Wenn Babys Schnupfen haben: Ursachen, Tipps und wirkungsvolle Hausmittel

Baby Schnupfen
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Wenn Babys Schnupfen haben können sie schlecht trinken und sind leidig. In diesem Artikel erfährst du mehr über Ursachen und wie du deinem Baby mit Hausmitteln helfen kannst.

Ursachen von Schnupfen bei Babys

Auch durch aufgestoßener Muttermilch kann es zu Schnupfen kommen.
Auch durch aufgestoßener Muttermilch kann es zu Schnupfen kommen. (Foto: CC0 / Pixabay / PublicDomainPictures)

Diese Ursachen haben Erkältungen speziell bei Babys:

  • Wie bei Erwachsenen auch ist häufig eine Infektion der Atemwege verantwortlich für den Schnupfen. Viren oder Bakterien werden per Tröpfcheninfektion übertragen und lösen die Erkrankung aus. Da Babys über geringere Abwehrkräfte als Erwachsene verfügen, sind sie besonders anfällig für solche Infekte.
  • Auch aufgestoßene Muttermilch, die in die Nasengänge gelangt ist, kann für eine verstopfte Nase sorgen.
  • In Erregungszuständen können die Nasenschleimhäute anschwellen und den Schnupfen hervorrufen.

Einem Schnupfen beim Baby vorbeugen

Mit der richtigen Händehygiene verringerst du die Ansteckungsgefahr.
Mit der richtigen Händehygiene verringerst du die Ansteckungsgefahr. (Foto: CC0 / Pixabay / jackmac34)

Mit diesen einfachen Tipps kannst du dem Schnupfen vorbeugen:

Hausmittel gegen Schnupfen

Ein Spaziergang an der frischen Luft kann deinem Baby Linderung verschaffen.
Ein Spaziergang an der frischen Luft kann deinem Baby Linderung verschaffen. (Foto: CC0 / Pixabay / pasja1000)

Ein normaler Schnupfen ist nach wenigen Tagen abgeklungen. Hat dein Baby auch nach einer Woche immer noch Schnupfen, solltest du spätestens dann einen Arzt konsultieren. Auf keinen Fall solltest du deinem Baby Medikamente ohne ärztlichen Rat geben.

Um den Schnupfen deines Babys zu lindern, kannst folgende Mittel verwenden:

  • Oft tun sich Babys schwer mit einer verstopften Nase zu trinken. Achte deshalb besonders auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
  • Wenn dein Baby schon Beikost bekommt, kannst du ihm warmen Tee anbieten. Er hilft gegen einen rauen Hals.
  • Frische Luft tut auch deinem Baby gut. Ein kleiner Spaziergang kann die Nase zumindest etwas befreien.
  • Ruhe und Schlaf helfen. Versuche, soweit möglich, Anstrengungen und Anspannungen von deinem Baby fernzuhalten.
  • Zu warme und zu trockene Luft sorgt dafür, dass sich die gereizte Nasenschleimhaut nicht erholen kann. Lüfte daher ausreichend. Achte jedoch darauf, dass dein Baby nicht der Zugluft ausgesetzt ist.
  • Bei Erwachsenen werden oft ätherische Öle empfohlen. Bei Babys können diese jedoch zu allergischen Reaktionen führen, weshalb davon abgeraten wird.
  • Inhalieren kann helfen. Du solltest jedoch dein Baby nicht direkt dem heißen Dampf aussetzen. Lass stattdessen heißes Wasser in der Dusche laufen und setze dich mit deinem Baby für einige Minuten daneben. Der Wasserdampf tut dein Atemwegen gut. Achte anschließend darauf, dass die Kleidung des Babys nicht feucht oder gar nass geworden ist. Ziehe deinem Baby ansonsten trockene Kleidung an.
  • Wenn im Liegen der Schleim in der Nase den Rachen herunterläuft, kann das zusätzlich zu Hustenreiz führen. Erhöhe das Kopfteil im Bett deines Baby deshalb leicht. Dazu legst du einfach etwas direkt unter die Matratze und sorgst du für leichte Schräglage.
  • Um die Nase deines Babys vom Sekret zu befreien, kannst du einen Nasensauger verwenden – wenn es dein Kind akzeptiert. Beachte dabei unbedingt die Hinweise des Herstellers.

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