Apfelmus selber machen: Einfaches Rezept ohne Zucker

apfelmus selber machen
Foto: Anika Martin/Utopia

Selbstgemachtes Apfelmus schmeckt besser als gekauftes und kommt ganz ohne Zucker aus. Wir zeigen dir, wie du mit nur zwei Zutaten die Äpfel in Mus verwandelst.

Das Apfelmus aus dem Geschäft ist ohne Frage lecker. Meistens enthält es aber jede Menge Zucker. Wer darauf verzichten möchte, kann Apfelmus auch ganz einfach selber kochen. Die Süße bringt der Apfel selbst mit.

Apfelmus selber machen: Das brauchst du

Zutaten für selbstgemachtes Apfelmus
Zutaten für selbstgemachtes Apfelmus (Foto: Anika Martin /utopia)
  • 2 kg Bio-Äpfel
  • 200 ml Wasser
  • evtl. den Saft einer halben Bio-Zitrone
  • evtl. Nelken, Zimtstange, Vanillestange oder andere Gewürze

Welche Apfelsorten du nimmst, ist Geschmackssache. Du kannst die Sorten auch mischen. Wer es sauer mag greift zu Sorten wie dem Boskop-Apfel. Besonders süß wird es zum Beispiel mit dem Golden Delicious. Einen guten Mittelweg bieten Sorten wie Elstar oder Jonagold.

Erkundige dich am besten bei einem Obst- und Gemüsehändler, welche Sorten er für geeignet hält und vorrätig hat. Vielleicht findest du sogar Apfelbäume in deiner Nähe zum Selberpflücken. In unserer Apfelsorten-Galerie findest du mehr Informationen zu Geschmack, Verwendung und Nachhaltigkeit der verschiedenen Sorten:

So kochst du das Apfelmus

Apfelmus kochen ist nicht schwierig
Apfelmus kochen ist nicht schwierig (Foto: Anika Martin /utopia.de)
  1. Äpfel entkernen, bei Bedarf schälen und in Stücke schneiden. Du kannst die Äpfel auch ungeschält verarbeiten. Damit vermeidest du nicht nur Abfälle, sondern dein Mus wird auch gesünder. In der Schale stecken nämlich die meisten Vitamine und Mineralstoffe.
  2. Gib die Äpfel zusammen mit dem Wasser in einen Topf. Du kannst auch noch den Saft einer halben Zitrone hinzugeben, damit sich das Apfelmus nicht braun verfärbt.
  3. Bringe nun alles zum Kochen und lasse die Äpfel dann bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten lang köcheln.
  4. Nun kannst du die Äpfel entweder grob stampfen, dann hast du Apfelkompott. Oder du pürierst sie zu einem Mus. Wenn du es etwas cremiger magst, kannst du vorher etwas von dem Wasser abschütten.
  5. Fülle das Apfelmus in ausgekochte (!!) Einmachgläser, verschließe diese sofort luftdicht und lasse sie kopfüber abkühlen.

Apfelmus-Varianten

Für etwas mehr Würze kannst du Nelken und eine halbe Zimtstange in einem Teebeutel mitkochen. Vor dem Pürieren aber unbedingt entfernen. Ebenso kannst das Mark aus einer Vanilleschote zu den Äpfeln geben und die ausgekratzte Vanilleschote mitkochen. Für etwas Schärfe sorgt ein Stück Ingwer, das du entweder vor dem Pürieren herausnimmst oder mitpürierst.

Du kannst nicht nur mit Gewürzen, sondern auch mit Obstsorten experimentieren. Ersetze einen Teil der Äpfel zum Beispiel durch Pflaumen, Birnen oder ein anderes Obst.

Länger haltbar machen

Das fertige Apfelmus hält einige Wochen, wenn es kühl und dunkel gelagert wird. Wenn du Einmachgläser verwendest, kannst du es sogar mit einem einfachen Trick bis zu einem Jahr haltbar machen. Dazu einfach die gefüllten und gut verschlossenen Gläser 30 Minuten in 90 Grad Celsius heißem Wasser kochen.

Das Apfelmus ist pur ein leckerer und gesunder Snack. Es schmeckt aber auch als Dessert zum Beispiel mit Joghurt, Quark oder Eis oder zu herzhaften Gerichten wie etwa Reibekuchen. Mit einem schönen Etikett versehen macht es als Geschenk oder Mitbringsel auch Anderen eine (Gaumen-)Freude.

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