Blaukissen: Tipps zu Anbau, Pflege und Schneiden

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Blaukissen bilden schöne Blütenteppiche und eignen sich gut, wenn du Bienen mehr Nahrung in deinem Garten bieten willst. Hier erfährst du alles über die richtige Pflege der Frühblüher.

So baust du Blaukissen an

Der beste Standort für Blaukissen ist ein Steingarten.
Der beste Standort für Blaukissen ist ein Steingarten. (Foto: CC0 / Pixabay / Efraimstochter)

Blaukissen sind besonders pflegeleichte Gartenpflanzen und gehört außerdem zu den bienenfreundlichen Pflanzen, die viel Nektar bilden. Wenn du die blau und violett blühenden Blumen anpflanzen willst, solltest du trotzdem einiges beachten:

  • Der richtige Zeitpunkt: Blaukissen pflanzt du am besten im Frühling oder Herbst an. Setzt du die Jungpflanzen im Herbst in die Erde, haben sie genug Zeit, um kräftige Wurzeln auszubilden und im Frühjahr viele Blüten auszubilden.
  • Viel Sonne: Blaukissen stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und mögen es daher am liebsten warm und sonnig. Achte also darauf, dass du die Pflanzen an einem vollsonnigen oder halbschattigen Ort anbaust.
  • Staunässe vermeiden: Trockenheit kann das Blaukissen gut verkraften, Nässe schadet ihm dagegen schnell. Deswegen eignet sich ein Kiesbett am besten als Pflanzuntergrund. Denn dort kann Gieß- und Regenwasser gut ablaufen und der Boden bleibt schön locker und durchlässig. Du kannst in die Pflanzerde auch etwas Kompost mischen.
  • Steingärten sind ideal: Weil Blaukissen einen trockenen Boden bevorzugen, ist ein Steingarten der perfekte Ort, um sie anzupflanzen. Ebenfalls geeignet: sonnig gelegene Beete, Wegränder und nach Osten, Westen oder Süden ausgerichtete Balkone.

Gut zu wissen: Weil Blaukissen wie ein Teppich den Boden bedeckt, verhindert es, dass Unkraut wachsen kann. Je dichter du die Pflanzen setzt, desto weniger Unkraut jäten musst du später.

Pflege und Düngen von Blaukissen

Blaukissen brauchen nur wenig Wasser und sind sehr pflegeleicht.
Blaukissen brauchen nur wenig Wasser und sind sehr pflegeleicht. (Foto: CC0 / Pixabay / Anne_Schmidt)
  • Blaukissen brauchen nur wenig Wasser. Deshalb genügt der Pflanze meistens Regenwasser und du musst sie nicht zusätzlich gießen. Nur in Trockenperioden solltest du die Blaukissen gießen.
  • Nach der Blütezeit zurückschneiden: Spätestens bis Juni solltest du die Triebe des Blaukissens bis zur Hälfte einkürzen. So kannst du die Pflanze dazu bringen, im Herbst ein zweites Mal Blüten zu bilden. Außerdem wächst das Blaukissen nach dem Schnitt im nächsten Frühjahr wieder dichter nach.
  • Überwintern: Blaukissen sind frostfest und haben selbst mit Temperaturen unter -20 Grad kein Problem. Bei extremen Minustemperaturen kannst du die Pflanze mit etwas Herbstlaub oder Reisig bedecken und gegen die Kälte schützen.
  • Dünger: Blaukissen benötigen in der Regel keinen Dünger. Wenn die Pflanzen einen kahlen Wuchs bekommen, kannst du ein Substrat mit viel Humus und Sand auf den Boden streuen.

Schädlinge? Fehlanzeige!

Schädlinge lassen das Blaukissen meistens in Ruhe.
Schädlinge lassen das Blaukissen meistens in Ruhe. (Foto: CC0 / Pixabay / matthiasboeckel)

Blaukissen sind extrem robust gegen Schädlingen und werden so gut wie nie befallen. Der einzige Feind der Blütenteppiche sind Schnecken, die sich gern über die zarten Triebe hermachen.

Achtung: Pass auf, dass du die Blaukissen nicht übergießt, ansonsten können die Pflanzen schnell schimmeln.

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