Fair Fashion: 6 empfehlenswerte Labels für den Herbst

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Fotos: armedangels, hessnatur, wunderwerk

Wir zeigen dir, bei welchen Modelabels du auch dieses Jahr Fair Fashion für den Herbst findest. Pullis, Jacken und Co. wurden nachhaltig gefertigt und sehen dabei mindestens so gut aus, wie jede herkömmliche Marke.

Bald werden die Tage wieder kürzer und kälter – genau der richtige Moment, um sich nach Herbstmode umzusehen. Wir zeigen dir, was nachhaltige Fair-Fashion-Modelabels dieses Jahr in ihren Kollektionen anbieten. Vielleicht ist ja dein neuer Lieblingspullover oder -mantel dabei?

Fair Fashion von Armedangels – schlichte Jacken, Pullis und Basics

Einer der Pioniere der nachhaltigen Fair Fashion und mittlerweile auch in der „normalen“ Fashion-Szene ein Begriff: Armedangels. Das Label ist bekannt für seine Basics in bester Qualität – Fairtrade und GOTS zertifiziert. In der neuen Kollektion wechseln sich allerlei Streifenmuster mit Vogelprints und schlichten Basics ab. Die Regenjacke besteht zu 100% aus recyceltem Polyester, der Pullover und das Kleid aus Bio-Baumwolle sind vegan und GOTS-zertifiziert. Unaufgeregte, schlichte Klassiker – Pullis, Hoodies, Jacken, Shirts, Hosen für Frauen und Männer – zu erschwinglichen Preisen findest du bei Armedangels jede Menge.

Die Produkte kannst du in vielen Läden shoppen, z.B. im Onlineshop oder** bei Le Shop Vegan oder im Avocadostore.

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Armedangels präsentiert in seiner Herbstkollektion allerlei bunte Farben und Muster. (Foto: Armedangels)

People Tree – einzigartige Kleider und Pullis für den Herbst

Schon seit zwanzig Jahren ist People Tree in der Fair Fashion Szene für seine bunten Designs bekannt. In der neuen Kollektion wechseln sich bunte Muster mit schlichten Lieblingsstücken ab, die nie aus der Mode kommen – wie der modische Pulli mit Rüschenelementen und das olivfarbene Trench-Kleid. Zum Einsatz kommen vor allem Bio-Baumwolle und Wolle. Die meisten Teile des GOTS-zertifizierten englischen Labels entstehen übrigens in Handarbeit in ressourcenschonenden Arbeitsprozessen und nach dem Fair Trade Standard.

Die Kleidung von People Tree ist dabei nicht teuer als beliebte Markenkleidung; du bekommst sie in vielen nachhaltigen Mode-Läden oder online**, z.B. bei Avocadostore, Le Shop Vegan oder Greenality.

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People Tree zeigt auch dieses Jahr viel Liebe zum Detail – wie in diesem Pullover mit Rüschenelementen oder dem verspielten Trench-Kleid. (Foto: People Tree)

Zeitlose Herbstmode von Lanius

Lanius ist Fair Fashion aus Köln, das Label um Designerin und CEO Claudia Lanius ist GOTS-zertifiziert und produziert in Europa und Asien unter fairen Bedingungen. Zweimal im Jahr bringt Lanius eine neue Kollektion heraus: Herbst/Winter und Frühling/Sommer. Die Stückzahl der Kollektionen ist klein, die Designs zeitlos und die Materialien langlebig.

Vor allem die Pullover der aktuellen Herbst/Winter Kollektion bestechen durch schlichtes Design und stimmungsvolle Farben – außerdem bestehen sie aus Bio-Baumwolle, Tencel und Schurwolle – die veganen Teile der Kollektion sind mit dem „PETA-Approved Vegan“ Logo zertifiziert und gekennzeichnet.

Die aktuelle Kollektion von Lanius bekommst du in Fair Fashion-Läden oder online** im eigenen Onlineshop, bei Avocadostore, Glore oder Greenality.

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Bei Lanius gibt es unter anderem die modisch geschnittenen Pullover in Trendfarben. (Foto: Lanius)

Gemütliche Strick-Looks von Hessnatur

Bei der neuen Kollektion von Hessnatur steht der Wohlfühl-Faktor im Vordergrund: Die Looks reichen von lässig bis elegant und lassen dich an kalten Herbsttagen garantiert nicht frieren. Der Versand für nachhaltige Fair Fashion existiert schon seit 1976. Außerdem verfügt Hessnatur über ein veganes Sortiment und viele der Stücke werden in Deutschland produziert. Das Unternehmen ist GOTS-zertifiziert und Mitglied bei der Fair Wear Foundation.

Herbstmode und weitere Produkte von Hessnatur findest du** auf ihrer Website und Amazon.

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Bei Hessnatur findest du gemütliche Lieblingspullover en masse. (Foto: Hessnatur)

Lieblingsstücke für kalte Tage von Grüne Erde

Grüne Erde ist bereits seit 2010 GOTS-zertifiziert und verwendet ausschließlich Materialien aus biologischem Anbau, vor allem aus Bio-Baumwolle. Außerdem werden die Stoffe möglichst schonend verarbeitet – Chemikalien werden weitestgehend vermieden. In ihrer Herbstkollektion stellt die Marke verschiedenste Outfits für Herbst- und Wintertage vor, die alle Liebe zum Detail und Naturverbundenheit ausstrahlen.

Fair Fashion von Grüne Erde findest du in in den Grüne Erde Stores in Deutschland oder Österreich oder auf ihrer Website.

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Mit dieser Jacke und dieser Mütze bist du auf kalte Herbsttage vorbereitet. (Foto: Grüne Erde)

Elegante Street-Looks von Wunderwerk

Die neuen Fair Fashion Looks von Wunderwerk könnten verschiedener nicht sein: Fetzige Sprüche und Muster wechseln sich mit eleganten Mänteln und verspielten Designs ab – ein jugendlicher Look mit eleganter Note. Zusätzlich denkt das Eco-Fashion-Label aus Düsseldorf auch an die Umwelt: Ihre Kleidung besteht aus natürlichen Materialien und ist GOTS-zertifiziert – außerdem werden die Kleidungsstücke hauptsächlich in Europa gefertigt.

Dein Wunderwerk-Outfit kannst du online** zum Beispiel auf Avocadostore, Greenality, Glore oder Loveco erstehen.

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Bei Wunderwerk findest du unter anderem schicke Street-Looks. (Foto: Wunderwerk)

Noch mehr nachhaltige Modelabels findest du in der Utopia-Bestenliste:

Auch richtig schöne Schuhe gibt es in nachhaltig – bei Veja zum Beispiel:

Weiterlesen auf Utopia.de:

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(4) Kommentare

  1. Alles wunderbar, aber was mich ärgert, das nur wieder mal nur für Leute mit Stromlinienförmiger Figur dort kaufen können. Frauen wie ich mit einer Konfektionsgröße von 46/48 würden das gerne unterstützen, nur wird max. Größe L (was bei vielen Herstellern mittlerweile eine 40/42 ist und keine 44/46) angeboten.

    Was sagte mein Deutschlehrer immer „Der Ansatz war gut, Thema verfehlt, Setzen, 6“

  2. Mir als Mann fehlen die trendigen Hamburger „Recolution“ und die Stuttgarter „Greenality“. Gibt es an denen was auszusetzen oder sind die nur zu klein?

  3. Was mich etwas enttäuscht ist die Kurzlebigkeit. Ich möchte keine Namen nennen, aber ich bin mit dem Anspruch auf nachhaltige, zeitlose Mode, die zwar einmal etwas mehr kostet aber dafür lange Freude bereitet, schon so oft auf die Nase gefallen: die Nähte gehen auf, die Shirts verlieren die Form und das leider nicht nur in Ausnahmefällen (und ja, ich kann die Waschanleitung lesen 😉 )
    Steinigt mich, aber im Gegensatz dazu finden sich ein paar H&M Shirts schon seit einigen Jahren in meinem Schrank und sind gut genutzt.
    Das soll jetzt kein Aufruf für billige Kleidung sein aber ich werde das Gefühl nicht los, dass es wie überall darum geht den Konsum anzukurbeln, dass Bio-Qualität nicht unbedingt gute Verarbeitung bedeutet und dass unter dem Deckmäntelchen von fairer Produktion nochmals 200 % auf den Preis draufkommen. Ist das nötig?
    Was es braucht ist Kleidung (im besten Falle gut und fair produziert) die lange tragbar und haltbar ist – das ist nachhaltig.

  4. @Mala: Da gebe ich dir vollkommen recht! Am Ende will jedes Unternehmen Geld machen – was ich auch verstehen kann. Und die schwarzen Schafe werden immer mehr, die Idealisten, die vor vielen Jahren vielleicht wirklich aus dem nachhaltigen Hintergrund begonnen haben, werden weniger. So läuft das eben. Am Ende muss es eben jeder selbst entscheiden.

    Weiß zufällig jemand, wie es bei den Brillen von Jérôme Boateng aussieht (http://www.edel-optics.de/JB-by-Jerome-Boateng-Sonnenbrillen.html)? Ich habe mal gelesen (und finde es leider nicht mehr), dass er sich für die nachhaltige oder zumindest faire Produktion einsetzt.

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