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Wie der Klimawandel unsere Gesundheit bedroht

Foto: © John Foxx

Die globale Erderwärmung wird unser Leben auf der Erde dramatisch verändern – das merken wir schon jetzt. Wir zeigen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unsere Gesundheit hat.

Extreme Wetterlagen, schmelzende Gletscher, Dürren, Hitzewellen – neben den direkten Auswirkungen auf unsere Umwelt, bedroht der Klimawandel bereits jetzt die Tierwelt und wird in Zukunft auch für unsere Gesundheit zur Gefahr werden. Was passieren kann, wenn sich die Erde erhitzt:

Infektionskrankheiten breiten sich leichter aus

In einer Untersuchung von 24 Institutionen, darunter die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagen Forscher voraus, dass sich durch die steigende Temperaturen Infektionskrankheiten schneller und einfacher ausbreiten können.

Im „The Lancet Countdown on Health and Climate Change“ heißt es etwa, dass die Infektionsraten des Dengue-Virus mit dem fortschreitenden Klimawandel steigen könnten. Das Virus wird von der Aedes aegypti übertragen. Die Mücke ist eigentlich in den Tropen zuhause – siedelt vermutlich aber auch schon in Südeuropa, im südlichen Teil der USA und in Australien, so die Forscher. Dort jedenfalls erkranken Menschen am sogenannte Dengue-Fieber.

Das Fieber verursacht Übelkeit, hohes Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen – in schlimmen Fällen kommt es zu Schockzuständen und Blutungen, die tödlich enden können.

Die wärmeren Temperaturen sorgen auch dafür, dass sich andere Insekten wohler in ursprünglich eher kühleren Regionen fühlen könnten. Gefährliche Krankheiten übertragen zum Beispiel auch Zecken und der Eichenprozessionsspinner.

Durch die Erderwärmung bereiten sich Infektionskrankheiten breiter aus. (Foto: © jarun011 / stock.adobe)

Der weltweite Hunger wird zunehmen

Laut des Berichts gibt es aber eine noch größere Gesundheitsgefahr, die vom Klimawandel ausgeht: Der weltweite Hunger wird weiter zunehmen. Die steigenden Temperaturen sorgen für Ernteverluste. Gerade in Regionen in Asien und Afrika, die besonders stark vom Klimawandel betroffen sind, hat sich die Zahl der unterernährten Menschen laut Bericht seit 1990 sogar von 398 Millionen auf 422 Millionen erhöht.

Sobald sich die Erdtemperatur um ein Grad erhöht, sinkt die Weizenernte um sechs Prozent, die Reisernte sogar um zehn Prozent. Durch wärmere Ozeane gehen die Fischbestände zurück und so drohen 1,4 Milliarden Menschen eine Unterversorgung mit zentralen Mikronährstoffen wie Zink und Omega-3-Fettsäuren, schreiben die Autoren der Studie.

Hitzewellen können schwere gesundheitliche Folgen haben

Hitzewelle
Mit der Hitze kommen weitere Folgen für die Gesundheit.

Noch sind Infektionskrankheiten und Hunger zumindest in Europa keine akute Bedrohung. Hier drohen uns wegen der Erderwärmung andere Gesundheitsgefahren. So etwa die Hitze.

Im Bericht heißt es, dass weltweit im Jahr 2015 allein 175 Millionen Menschen über 65 Jahre Hitzewellen ausgesetzt waren. Alte und kranke Menschen reagieren besonders empfindlich auf die Hitze, für sie können die gesundheitlichen Folgen schwer sein. Die Hitze belastet Herz, Kreislauf und Nieren, es drohen Hitzschläge und die Nieren können geschädigt werden, wenn der Körper zu wenig Wasser bekommt.

Luftverschmutzung macht Menschen krank

Die zunehmende Luftverschmutzung treibt den Klimawandel auf der einen Seite weiter an. Andererseits macht sie immer mehr Menschen krank. Die Studie geht allein im Jahr 2015 von 803.000 vorzeitigen Todesfälle in 21 asiatischen Ländern durch Luftverschmutzung aus. Weltweit würden in 87 Prozent der Städte die Feinstaubgrenzwerte der WHO regelmäßig überschritten.

Luftverschmutzung macht Menschen krank. (Foto: © rh2010 / stock.adobe)

Erhöhtes Allergierisiko

In dem Buch „Zwei Grad mehr in Deutschland. Wie der Klimawandel unseren Alltag verändern wird“, zeigen die Autoren ebenfalls mögliche Folgen durch den Klimawandel für unsere Gesundheit auf. So erklären sie, dass sich durch die Erderwärmung auch der Pollenflug verstärken wird. Längere Vegetationsperioden verstärken sich – das wiederum erhöht das Allergierisiko. Zusätzlich werden sich neue hochallergene Pflanzenarten ansiedeln, wie es die aus Nordamerika stammende beifuß-blättrige Ambrosie schon getan hat.

Was können wir tun?

Statt nun, angesichts der drohenden Gesundheitsgefahren, zu resignieren, sollten wir uns vor allem eine Frage stellen: Wie können wir das Klima schützen? Denn noch ist es nicht zu spät. Mit diesen einfachen Tipps zum Klimaschutz, kann jeder im Alltag selbst etwas gegen den Klimawandel tun.

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