Antriebslosigkeit überwinden: Ursachen, Symptome und Lösungen

Antriebslosigkeit
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Gerade in der dunklen Jahreszeit fällt es häufig schwer, aktiv und voller Energie zu sein. Was du gegen Antriebslosigkeit tun kannst, erfährst du hier!

Der Winter – Zeit der Antriebslosigkeit

Ausreichend Schlaf ist wichtig, um gesund und fit zu bleiben.
Ausreichend Schlaf ist wichtig, um gesund und fit zu bleiben. (Foto: CC0 / Pixabay / C_Scott)

Sicher kennst auch du diese Tage, an denen du einfach nicht in die Gänge kommst. Besonders jetzt in der kalten und dunklen Jahreszeit, fühlen sich viele Menschen häufig träge und müde. Das ist ab und zu auch vollkommen normal. Verlangt dein Körper hin und wieder nach Ruhepausen oder möchtest du an einem nasskaltem Tag einfach im Bett liegen bleiben, dann gönn es dir!

Ausreichende und regelmäßige Erholung ist wichtig, um Kraft zu tanken. Aufmerksam solltest du werden, wenn sich eine länger anhaltende Antriebslosigkeit bei dir bemerkbar macht. Fällt es dir mehrere Tage in Folge schwer, morgens aufzustehen? Bekommst du nichts so richtig erledigt und weißt nicht so recht, wonach dir der Sinn steht? Dann ist es Zeit, den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Typische Symptome von Antriebslosigkeit

Müdigkeit und Trägheit sind ein häufiges Symptom für Antriebslosigkeit.
Müdigkeit und Trägheit sind ein häufiges Symptom für Antriebslosigkeit. (Foto: CC0 / Pixabay / marusya21111999)

Die Symptome von Antriebslosigkeit sind vielfältig und äußern sich bei jedem auf unterschiedliche Weise. Dennoch gibt es recht typische Anzeichen, bei denen du aufhorchen solltest:

  • Trotz ausreichend Schlaf, Schwierigkeiten beim morgendlichen Aufstehen
  • Hohes Schlafbedürfnis, auch über den Tag
  • Konzentrationsprobleme
  • Lustlosigkeit und allgemeine Trägheit
  • Schwäche und Niedergeschlagenheit
  • geschwächtes Immunsystem

Antriebslosigkeit und Depression – unbedingt unterscheiden

Bei einer Depression ist eine Psychotherapie meist die beste Lösung.
Bei einer Depression ist eine Psychotherapie meist die beste Lösung. (Foto: CC0 / Pixabay / tiyowprasetyo)

Bremst dich deine Antriebslosigkeit bereits in deinem Alltag? Dann solltest du den Ursachen dafür auf den Grund gehen. Zuallererst ist es wichtig, eine vorübergehende Antriebslosigkeit von einer echten Depression zu unterscheiden. Denn auch wenn sich manche Symptome überschneiden mögen: Bei einer Depression handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung, die psychologischer Behandlung bedarf.

Geht deine Antriebslosigkeit auch über einen längeren Zeitraum nicht weg, obwohl du schon Verschiedenes dagegen unternommen hast? Dann lass unbedingt abklären, ob eine Depression dahinter stecken könnte. Es lohnt sich, dich in diesem Fall sowohl bei deinem Hausarzt, als auch einem Psychotherapeuten vorzustellen. Ersterer kann körperliche Ursachen ausschließen und gegebenenfalls behandeln, letzterer kümmert sich um deine psychische Gesundheit. Gerade bei Depressionen spielen Körper und Psyche eng zusammen und müssen daher von beiden Seiten gut behandelt werden.

Tipp: Auf der Website der Deutschen Depressionshilfe bekommst du eine Liste an Kontakten, an die du dich vertrauensvoll für eine Beratung wenden kannst. Auch wenn du dir nicht sicher bist, ob wirklich eine Depression vorliegt, zögere nicht, dich beraten zu lassen!

Mögliche Ursachen von Antriebslosigkeit

Hinter einer vorübergehenden oder phasenweise auftretenden Antriebslosigkeit können viele Ursachen stecken. Lass zunächst von deinem Arzt abklären, ob körperliche Ursachen der Auslöser sind. Diese sind oft schnell zu entdecken und in vielen Fällen gut zu behandeln.

Körperliche Ursachen:

Häufig genügt es schon, ein großes Blutbild bei deinem Hausarzt anzufordern um einen Nährstoffmangel oder eine Unterfunktion zu entdecken. Für alle der oben genannten Ursachen gibt es gute und einfache Therapien.

Andere Ursachen:

Konnten körperliche Ursachen ausgeschlossen werden, spielen möglicherweise deine aktuellen Lebensumstände eine Rolle. Gerade in einem routinierten Alltag braucht man manchmal etwas länger, um zu bemerken, dass etwas nicht stimmt. So mag es dein Job sein, eine kriselnde Beziehung oder familiäre Probleme, die eine Antriebslosigkeit in dir auslösen.

Höre in dich hinein und versuche herauszufinden, was dir zu schaffen macht. Und auch, wenn viele Dinge leider nicht im Handumdrehen zu lösen sind, allein das Bewusstwerden darüber ist oft ein erster Schritt hin zur Veränderung. Aber auch hier gilt wieder: Sind deine Sorgen und Probleme zu groß, um von dir alleine bewältigt zu werden, hab bitte keine Scheu, dir professionelle Hilfe zu suchen!

Antriebslosigkeit überwinden

Einfach und effektiv bei Antriebslosigkeit: Tageslicht.
Einfach und effektiv bei Antriebslosigkeit: Tageslicht. (Foto: CC0 / Pixabay / Skitterphoto)

Gegen eine vorübergehende Antriebslosigkeit kannst du einiges unternehmen. Die gute Nachricht: Die besten Tricks sind völlig kostenlos.

Tageslicht

Nichts funktioniert besser als ausreichend frische Luft und ein Spaziergang. Auch an wolkenverhangenen Wintertagen bist du draußen einer Lichtstärke von gut 7000 Lux ausgesetzt. Das ist 14 mal mehr als in künstlich beleuchteten Räumen (500 Lux). Tageslicht regt die körpereigene Vitamin-D-Produktion an und steigert deinen Serotoninspiegel. Regelmäßige Spaziergänge oder auch Sport unter freiem Himmel solltest du daher unbedingt einplanen. Solltest du es zeitlich einfach nicht schaffen, die hellen Stunden des Tages zu erwischen, verwende eine Tageslichtlampe. Ihre Lichtstärke kommt der des natürlichen Tageslichts sehr nahe. Heutzutage werden Tageslichtlampen beispielsweise im Norden Skandinaviens eingesetzt, um während der langen Dunkelheit im Winter Verstimmungen vorzubeugen.

Die Zeit am Smartphone reduzieren 

Studien haben ergeben, dass viel Zeit am Smartphone, Tablet oder Laptop die Stimmung senken und den Antrieb schwächen können. Heutzutage fällt es berufsbedingt oft schwer fällt, einen Bildschirm zu meiden. Mach deshalb ausreichend Pausen oder lege wenigstens zum Feierabend die elektronischen Geräte aus der Hand.

Yoga und Meditation

Ganz wichtig ist auch, dass du dir regelmäßig Auszeiten gönnst! Gestalte sie ganz nach deinem Geschmack: Mache Spaziergänge mit Freunden, verbringe Zeit mit deinem Hund oder gönn dir ein warmes Bad. Vielleicht schaffst du es auch, regelmäßige Yogastunden oder Meditationen in deinen Alltag einzubauen. Yoga und Meditation eignen sich wunderbar, um in einem stressigen Alltag zwischenzeitlich zur Ruhe zu kommen, die Gedanken zu ordnen und Kraft zu tanken. Probier’s aus!

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(1) Kommentar

  1. Finde es schade, dass die Ernährung nicht weiter berücksichtigt wird. Da der industriellen Nahrung oft die wichtigen Mineralstoffe und Vitamine entzogen wird, kann dadurch der Hormonhaushalt ins Ungleichgewicht geraten, die nötigen Aminosäuren fehlen und so können die „gute-Laune-Neurotransmitter“ im Gehirn nicht hergestellt werden. Die Ärzte verschreiben dann gut und gern irgendwelche Medis, die das richten sollen. Schade.

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