Nach Veggie jetzt Bio: Rügenwalder Mühle bringt Bio-Wurst auf den Markt

Foto: © Rügenwalder Mühle

Die Rügenwalder Mühle will ab Juli Bio-Wurst verkaufen. Ob das bei den Kunden ankommt, testet der Wursthersteller zunächst mit zwei Bio-Varianten des „Schinken Spickers“.

Die Rügenwalder Mühle will Vorreiter für Bio-Wurst werden. Bislang bietet der Wursthersteller noch keine Bio-Produkte an – das ändert sich jedoch diesen Sommer: Am 3. Juli bringt das Unternehmen den Schinken Spicker Mortadella, sowie Schinken Spicker Bärlauch-Lyoner in Bio-Qualität auf den Markt.

Rügenwalder Bio-Wurst kommt in die Supermärkte

Für die Bio-Schinken-Spicker verwendet Rügenwalder Bio-Fleisch aus Deutschland und Dänemark. Die Bio-Alternative wird in der 80-Gramm-Packung 1,49 Euro kosten.

Wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet, haben Edeka, Rewe, Netto-Marken-Discount und Händler der „Markant-Gruppe“ den Bio-Schinken-Spicker bereits bestellt. Je nachdem wie die beiden Bio-Wurstsorten ankommen, wird Rügenwalder womöglich weitere Bio-Produkte entwickeln.

Rügenwalder Mühle setzt auf Schinken Spicker

Dass das Unternehmen ausgerechnet den Schinken Spicker für den Bio-Einstieg ausgewählt hat, ist kein Zufall. Auch als Rügenwalder vor einigen Jahren zum ersten Mal Veggie-Wurst einführte, machten fleischlose Schinken Spicker den Anfang. Inzwischen gibt es ein ganzes Sortiment an fleischlosen Produkten.

Utopia meint:

Es gibt gute Gründe, ganz auf Fleisch oder tierische Produkte zu verzichten. Wer den Konsum grundsätzlich ablehnt, wird womöglich auch den neuesten Plan von der Rügenwalder Mühle nicht gutheißen. Man sollte aber nicht vergessen: Das Unternehmen macht mit Bio-Produkten einen wichtigen Schritt hin zu einer artgerechteren Tierhaltung und weniger Tierleid.

Durch die Bekanntheit der Marke werden außerdem womöglich Kunden erreicht, die sonst nie Bio kaufen würden. Und vielleicht zeigt sich ein ähnlicher Effekt wie schon bei den Veggieprodukten: Nachdem die Rügenwalder Mühle Fleischersatzprodukte erfolgreich in die Supermärkte gebracht hatte, zogen andere große Fleischhersteller nach.

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