaften, wie Chemie, bilden einen wichtigen Bestandteil des Umweltwissenschaftsstudiums.
Naturwissenschaften, wie Chemie, bilden einen wichtigen Bestandteil des Umweltwissenschaftsstudiums.
(Foto: CC0 / Pixabay / geralt)

Entscheidest du dich, Umweltwissenschaften zu studieren, wirst du an jeder Universität etwas andere Schwerpunkte für diesen nachhaltigen Studiengang finden. Gerade für den Masterstudiengang gibt es verschiedene Spezialisierungen.

Einer davon ist beispielsweise der Studiengang „Marine Umweltwissenschaften“ an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg, der den Schwerpunkt auf Meer- und Küstenforschung legt. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar grundlegende Inhalte, die die Umweltwissenschaften auszeichnen. Dies sind in erster Linie Naturwissenschaften, die mit unterschiedlichen Akzenten gelehrt werden:

  • Chemie: Anorganische Chemie, Umweltchemie
  • Physik: Umweltphysik, Biophysik
  • Mathematik: Stochastik
  • Biologie: Mikrobiologie
  • Umwelt- und Geowissenschaften

Über die Naturwissenschaften hinaus spielen auch wirtschaftliche sowie sozialwissenschaftliche Module eine wichtige Rolle für den Studiengang Umweltwissenschaften. Dabei hängt es von der Universität ab, ob diese Pflicht sind oder du dir im Wahlpflichtbereich aussuchen kannst, was du noch zusätzlich belegen möchtest.

  • Rechtswissenschaften: Umweltrecht
  • Volks- und Betriebswirtschaftslehre
  • Philosophie
  • Psychologie: Pflanzen- und Tierpsychologie, Wirtschaftspsychologie

Umweltwissenschaften: Diese Berufsfelder sind möglich

Wer Umweltwissenschaften studiert hat, kann als Berater*in in einem Architekturbüro arbeiten.
Wer Umweltwissenschaften studiert hat, kann als Berater*in in einem Architekturbüro arbeiten.
(Foto: CC0 / Pixabay / 889520)

Mit einem abgeschlossenem Studium der Umweltwissenschaften stehen dir eine ganze Reihe an unterschiedlichen Berufsmöglichkeiten offen. Wir haben dir einige davon zusammengestellt. Beachte dabei, dass du einen abgeschlossenen Master-Abschluss benötigst, um in Führungspositionen arbeiten zu können.

  • Begutachtung und Beratung: Mit einem abgeschlossenen Umweltwissenschaftsstudium kannst du deine Karriere in einem Architekturbüro oder einer Baufirma starten und dieses als Gutachter bzw. Berater unterstützen.
  • Lehre und Forschung: Ob an der Universität oder in anderen Forschungs- und Bildungseinrichtungen kannst du dein Fachwissen, welches dir im Studium vermittelt wurde, an andere weitergeben bzw. an spannenden Projekten zu Umwelt- und Klimathemen forschen.
  • Wissenschaftsjournalismus: Als Umweltwissenschaftler*in kannst journalistisch aktiv werden und für ein Fachmagazin schreiben oder in der Presseabteilung einer Institution beruflich durchstarten.
  • Politische Arbeit: Vielleicht möchtest du dich auch politisch für die Umwelt einsetzen. Mit einer Mitarbeit in einer Nichtregierungsorganisation (NGO) stehen dir in Stiftungen und Vereine auch eine Reihe verschiedener Arbeitsmöglichkeiten offen.

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