Besser unterwegs: schöne Winterschuhe gibt es auch in fair, nachhaltig und vegan

Winter Schuhe von ekn, Waldviertler, Good Guys und Co.
Foto: ekn footwear, GoodGuys

Bei Schnee, Nässe und Regen braucht man einen Winterschuh, der nicht nur gut aussieht, sondern auch robust ist. Solche Schuhe in fair, nachhaltig oder vegan zu finden, ist nicht ganz einfach, aber möglich. Wir zeigen 6 Hersteller, bei denen du bessere Schuhe bekommst.

Die hier vorgestellten Labels legen verschiedene Schwerpunkte: Einige verwenden für ihre Winterschuhe veganes Leder aus Mikrofaser oder recycelten PET-Flaschen. Echtes Leder beziehen andere aus Deutschland oder Mitteleuropa, wo Leder in der Regel als Nebenprodukt der Lebensmittelproduktion anfällt und so kein zusätzliches Tierleid verursacht. Ein Hersteller verwendet sogar Leder aus kontrolliert biologischer Tierhaltung.

In unserem Artikel Echtes Leder, pflanzlich gegerbtes Leder, Bio Leder – das steckt dahinter erfährst du alles über nachhaltiges Leder.

ekn footwear – Independent-Label mit fairem Anspruch

Bevor er das Label ekn gründete, war Firmenchef Noel Klein-Reesink bei hessnatur tätig. Hier lernte er alles über faire und ökologische Produktion. Mit diesem Wissen brachte er 2011 schließlich die erste ekn-footwear-Kollektion auf den Markt.

Seine Motivation: Klein-Reesink wollte Schuhe mit fairem Anspruch machen, die nichts mehr mit dem verstaubten Öko-Image zu tun haben. Gleichzeitig wollte er unabhängig von großen Marken arbeiten. Mit ekn footwear ist ihm das gelungen.

Winter-Schuhe von ekn footwear aus pflanzlich gegerbtem Leder
Desert High in Camel für 169,90 Euro // Cedar Boot in Wildleder Rust 199,90 Euro // Rosewood in schwarzem Glattleder 159,99 (Foto: © ekn footwear)

Produzieren lässt ekn die schicken Treter in Portugal, in der Nähe von Porto. Von hier bezieht das Label sein pflanzlich gegerbtes Leder und fertigt Sneaker, Halbschuhe und Boots unter fairen Bedingungen. Die Sohlen vieler ekn-Schuhe bestehen aus recycelten Abfällen der Schuhsohlen-Industrie. Die Schnürsenkel sind aus Bio-Baumwolle. Alle Materialien stammen aus der selben Gegend und werden in einem Umkreis von 30 Kilometern produziert.

Der Firmenname ekn bedeutet Samen oder Saatgut in einer alten osmanischen Sprache. Klein-Reesik gefällt die Metapher, die sich daraus ergibt: „Mit dem Claim ‚be the seed‘ drücken wir aus, dass wir selbst das Saatgut sein können für eine etwas bessere Welt“. Unterstützt wird das Label von bekannten Künstlern wie Max Herre und Joy Denalane.

Um die Qualität der Schuhe zu wahren und um Ressourcen zu schonen, produziert ekn nur in kleinen Stückzahlen – die Schuhe sind dafür umso schöner.

Kaufen**: bei Greenality, hessnatur, Avocado Store

Vegan und pflanzlich gegerbt: Traditionsschuhe von John W. Shoes

Im Jahr 1608 von Schuhmacher Johann Wagener gegründet, fertigt das Familienunternehmen bis heute Schuhe mit ökologischem Anspruch. Die Schuhe werden in Handarbeit hergestellt und das Leder ausschließlich vegetabil gegerbt.

„Auch als die Chromwelle in den 1940er Jahren kam, sind wir bei der pflanzlichen Gerbung geblieben. Wir kommen aus dem handwerklichen Bereich und haben dadurch schon immer großen Wert auf Handwerkskunst und Naturmaterialien gelegt“, sagt Firmenchef Detmar Johannes Wagener.

Das Leder für die Winterschuhe stammt aus Spanien oder Portugal und wird mit Eichenrinde gegerbt. Die etwa 80 Mitarbeiter in zwei Fabriken in Spanien bezahlt das Unternehmen tariflich, den Näherinnen ermöglicht es auf Wunsch Heimarbeit: Das Material für etwa 40 Schuhe wird ihnen morgens nach Hause gebracht, hier nähen sie die Schuhe zusammen, abends werden sie wieder abgeholt. So können sich die Angestellten ihre Zeit frei einteilen und sich um ihre schulpflichtigen Kinder kümmern.

Winter-Schuhe von Johnny W. Shoes: vegan oder aus pflanzlich gegerbtem Leder
Veganer Schuh „7425-YB“ für 109,99 Euro // Schuh aus pflanzlich gegerbtem Leder „7910 Braun“ für 169,90 // Veganer Schuh „7427-YB“ für 119,90 Euro (Foto: © Johnny W. Shoes)

Im Sortiment findet man auch vegane Winterschuhe. Diese bestehen aus recycelten PET-Flaschen, Biobaumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau, Kork aus Portugal und Leinen. Die PET-Flaschen werden in Portugal und Spanien zu dem lederähnlichen Material aufgearbeitet und ebenfalls in Spanien zu Schuhen verarbeitet.

John W. Shoes sind langlebig: Sie besitzen ein herausnehmbares Fußbett, das man bei Bedarf durch ein orthopädisches ersetzen kann. Der Hersteller bietet seine Schuhe in Unisex an, die Größen reichen von Schuhgröße 35 bis 46, einige Modelle gibt es auch in Über- und Untergrößen.

Kaufen**: im John W. Shoes Store in Büren, bei Vivanda, Waschbär, Greenality, Amazon

Think! – Winterschuhe, die zum Nachdenken anregen sollen

Von kunterbunt bis klassisch – bei Think! ist wirklich für jeden etwas dabei. Martin Koller, der aus einer 200 Jahre alten Schuhmacherdynastie stammt, wollte sich nicht mit der Tatsache abfinden, dass „gesunde Schuhe so furchtbar hässlich aussehen“ – das Unternehmen war geboren.

Winter-Schuhe von Think! aus pflanzlich gegerbtem Leder
Schuhe aus ausschließlich pflanzlich gegerbtem Leder: LIAB Stiefelette haselnussbraun für 179,90 Euro // GURU Stiefelette grau für 229,90 Euro // GUAD Stiefelette anthrazit 149,90 Euro // KONG CITY Stiefelette schwarz 299,90 Euro (Foto: © Think!)

Das wasser- und schmutzabweisende Leder bezieht Think! aus Deutschland und Mitteleuropa. Gegerbt wird es in Deutschland und Italien. Dabei ist das Innenleder der Schuhe ausschließlich vegetabil gegerbt, das Außenleder nicht bei allen Modellen. Schuhe die vollständig aus vegetabil gegerbte Leder bestehen, erkennt man an der grünen Blume im Futter.

Das Unternehmen produziert unter fairen Bedingungen und in Handarbeit ausschließlich in langjährigen Partnerbetrieben in Bosnien, Italien, Ungarn und Rumänien. Wer es ganz genau wissen will, der kann hier nachfragen wo sein Schuh hergestellt wurde: Wo wurden meine Think! Schuhe hergestellt?

Die Einlagen der Winterschuhe kann man auswechseln, entweder gegen orthopädische oder aber neue Einlagen. So können die Schuhe besonders lange getragen werden. Um ihre Haltbarkeit noch zu verlängern kann man Think! Schuhe bei Bedarf beim Händler reparieren lassen. Am Ende ihres Schuhlebens können sie sogar recycelt werden.

Kaufen**: in verschiedenen Think!-Läden deutschlandweit, im Think! Online-Shop, bei Vivanda, Waschbär, oder Amazon

Good Guys: vegane & faire Winterschuhe

Im Jahr 2010 gründete die französische Künstlerin und Designerin Marion Hanania das vegane Schuh-Label Good Guys. Als langjährige Vegetarierin wollte sie eine ökologische, stylische und qualitativ hochwertige Alternative zu Lederschuhen schaffen.

Vegane Winter-Schuhe von Good Guys aus recycelbarer Mikrofaser, Leinen, Naturkautschuk
Ayita Black Veg.suede für 159 Euro // Norider Khaki Veg.suede für 190 Euro (Foto: © Good Guys)

Hanania designed die Schuhe in Paris und lässt sie in Portugal unter fairen Bedingungen fertigen. Als Materialien für die Schuhe dienen Mikrofaser, Leinen und Naturkautschuk. Daraus entsteht ein leichter, wasserfester, langlebiger und bequemer Schuh, der von Peta das „Approved Vegan“-Label erhielt.

Die Materialien bezieht Good Guys aus Italien, Spanien oder Portugal. Mikrofaser ist nicht optimal, da sie ein Kunststoff ist und somit nicht biologisch abbaubar. Laut Hersteller kann die verwendete Mikrofaser aber vollständig recycelt werden. Good Guys produziert so CO2-neutral wie möglich und ist Öko-Tex 100 zertifiziert, was eine weitgehend schadstofffreie Produktion gewährleistet.

Kaufen: im Online-Shop von Good Guys

enna – Winterschuhe aus Bioleder

Seit 2014 gibt es beim nachhaltigen Versandhaus Waschbär Schuhe aus vegetabil gegerbtem Bio-Leder. Bio-Leder heißt in dem Fall tatsächlich Bio: das Leder ist nach Biokreis-Richtlinien zertifiziert und stammt von Rindern aus der Mecklenburgischen Schweiz. Dazu arbeitet Waschbär mit dem Allgäuer Lederproduzenten Ecopell zusammen, der ausschließlich Rohstoffe aus Deutschland verwendet, die zudem IVN-Naturleder-zertifiziert sind.

Schuhe der Waschbär Hausmarke enna aus zertifiziertem Bio-Leder
Bio-Schlupfstiefelette, nougat 199,95 Euro // Bio-Schnürboot für SIE marine 189,95 Euro // Bio-Ankle-Boot, ziegel 159,95 (Foto: © Waschbär)

Gestartet war das ökologische Versandhaus mit zwei Bio-Modellen der hauseigenen Schuhmarke enna im Jahr 2014. „Es kam uns zunächst gar nicht darauf an, große Gewinne einzufahren, sondern darum, die Produktion von Bio-Leder zu fördern und dem Tier, von dem das Leder stammt, in angemessener Weise gerecht zu werden“, sagt Sabine Leimenstoll, Einkäuferin für enna Schuhe bei Waschbär.

Die Winterschuhe kamen gut an bei den Kunden und so gibt es dieses Jahr bereits fünf Herbst/Winter-Modelle für Damen und zwar Schnürboots, Stiefeln und Stiefeletten. Auch Sommerschuhe aus Bio-Leder soll es 2017 geben.

Die Schuhe aus Bio-Leder werden in einer kleinen Fabrik im spanischen Elche hergestellt. Hier sind je nach Auftragslage um die 15 Schuhmacher beschäftigt. Das einzige Problem beim Bio-Leder: Der Ausschuss ist noch relativ hoch, denn „die Tiere sind länger am Leben, als solche aus konventioneller Haltung und zudem viel draußen unterwegs. Dadurch kommt das Leder eben nicht ohne Kratzer und Schrammen daher. Das Problem ist, dass der Kunde ein makelloses Produkt will. Wir hoffen aber, dass auch hierfür das Verständnis wächst“, erklärt Leimenstoll.

Waschbär ist Mitglied bei der Fair Wear Foundation und verpflichtet sich damit nicht nur bei den eigenen Mitarbeitern, sondern auch bei seinen Partnerbetrieben faire Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Die Schuhe aus Bio-Leder sind etwas teurer als die restlichen des Labels enna, „wenn man sich aber überlegt, dass es 70 bis 200 Arbeitsschritte braucht, bis so ein Schuh entsteht, dann weiß man auch was er wert ist“, so Leimenstoll.

Kaufen**: beim Umweltversandhaus Waschbär

Waldviertler: Qualitätsschuhe aus Österreich

Schuhfabrikant Heinrich Staudinger übernahm 1991 eine als Sozialprojekt gegründete und schließlich gescheiterte Schuhwerkstatt im österreichischen Schrems. Die Schuhmarke Waldviertler war geboren. Die Schuhe werden auch heute noch hauptsächlich hier im Waldviertel produziert.

Der Firmenchef vertrieb schon vor der Unternehmensgründung Öko-Schuhe und entschied sich schließlich dazu eine eigene Schuhmarke aufzubauen. Aus der Schuhwerkstatt und den Schuhgeschäften entwickelte sich das Unternehmen GEA. Heute vertreibt GEA vor allem Waldviertler Schuhe und Waldviertler Taschen, aber auch GEA Möbel, Naturmatratzen und Accessoires.

Waldviertler hat eine besondere Unternehmensphilosophie: Sie orientiert sich am Konzept der Gemeinwohlökonomie. Hier wird der Erfolg des Unternehmens auch am Nutzen für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt berechnet – nicht nur am wirtschaftlichen Wachstum.

Winter-Schuhe von Waldviertlerer
Wilderer 195 Euro // El Milagro 270 Euro // Jaga 175 Euro // Rosa Lux 189 Euro (Foto: © Waldviertler)

Die für Waldviertler Schuhe verwendeten Materialien stammen möglichst aus der Region, das Leder wird mischgegerbt. Die Schuhe werden traditionell im niederösterreichischen Waldviertel in Handarbeit gefertigt. Überprüfen kann man das bei Führungen durch die Werkstätten, die Staudinger persönlich anbietet.

Die Winterschuhe kosten gibt es ab etwa 150 Euro. Sie halten quasi ein Leben lang; reparieren lassen kann man sie in allen GEA-Filialen. Für alle Produkte gilt: lange Lebensdauer statt Wegwerfmentalität. Auf Schuhe gibt es deshalb auch eine einjährige Garantie. Auf Nachfrage stellt GEA auch vegane Schuhe aus Mikrofaser her.

Kaufen: im Online-Shop von Waldviertler, bei eBay, in GEA-Filialien oder im Werk vor Ort im österreichischen Schrems.

Weitere empfehlenswerte Schuhmarken findest du auch in unserer Bestenliste: Die besten nachhaltigen Schuhlabels

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(8) Kommentare

  1. „Fair“ scheint das neue omnipotente Wunderwort zu sein – wer hier kauft hat schon gewonnen! Ablasshandel wohin das Auge schweift; dahinter steckt die Absicht, den Käufer in einen Verkäufermarkt zu verwandeln. Was rar ist, wird teuer. Schuld sind die Arbeitnehmer in den Werken in Rumänien, Portugal, Tunesien, der Türkei und wer-weiß-nicht-wo die neuen den alten „Geiern“ sich in den bereits gemachten Nester häuslich einrichten. Immerhin in Portugal liegt der Mindestlohn „nur“ 62% unter dem für Altersarmut sorgenden in Deutschland, in Polen sind es dann schon 70%, Rumänien glatt bei 84%. Davon liegen die täglichen Arbeitsstunden höher – Ausgleich muss sein! Um die 30% mehr bei 60-80% weniger. Da bekommt Ost-West-Gefälle gleich eine deutlichere Neigung!

    Und damit es nicht genug ist, verdonnert die CSU geführte Bayern die ausländischen LKW, die sogar um die schlecht bis gar nicht gepflegten Stampfer der dicken-deutschen-Durchschnittsfamilie passgenau gefertigte Gutes-Gewissen-Treter „frei Haus“ liefern noch die Ausländermaut.

    Halleluhja- was ein Fest!

  2. Immer wieder freue ich mich über diese Überschriften, öko und vegan.
    Und dann sehe ich Eure angebotenen Produkte, hergestellt aus Tiermassennmord
    aber immerhin ökologisch gerbte Leichenhäute.
    weiterso liebe Utopias.
    Ich jedenfaölls bestelle jertzt endlich eure Newsletters ab.

  3. stimmt, Sigurd… besonders schön ist auch die Stilblüte:
    … pflanzlich gegerbte Schuhe sind vegan… …Blödsinn bleibt eben Blödsinn…
    …und macht das Grundübel nicht besser… eher schlimmer…
    weil irgendwie entschuldbarer…

  4. Hui, was ist denn hier los?

    Was kann denn Utopia für die in den Kommentaren genannten Missständen?
    Und wieso ist es schlimm, wenn für jeden etwas angeboten wird? Utopia ist kein veganes Online-Magazin. Sie haben ja trotzdem vegane Alternativen im Angebot.

  5. Ich bin auch verwundert, wie der Schreiber des Artikels darauf kommt, dass Leder, welches von Tieren der Nahrungsmittelindustrie stammt, kein zusätzliches Tierleid erzeugt. Zum Einen ist auch hier ist das Leder ein wichtiger Geschäftszweig, ein Teilaspekt der Ausbeutung von Tieren. Und solange es gewinnträchtige Bereiche gibt, werden die Tiere mißbraucht. Außerdem erzeugt der Konsum von Leder Bedarf auf dem Markt und dieser wirkt sich auch auf Bereiche aus, wo Tiere ausschließlich fürs Leder getötet werden.

  6. Leder, welches von Tieren aus der Nahrungsmittelindustrie stammt, erzeugt KEIN zusätzlichs Tierleid. Sorry, aber das ist einfach richtig. Wir leben in Europa wo mehr als 96 % der Menschen mehr oder weniger regelmäßig Fleisch essen. Sozial verantwortlich erzeugte Lederschuhe sind langlebig und gut. Und wenn dann auch noch mit für die Umwelt verantwortlichen Farben gefärbt wird, ist doch alles bestens. Frohe Weihnachten

  7. Leute! Wie wäre es mit die Realität ansehen und als existent anerkennen, um dann an den wichtigsten Ecken wirklich etwas tun zu können – zumindest versichsweise?!
    Da sehr viele vegane Produkte umweltschädlich sind (alles, was nicht kompostierbar ist, schädigt auf irgendeine Art, also auch PET-Recycling-Produkte!) wäre es längst an der Zeit, sich kompromisslos für Tierhaltung und (sorry an alle empfindlicheren Seelen) -Verwertung einzusetzen, die Tiere züchtet, hält und der Essens-, Leder-, und sonstigen Aufbereitung zuführt weitgehend OHNE dass die Tiere dabei leiden müssen. Vegetabil gegerbtes Leder, Fell u.ä. kompostiert in wenigen Jahren, Kunstpelz, PET-Recycling-Leder etc. NIE! Eine Frage noch: wo bleiben die tierfreundlich hergestellten fair gehandelten Orthopädischen Schuhe für all diejenigen von uns für die Schuhe mehr sind als modische Assessiores, mit denen man auch noch ein Statement in Sachen „seht her wie umweltfreundlich, tierfreundlich…“ oder was auch immer “ ich doch bin“! – ?? Ich hab dieses zeitgenössische Gehabe derart satt! Wenn jeder nicht mehr Fleisch äße, als er/sie braucht, um alle wichtigen Nährstoffe zu haben (etwa 1x proWoche) und sich neue Schuhe nur dann kaufen würde, wenn sie notwendig sind – um die Füße gesund und zwecktauglich zu behalten (Kleidung desgleichen!) – wäre eigentlich schon fast alles gewonnen. Nur unsere ungebremste Konsumwut mit neuen Etiketten wie „vegan“, „fair“, „umweltfreundlich“… etc. zu versehen, bringt gar nichts!

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